Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Bamberger Bahndienste GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Hessen
Adresse
Eulerweg 11, 64291 Darmstadt
Handelsregister
Darmstadt, HRB 100743
EUID
DEM1103.HRB100743
Insolvenzgericht
Gericht
Darmstadt
Aktenzeichen
9 IN 73/23
Phase
Vorläufiges Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Person
Rechtsanwalt Andreas Hendriock
Adresse
Heidelberger Landstraße 31, 64297 Darmstadt
Telefon
06151/862402-0
Fax
06151/862402-50
Gegenstand des Unternehmens
Infrastrukturprojekte sowie sonstige Bahndienstleistungen.
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bamberger Bahndienste GmbH ist anhängig. Die vorläufige Verwaltung wurde mit Beschluss vom 03.03.2023 angeordnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Andreas Hendriock, hat die Festsetzung der Vergütung und Auslagen für das vorläufige Verfahren beantragt. Das Amtsgericht Darmstadt hat die Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters durch Beschluss festgesetzt. Als Bemessungsgrundlage für die Vergütung wird eine Teilungsmasse in Höhe von 405.473,61 EUR angenommen. Der vorläufige Verwalter erhält einen Bruchteil von 25 % der regulären Verwaltervergütung sowie Zuschläge in Höhe von 35 % für Sanierungsbemühungen und Arbeitnehmerangelegenheiten. Die Auslagen wurden in beantragter Höhe gemäß § 8 InsVV festgesetzt. Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag der Insolvenzmasse zu entnehmen. Die Beteiligten erhielten Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme bis zum 19.02.2024.
Originalbekanntmachung
16.01.2024
9 IN 73/23: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bamberger Bahndienste GmbH, Eulerweg 11, 64291 Darmstadt (AG Darmstadt, HRB 100743), vertr. d.: 1. Melody-Chanel Sonja Bamberger, Akazienweg 19 b, 64293 Darmstadt, (Geschäftsführerin), 2. Giuliano Riccardo Bamberger, Akazienweg 19 b, 64293 Darmstadt, (Geschäftsführer), hat der Insolvenzverwalter die Festsetzung der Vergütung und Auslagen für das vorläufige Verfahren beantragt. Die Beteiligten erhalten Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme bis zum 19.02.2024. Der Vergütungsantrag kann auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Amtsgericht Darmstadt, 15.01.2024
Originalbekanntmachung
04.03.2024
9 IN 73/23: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bamberger Bahndienste GmbH, Eulerweg 11, 64291 Darmstadt (AG Darmstadt, HRB 100743), vertr. d.: Giuliano Riccardo Bamberger, Akazienweg 19 b, 64293 Darmstadt, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters durch Beschluss des Insolvenzgerichts festgesetzt worden auf:
X
EUR Nettovergütung nach § 11 InsVV
X
EUR Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
X
EUR Auslagen zuzüglich
X
EUR Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
X
EUR Gesamtbetrag
Dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Andreas Hendriock, Heidelberger Landstraße 31, 64297 Darmstadt, Tel.: 06151/862402-0, Fax: 06151/862402-50 wird gestattet, den festgesetzten Betrag des Beschlusses der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e:
Die vorläufige Verwaltung wurde mit Beschluss vom 03.03.2023 angeordnet. Nach § 11 Abs. 1 InsVV wird die Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters besonders vergütet.
Dabei soll die Vergütung des vorläufigen Insolvenzve...
9 IN 73/23: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bamberger Bahndienste GmbH, Eulerweg 11, 64291 Darmstadt (AG Darmstadt, HRB 100743), vertr. d.: Giuliano Riccardo Bamberger, Akazienweg 19 b, 64293 Darmstadt, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters durch Beschluss des Insolvenzgerichts festgesetzt worden auf:
X
EUR Nettovergütung nach § 11 InsVV
X
EUR Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
X
EUR Auslagen zuzüglich
X
EUR Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
X
EUR Gesamtbetrag
Dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Andreas Hendriock, Heidelberger Landstraße 31, 64297 Darmstadt, Tel.: 06151/862402-0, Fax: 06151/862402-50 wird gestattet, den festgesetzten Betrag des Beschlusses der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e:
Die vorläufige Verwaltung wurde mit Beschluss vom 03.03.2023 angeordnet. Nach § 11 Abs. 1 InsVV wird die Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters besonders vergütet.
Dabei soll die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters in der Regel einen angemessenen Bruchteil der Vergütung eines Insolvenzverwalters nicht überschreiten. Zur Bemessung der Höhe dieser Vergütung sind nach § 11 Abs. 1 Satz 3 InsVV Art, Dauer und Umfang der Tätigkeit zu berücksichtigen.
Bei der Berechnung der Vergütung wird von einer Teilungsmasse in Höhe von 405.473,61 EUR ausgegangen. Gemäß §§ 1, 2 InsVV ergibt sich daraus eine Vergütung für einen Verwalter in Höhe von X EUR. Dem vorläufigen Verwalter steht nach § 11 InsVV daraus ein Bruchteil zu, der auf 25 % festgesetzt wird.
Darüber hinaus macht der Insolvenzverwalter Zuschläge für die folgenden Tatbestände geltend:
- Sanierungsbemühungen (insbes. Vorbereitung eines Insolvenzplans)
- Arbeitnehmerangelegenheiten
Gemäß Haarmeyer/Wutzke/Förster, InsVV, 4. Auflage, § 3 InsVV RndNr. 78 können grundsätzlich für jeden einzelnen Tatbestand, welche nach Ansicht des Gerichts beide im Verfahren begründet wurden, Zuschläge geltend gemacht werden.
Aufgrund der Schilderungen des vorläufigen Insolvenzverwalters und den in der Kommentierung aufgeführten Möglichkeiten, werden die Zuschläge in Höhe von
35 % als gerichtfertigt angesehen und waren daher wie beantragt festzusetzen.
Die Auslagen waren in beantragter Höhe gem. § 8 InsVV festzusetzen.
Nach § 7 InsVV wird zusätzlich zur Vergütung und zur Erstattung der Auslagen die von dem Insolvenzverwalter zu zahlende Umsatzsteuer festgesetzt.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 200 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Darmstadt, Mathildenplatz 15, 64283 Darmstadt einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Darmstadt, Mathildenplatz 15, 64283 Darmstadt einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Der vollständige Beschluss kann von den Beteiligten in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Amtsgericht Darmstadt, 01.03.2024
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