Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
ADL EUROPE GMBH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Bayern
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Coburg HRB 4181
EUID
DED4401V.HRB4181
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Coburg - Insolvenzgericht
Aktenzeichen
IN 282/18
Phase
Laufendes Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Jürgen Wittmann
Adresse
Adolf-Kolping-Straße 1, 96317 Kronach
Termine & Fristen
Festsetzung Vergütung
29.11.2018
Einsicht Vergütungsantrag
25.10.2024
Widerspruchsfrist Forderungen
07.11.2024
Einsicht Vergütungsantrag
27.10.2025
Zusammenfassung des Verfahrens
Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der ADL EUROPE GMBH hat der Insolvenzverwalter die Festsetzung seiner Vergütung sowie die Geltendmachung eines Zuschlags für seine Tätigkeit beantragt. Der Vergütungsantrag kann von berechtigten Beteiligten bis zum 27.10.2025 auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Coburg eingesehen werden. Einwendungen und Anträge sind bis zum Ablauf dieser Frist in Schriftform beim Amtsgericht Coburg einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ADL EUROPE GMBH ist beim Amtsgericht Coburg anhängig. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Jürgen Wittmann, hat die Festsetzung seiner Vergütung sowie eines Zuschlags beantragt. Die Festsetzung der Vergütung und der zu erstattenden Auslagen für die Tätigkeit vom 0…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ADL EUROPE GMBH ist beim Amtsgericht Coburg anhängig. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Jürgen Wittmann, hat die Festsetzung seiner Vergütung sowie eines Zuschlags beantragt. Die Festsetzung der Vergütung und der zu erstattenden Auslagen für die Tätigkeit vom 05.10.2018 bis zum 29.11.2018 wurde bereits getroffen. Der Berechnung lag ein Vermögenswert von 294.209,00 EUR zugrunde. Es wurden Zuschläge für Betriebsfortführung, Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten sowie Forderungseinzug gewährt. Die Vergütungsanträge können bis zum 25.10.2024 bzw. 27.10.2025 eingesehen werden. Einwendungen sind bis zu diesen Fristen beim Amtsgericht Coburg möglich. Zudem erfolgte die Prüfung nachträglich angemeldeter gewöhnlicher Insolvenzforderungen im schriftlichen Verfahren. Beteiligte konnten bis zum 07.11.2024 widersprechen. Forderungen, gegen die kein Widerspruch erhoben wurde, gelten als festgestellt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Registergericht Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Beschluss:
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Der Insolvenzverwalter hat die Festset…
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Registergericht Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Beschluss:
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Der Insolvenzverwalter hat die Festsetzung der Vergütung sowie die Geltendmachung eines Zuschlags für seine Tätigkeit als Insolvenzverwalter im vorbezeichneten Insolvenzverfahren beantragt.
Der Vergütungsantrag kann von berechtigten Beteiligten bis zum 27.10.2025 auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Einwendungen und Anträge hierzu sind bis zum Ablauf dieser Frist in Schriftform beim Amtsgericht Coburg einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Coburg zu erklären.
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Amtsgericht Coburg - Insolvenzgericht - 10.10.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Beschluss:
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Der Insolvenzverwalter hat die Festsetzung der Vergütu…
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Beschluss:
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Der Insolvenzverwalter hat die Festsetzung der Vergütung für seine Tätigkeit als vorläufiger Insolvenzverwalter im vorbezeichneten Insolvenzverfahren beantragt.
Die Vergütungsanträge können von berechtigten Beteiligten bis zum 25.10.2024 auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Einwendungen und Anträge hierzu sind bis zum Ablauf dieser Frist in Schriftform beim Amtsgericht Coburg einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Coburg zu erklären.
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Amtsgericht Coburg - Insolvenzgericht - 10.10.2024
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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1. Die Prüfung der nachträglich angemeldeten gewöhnlichen Insolvenz…
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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1. Die Prüfung der nachträglich angemeldeten gewöhnlichen Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) erfolgt im schriftlichen Verfahren.
2. Die Beteiligten erhalten Gelegenheit, bis 07.11.2024 den Forderungsanmeldungen schriftlich beim Insolvenzgericht zu widersprechen.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.
Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts niedergelegt.
Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen geprüft.
Forderungen, gegen die ein Widerspruch bis dahin nicht erhoben wurde, gelten als festgestellt.
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Amtsgericht Coburg - Insolvenzgericht - 10.10.2024
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des Insolvenzverwalt…
IN 282/18
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
ADL EUROPE GMBH, Siedlerstraße 8, 96215 Lichtenfels, vertreten durch die Geschäftsführerin Dietz Sandra, geb. Brocke
Registergericht: Amtsgericht Coburg Register-Nr.: HRB 4181
- Schuldnerin -
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Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Jürgen Wittmann, Adolf-Kolping-Straße 1, 96317 Kronach, für seine Tätigkeit als vorläufiger Insolvenzverwalter in der Zeit vom 05.10.2018 - 29.11.2018 wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gemäß § 64 Absatz 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen.
Festgesetzt wurden:
Vergütung
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
zu erstattende Auslagen
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
Endbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag in Höhe von BETRAG Euro der Insolvenzmasse zu entnehmen.
Gründe:
Die Festsetzung der Vergütung und der Auslagen, einschließlich Umsatzsteuer, erfolgt gemäß Antrag des Insolvenzverwalters vom 16.09.2024.
Bei der Festsetzung der Vergütung war von dem der unterliegenden Vermögenswert in Höhe von 294.209,00 EUR auszugehen.
Die Regelvergütung war gemäß §§ 63 Abs. 3 InsO, 10, 11, 2 Abs. 1 der Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) in Höhe von 7.894,07 EUR festzusetzen.Der Insolvenzverwalter beantragt eine Erhöhung des Regelsatzes um 65 %.
Es war ein Übersteigen des Regelsatzes um insgesamt 65 % gerechtfertigt.
Als Erhöhungsgründe waren in diesem Verfahren zu berücksichtigen:
- Betriebsfortführung für 8 Wochen:
Das Unternehmen wurde während der gesamten Dauer der vorläufigen Insolvenzverwaltung fortgeführt.
Die Fortführung eines Unternehmens gehört nach § 22 Abs. 1 Nr. 2 InsO zu den gesetzlichen Pflichten eines vorläufigen Verwalters, stellt aber eine besondere Tätigkeit dar, die eine gesonderte Vergütung erfordert, wenn sie nicht bereits durch den aus einer Fortführung erzielten Überschuss hinreichend mittelbar abgegolten ist (vgl. Haarmeyer InsVV, 5. Auflage, § 11 Rn. 116).
Unter Berücksichtigung der von dem vorläufigen Insolvenzverwalter vorgenommenen Tätigkeiten im Rahmen der Betriebsfortführung - hier: Koordination der Bestellungen, Postbearbeitung, Einführung eines Systems zur Rechnungsprüfung, regelmäßige Abstimmung der laufenden Liquidität, Forderungseinzug, Verhandlung mit Factoring Unternehmen; Fortführung der Bilanzbuchhaltung usw., wird ein Zuschlag von 60 % als angemessen erachtet.
Da eine Erhöhung der Berechnungsgrundlage aufgrund der Betriebsfortführung eingetreten ist, war eine Vergleichsrechnung vorzunehmen. Daraus ergab sich, dass ein Zuschlag in Höhe von 38,18 % angemessen wäre. Durch den Insolvenzverwalter wurde daher ein Zuschlag in Höhe von 33 % zur Festsetzung beantragt- umfangreiche Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten:Die mit Aus- oder Absonderungsrechten belasteten Gegenstände aus dem Vermögen des Insolvenzschuldners werden bei der Ermittlung der Berechnungsgrundlage nur im Rahmen des § 1 Abs. 2 Nr. 1 berücksichtigt, wenn der Insolvenzverwalter die Verwertung dieser Gegenstände übernommen hat.§ 3 Abs. 1 Buchst. a) sieht die Möglichkeit eines Zuschlags für die Fälle vor, in denen die Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten einen erheblichen Teil der Tätigkeit des Insolvenzverwalters ausgemacht hat, hierfür jedoch keine entsprechende Erhöhung der Vergütung über die Berücksichtigung der Feststellungsbeiträge nach § 171 Abs. 1 InsO eingetreten ist, was vorliegend der Fall war. Welche Fahrzeuge und Gegenstände im Eigentum diverser Sicherungsgeber standen bzw. unter Eigentumsvorbehalt standen wurde durch den Insolvenzverwalter zeitaufwendig ermittelt. Etwaige Listen dazu waren nicht vorhanden. Sämtliche Verträge mussten gesichtet und geprüft werden.- Forderungseinzug und Zustimmungsvorbehalt:Da die Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Forderungseinzug bereits Verwertungsmaßnahmen darstellen, im vorläufigen Insolvenzverfahren bereits mit dem Einzug der Debitorenforderungen begonnen wurde, ist ein Zuschlag in Höhe von 5 % für diesen Mehraufwand gerechtfertigt.Infolge des angeordneten Zustimmungsvorbehaltes war jede Verfügung der Schuldnerin nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters möglich. Vorliegend hat dieser Zustimmungsvorbehalt einen erheblichen Zeitaufwand dadurch verursacht, da das gesamte Bestellwesen durch den vorläufigen Insolvenzverwalter abzuwickeln war und so auch immense Nachfragen durch Lieferanten durch zahlreiche persönliche bzw. telefonische Gespräche zu klären waren. Es war erforderlich, sich verstärkt in einzelne Sachverhalte einzuarbeiten. Für diesen Mehraufwand ist der begehrte Zuschlag in Höhe von 10 % als gerechtfertigt anzusehen.Insgesamt wird auf die ausführliche Begründung im Antrag vom 16.09.2024 wird Bezug genommen.
Die Umsatzsteuer war gem. §§ 10, 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Der Berechnung der Auslagenpauschale gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde eine Regelvergütung in Höhe von BETRAG EUR zugrunde gelegt.
Die Auslagenpauschale von 15 % der Regelvergütung für das erste Jahr der Tätigkeit sowie von 10 % für jedes weitere Jahr gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde - unter Beachtung der maximalen Monatspauschale in Höhe von 250,00 EUR und der Höchstgrenze des § 8 Abs. 3 Satz 2 InsVV - festgesetzt.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann entweder das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) oder der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Beschwerde:
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200,00 Euro übersteigt.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Coburg
Ketschendorfer Str. 1
96450 Coburg
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Erinnerung:
Wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200,00 Euro nicht übersteigt, kann der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Die Erinnerung ist binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Coburg
Ketschendorfer Str. 1
96450 Coburg
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.
Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen.
Elektronische Dokumente müssen
|mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder
|von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden.
Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden:
|auf einem sicheren Übermittlungsweg oder
|an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts.
Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen.
Amtsgericht Coburg - Insolvenzgericht - 11.11.2024
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