Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH & Co. KG
Bundesland
Baden-Württemberg
Adresse
In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim an der Brenz
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Ulm HRA 660765
EUID
DEB8537.HRA660765
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Aalen - Insolvenzgericht
Aktenzeichen
3 IN 295/16
Phase
Schlussverteilung
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann
Adresse
Syrlinstraße 38, 89073 Ulm
Termine & Fristen
Forderungsanmeldefrist
17.03.2025
Widerspruchsfrist
31.03.2025
Schlusstermin
19.10.2026
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Nicht eindeutig klassifizierbar
Zusammenfassung des Verfahrens
Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althamerm GmbH, findet die Prüfung nachträglich angemeldeter gewöhnlicher Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO im schriftlichen Verfahren statt. Die Frist für die nachträgliche Anmeldung endet am 17.03.2025. Die Beteiligten haben die Möglichkeit, bis zum 31.03.2025 schriftlich Widerspruch gegen die Forderungsanmeldungen beim Insolvenzgericht einzulegen. Ein solcher Widerspruch muss formwirksam durch ein unterschriebenes Schreiben oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle erfolgen; eine einfache E-Mail ist nicht ausreichend.
Originalbekanntmachung · Schlussverteilung
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau ist eröffnet. Das Registergericht ist das Amtsgericht Ulm, zuständig für die Forderungsprüfung und den Schlusstermin ist das Amtsgericht Aalen. Im Verfahren sind Forderungen in Höhe von 22.353.318,99 EUR angemeldet worden. Die Prüfung der…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau ist eröffnet. Das Registergericht ist das Amtsgericht Ulm, zuständig für die Forderungsprüfung und den Schlusstermin ist das Amtsgericht Aalen. Im Verfahren sind Forderungen in Höhe von 22.353.318,99 EUR angemeldet worden. Die Prüfung der nachträglich angemeldeten gewöhnlichen Insolvenzforderungen erfolgt im schriftlichen Verfahren. Gläubigern wurde Gelegenheit gegeben, bis zum 31.03.2025 den Forderungsanmeldungen zu widersprechen. Forderungen, gegen die kein Widerspruch erhoben wurde, gelten als festgestellt. Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann hat seine Vergütung und Auslagen festsetzen lassen, wobei eine Regelvergütung sowie Zuschläge für Betriebsfortführung, Unternehmensverkauf, Arbeitnehmerangelegenheiten, Forderungsprüfung und Auslandsbezug berücksichtigt wurden. Ein Abschlag wegen der Tätigkeit eines vorläufigen Insolvenzverwalters wurde gewährt. Der Massebestand beträgt 312.542,44 EUR, von denen nach Abzug der Verfahrenskosten eine Verteilung stattfindet. Der Schlusstermin gemäß § 197 InsO einschließlich der Erörterung der Schlussrechnung und der Erhebung von Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis erfolgt im schriftlichen Verfahren. Beteiligte konnten bis zum 19.10.2026 Einwendungen vorlegen. Die Durchführung der Schlussverteilung gem. § 196 Abs. 2 InsO ist zugestimmt worden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht …
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht Register-Nr.: HRA 660765
- Schuldnerin -
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1. Die Prüfung der bis 17.03.2025 nachträglich angemeldeten gewöhnlichen Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) erfolgt im schriftlichen Verfahren.
2. Die Beteiligten erhalten Gelegenheit, bis 31.03.2025 den Forderungsanmeldungen schriftlich beim Insolvenzgericht zu widersprechen.
Ein solcher Widerspruch kann mit einfacher E-Mail nicht wirksam abgegeben werden. Er kann formwirksam durch ein unterschriebenes Schreiben zu dem oben angegebenen Aktenzeichen oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle abgeben werden.
Wie der Widerspruch in elektronischer Form eingereicht werden kann, kann dem eJustice-Portal (www.ejustice-bw.de) unter der Rubrik "Bürger" entnommen werden. Dort finden sich auch weitere Informationen zu Übermittlungsweg und Signatur.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.
Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts niedergelegt.
Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen geprüft.
Forderungen, gegen die ein Widerspruch bis dahin nicht erhoben wurde, gelten als festgestellt.
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Amtsgericht Aalen - Insolvenzgericht - 03.02.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht …
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht Register-Nr.: HRA 660765
- Schuldnerin -
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Für die festgestellten Forderungen in Höhe von 22.353.318,99 EUR steht ein Betrag von 312.542,44 EUR zur Verteilung abzüglich der Gerichtskosten für das Insolvenzverfahren und der Vergütung sowie der Auslagen des Insolvenzverwalters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses zur Verfügung.
Das Schlussverzeichnis ist in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt.
Amtsgericht Aalen - Insolvenzgericht - 26.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht …
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht Register-Nr.: HRA 660765
- Schuldnerin -
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Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann, Syrlinstraße 38, 89073 Ulm, wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gemäß § 64 Absatz 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen.
Festgesetzt wurden:
Vergütung
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
zu erstattende Auslagen
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
Endbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag in Höhe von BETRAG Euro der Insolvenzmasse zu entnehmen.
Gründe:
Die Festsetzung der Vergütung und der Auslagen, einschließlich Umsatzsteuer, erfolgt gemäß Antrag des Insolvenzverwalters vom 21.01.2025.
Bei der Festsetzung der Vergütung war von dem der Insolvenzverwaltung unterliegenden Vermögenswert in Höhe von 3.117.611,99 EUR auszugehen.Die Vergütung des Insolvenzverwalters wird gem § 1 Abs. 1 InsW nach dem Wert der Insolvenzmasse berechnet, auf die sich die Schlussrechnung bezieht. Gemäß der übergeordneten Norm des § 63 Abs. 1 S. 2 InsO bildet der Wert der Insolvenzmasse bei Beendigung des Verfahrens die Berechnungsgrundlage für die Vergütung des Insolvenzverwalters. Von den Einnahmen in Höhe von 9.676.083,08 EUR wurden die Aus- und Absonderungsrechte, die nachlaufenden Verbindlichkeiten sowie die Ausgaben abgezogen. Ebenso wurden die Feststellungskosten in Abzug gebracht. Der Rückfluss aus der Umsatzsteuer für die Vergütung wurde in Höhe von 50.510,71 EUR in Ansatz gebracht. Grundsätzlich werden Absonderungsgüter nur insoweit berücksichtigt, als der Masse ein Überschuss zusteht (§1 Abs. 2 Nr. 1 S. 3 InVV). Eine zusätzliche Berücksichtigung der durch den Verwalter verwerteten Vermögensgegenstande kann im Rahmen einer Vergleichsrechnung erfolgen. Werden Aus- und Absonderungsrechte abgefunden, so wird die aus der Masse hierfür gewahrte Leistung vom Sachwert der Gegenstände abgezogen, auf die sich diese Rechte erstrecken (§ 1 Absatz 2 Nr. 2 InsW). Ausweislich der Schlussrechnung belaufen sich die befriedigten Drittrechte auf 3.790.556,91 EUR. Dieser Betrag ist von der Berechnungsmasse in Abzug zu bringen und ergibt so die kleine Berechnungsgrundlage. Zur Ermittlung der Mehrvergütung für Absonderungsrechte ist eine Vergleichsberechnung zwischen der Regelvergütung ohne Berücksichtigung der Absonderungsrechte (kleine Berechnungsgrundlage) und der Regelvergütung unter Berücksichtigung der Absonderungsrechte vorzunehmen. Die Mehrvergütung ist auch die Hälfte der Feststellungskosten gedeckelt.
Die Regelvergütung war gemäß § 2 Abs. 1 der Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) in Höhe von BETRAG EUR festzusetzen. Aufgrund der Erhöhung der Berechnungsgrundlage gem. § 1 Abs. 2 Nr. 1 InsVV erhält der Insolvenzverwalter eine Zusatzvergütung in Höhe von BETRAG EUR (hälftiger Feststellungskostenbetrag)
Der Insolvenzverwalter beantragt eine Erhöhung des Regelsatzes um 120 %.
Auf die ausführliche Begründung in seinem Antrag vom 21.01.2025 wird Bezug genommen.
Als Erhöhungsgründe waren in diesem Verfahren zu berücksichtigen:
- Betriebsfortführung für 17 Tage
Der Insolvenzverwalter hat in der Betriebsfortführung durch Überwachung, Planung und Steuerung des Geschäftsbetriebes regelmäßig einen erhöhten Arbeitsaufwand zu bewältigen. Da kein positives Fortführungsergebnis erzielt wurde, entfällt die Vergleichsberechnung nach § 3 Abs. 1 Buchst. b) InsVV. Der beantragte Zuschlag ist der Höhe nach mit 15 % angemessen.
- Unternehmensverkauf 30 %
Umfangreiche Sanierungsbemühungen rechtfertigen nach der hierzu ergangenen Rechtsprechung Erhöhungsfaktoren zwischen 10 % und 150 %. Der Insolvenzverwalter hat schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, dass die Tätigkeit im Zusammenhang mit dem erfolgreich durchgeführten Unternehmensverkauf mit einem hohen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden war. Auch war die persönliche Haftung des Insolvenzverwalter zu berücksichtigen sowie die Unterstützung durch einen externen M&A-Berater. Der Zuschlag von 30 % ist daher angemessen.
- Arbeitnehmerangelegenheiten / Betriebsvereinbarung / Transfergesellschaft
Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmerangelegenheiten von weniger als 20 Arbeitsverhältnissen von der Regelvergütung abgegolten wird. Im konkreten Fall waren mehr als 160 Arbeitsverhältnisse zu bearbeiten. Der Insolvenzverwalter hat im Vergütungsantrag schlüssig vorgetragen, dass ihm durch die Arbeitnehmerangelegenheiten sowie der Verhandlung und dem Abschluss einer Betriebsvereinbarung sowie der Gründung einer Transfergesellschaft ein Mehraufwand entstanden ist. Der beantragte Zuschlag von 50 % wird hierfür für angemessen angesehen.
- Bearbeitung und Abrechnung Drittrechte / Lieferanten- und Bankenpool
Aufgrund der bereits berücksichtigten Mehrvergütung wird hier vom Insolvenzverwalter kein Zuschlag geltend gemacht.
- Forderungsprüfung / Gläubigeranzahl
Vom Insolvenzverwalter wurden 423 Gläubiger über das Insolvenzverfahren informiert. Insgesamt wurden 325 angemeldet und vom Insolvenzverwalter geprüft. Teilweise waren die Sachverhalte auch in rechtlicher Hinsicht sehr aufwändig und anspruchsvoll. Beispielhaft genannt wird hier die Forderungsanmeldung der lfd. Nr. 68 mit 87 Seiten Umfang. Die Lieferanten machten in ihren Forderungsanmeldungen abgesonderte Befriedigung aus verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehaltsrechten geltend. Ein Zuschlag von 25 % ist nach den herrschenden Literatur gerechtfertigt., wobei hier auch berücksichtigt wurden, dass es im vorliegenden Verfahren zu keiner Gläubigerausschüttung kommen wird.
- Auslandsbezug
Die Schuldnerin tätigte einen großen Teil ihrer Geschäfte mit über ausländischen Kunden aus mehr als 14 Ländern. Besonders schwierig war es auch, die gerade ausländischen Kunden davon zu überzeugen, mit der Insolvenzschuldnerin weiter Geschäfte zu machen. Für den operativen Auslandsbezug wird ein Zuschlag von 10 % für angemessen angesehen.
- Gläubigerausschuss
Die Zusammenarbeit mit dem Gläubigerausschuss sowohl im vorläufigen Insolvenzverfahren als auch nach Eröffnung bis zu seiner Abberufung am 25.09.2028 stellt eine zeitliche Inanspruchnahme dar, für die ein Zuschlag zugesprochen werden kann. Alle wesentlichen Entscheidungen wurden mit dem Gläubigerausschuss abgestimmt. Der Insolvenzverwalter nahm auch an den Gläubigerausschusssitzungen teil und übernahm die Vorbereitung, die Protokollierung sowie die Nacharbeitung der Sitzungen. Der beantragte Zuschlag von 5 % ist angemessen.
Als Minderungsgründe waren in diesem Verfahren zu berücksichtigen:
- erhebliche Arbeitsersparnis durch die Tätigkeit eines vorläufigen Insolvenzverwalters
Gemäß § 3 Abs. 2 a) InsW kann die Tätigkeit eines vorläufigen Insolvenzverwalters einen Abschlag auf die Vergütung des Insolvenzverwalters rechtfertigen. Durch die vorherige Tätigkeit eines vorläufigen Insolvenzverwalters wird die Übernahme des Amtes als Insolvenzverwalter eines eröffneten Insolvenzverfahrens regelmäßig vereinfacht, bzw. weniger haftungsträchtig für den Insolvenzverwalter. Dies für zu einer gewissen Arbeitserleichterung. Ein Abschlag von 10 % ist angemessen.
Die Zuschläge belaufen sich auf 125 %. Abzüglich des Abschlags von 10 % und einer Gesamtschau (vgl. BGH, Beschluss vom 11.05.2006, IX ZB 240/04) unter Berücksichtigung von Überschneidungen und einer aufs Ganzen bezogenen Angemessenheitsbetrachtung wurde ein Gesamtzuschlag von 120 % beantragt.
Mit seinem Vergütungsantrag vom 21.01.2025 hat der Insolvenzverwalter zudem mitgeteilt, dass er von seiner beantragten Verwaltervergütung lediglich einen Nettobetrag in Hohe von BETRAG EUR entnehmen wird. Bei der Festsetzung der in Ansatz gebrachten Vergütungszuschläge ist daher zu berücksichtigen, dass die Masse ohnehin nicht ausreicht, um die Vergütung in Hohe von brutto BETRAG EUR in voller Höhe zu entnehmen.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Der Berechnung der Auslagenpauschale gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde eine Regelvergütung in Höhe von BETRAG EUR zugrunde gelegt.
Die Auslagenpauschale von 15 % der Regelvergütung für das erste Jahr der Tätigkeit sowie von 10 % für jedes weitere Jahr gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde - unter Beachtung der maximalen Monatspauschale in Höhe von 250,00 EUR und der Höchstgrenze des § 8 Abs. 3 Satz 2 InsVV - festgesetzt.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Die dem Insolvenzverwalter entstandenen tatsächlichen Zustellungskosten waren in Höhe von BETRAG EUR festzusetzen.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann entweder das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) oder der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Beschwerde:
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200 Euro übersteigt.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Aalen
Stuttgarter Straße 9
73430 Aalen
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Erinnerung:
Wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200 Euro nicht übersteigt, kann der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Die Erinnerung ist binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Aalen
Stuttgarter Straße 9
73430 Aalen
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.
Schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument zu übermitteln. Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig. Die vorübergehende Unmöglichkeit ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.
Amtsgericht Aalen - Insolvenzgericht - 26.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht …
3 IN 295/16
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Althammer GmbH & Co. KG Edelstahlbau, vertreten durch die Komplementärin Althammer GmbH, In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim, diese vertreten durch die Geschäftsführer Helmut Althammer und Mike Werner Joksch
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registergericht Register-Nr.: HRA 660765
- Schuldnerin -
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1. Die Durchführung des Schlusstermins gem. § 197 InsO einschließlich
- Erörterung der Schlussrechnung des Insolvenzverwalters
- Erhebung von Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis durch die Insolvenzgläubiger
erfolgt im schriftlichen Verfahren gem. § 5 Abs. 2 InsO.
Die Beteiligten erhalten Gelegenheit bis einschließlich 19.10.2026
- Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis und die Schlussrechnung
schriftlich bei dem Insolvenzgericht vorzulegen.
Anträge und Einwendungen können schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle vor dem Amtsgericht Aalen erhoben werden.
Einwendungen sind glaubhaft zu machen.
Diese Schlussanhörung ersetzt den Schlusstermin.
Stellungnahmen, die nach dem oben genannten Zeitpunkt eingehen, können als verspätet nicht mehr in die Entscheidung einbezogen werden.
2. Der Vornahme der Schlussverteilung gem. § 196 Abs. 2 InsO wird zugestimmt.
In dem Verfahren sind derzeit Forderungen in einer Gesamthöhe von 22.353.318,99 € zu berücksichtigen, denen ein Massebestand von 312.542,44 € gegenübersteht.
Hiervon sind gemäß § 54 InsO vorrangig die Kosten des Insolvenzverfahrens zu begleichen.
Es wird auf die Ausschlussfristen gemäß §§ 189, 190 und 206 InsO hingewiesen.
Hinweise:
In der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts können die Unterlagen zur Rechnungslegung eingesehen werden.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann Erinnerung (§ 11 Abs. 2 RPflG) eingelegt werden.
Die Erinnerung ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Aalen
Stuttgarter Straße 9
73430 Aalen
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 S. 3 InsO.
Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Die Erinnerung ist von dem Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.
Schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument zu übermitteln. Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig. Die vorübergehende Unmöglichkeit ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.
Amtsgericht Aalen - Insolvenzgericht - 26.08.2026
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