Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Adresse
Schiederstr. 94, 32839 Steinheim
Handelsregister
Amtsgericht Paderborn HRB 7853
Stammkapital
25.000,00 EUR
EUID
DER2809.HRB7853
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Paderborn
Aktenzeichen
2 IN 34/22
Phase
Schlussverteilung
Insolvenzverwalter
Name
Michael Schütte
Adresse
Ziethenstr. 13, 33330 Gütersloh
Termine & Fristen
Prüfungstermin
28.10.2025
Frist zur Stellungnahme
14.09.2026
Gegenstand des Unternehmens
Der Betrieb von Kliniken für die stationäre und ambulante Behandlung von Suchterkrankten und Patienten mit vergleichbaren Krankheitsbildern sowie deren Pflege und Betreuung. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck der Gesellschaft ist die Wohlfahrtspflege i. S. d. § 66 AO für die im Absatz 1 genannten Personen mit dem Ziel, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ihnen die Sicherung der Existenz aus eigener Kraft möglich wird.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Gesundheit
Subbranche
Arzt- & Medizinzentren
Geschäftstätigkeit
Betrieb von Kliniken für stationäre und ambulante Behandlung von Suchterkrankten sowie Pflege und Betreuung
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH ist anhängig. Das Amtsgericht Paderborn hat angeordnet, dass die nachträglich angemeldeten und noch nicht geprüften Forderungen einschließlich der Änderungen früherer Anmeldungen im schriftlichen Verfahren geprüft werden (§ 177 Abs. 1 InsO). Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin entspricht, ist auf den 28.10.2025 festgelegt. Bis zu diesem Datum muss ein schriftlicher Widerspruch gegen zu prüfende Forderungen bei Gericht eingehen. Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen sowie die zugehörigen Urkunden liegen zur Einsicht auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Paderborn nieder. Gläubiger, deren Forderungen bereits festgestellt wurden, erhalten keine Benachrichtigung. Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung die Erinnerung eingelegt werden.
Originalbekanntmachung · Schlusstermin
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853, wird vom Amtsgericht Paderborn (Aktenzeichen: 2 IN 34/22) behandelt. Der Schuldner ist durch Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann vertreten. Im Verfahren sind …
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853, wird vom Amtsgericht Paderborn (Aktenzeichen: 2 IN 34/22) behandelt. Der Schuldner ist durch Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann vertreten. Im Verfahren sind die Rechtsanwälte BRANDI aus Hannover als Verfahrensbevollmächtigte tätig. Zunächst wurde im schriftlichen Verfahren eine nachträgliche Forderungsprüfung angeordnet, wobei der Prüfungsstichtag auf den 28.10.2025 festgelegt wurde. Später wurde die Zustimmung zur Schlussverteilung erteilt und die Durchführung des Schlusstermins im schriftlichen Verfahren angeordnet. Die Beteiligten hatten Gelegenheit, bis zum 14.09.2026 Stellung zu den Punkten Schlussrechnung, Vergütungsantrag und Schlussverzeichnis zu nehmen. Das Verfahren befindet sich somit in der Phase der Schlussverteilung bzw. des Schlussttermins.
Originalbekanntmachung · Schlussverteilung
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH ist beim Amtsgericht Paderborn anhängig. Im ersten Schritt wurden nachträglich angemeldete Forderungen im schriftlichen Verfahren geprüft, wobei der Prüfungsstichtag auf den 28.10.2025 festgelegt wurde. Später stimmte das Gericht der Schl…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH ist beim Amtsgericht Paderborn anhängig. Im ersten Schritt wurden nachträglich angemeldete Forderungen im schriftlichen Verfahren geprüft, wobei der Prüfungsstichtag auf den 28.10.2025 festgelegt wurde. Später stimmte das Gericht der Schlussverteilung zu und ordnete die Durchführung des Schlusstermins im schriftlichen Verfahren an. Beteiligte konnten sich bis zum 14.09.2026 zur Schlussrechnung, dem Vergütungsantrag des Verwalters und dem Schlussverzeichnis äußern. Der derzeit verfügbare Massebestand beträgt EUR 180.422,58, wovon noch Masseverbindlichkeiten zu berichtigen sind. Zu berücksichtigende Insolvenzforderungen belaufen sich auf EUR 647.512,91. Das Verteilungsverzeichnis liegt zur Einsicht aus.
Originalbekanntmachung · Schlussverteilung
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH ist beim Amtsgericht Paderborn unter dem Aktenzeichen 2 IN 34/22 anhängig. Der Insolvenzverwalter Michael Schütte übt sein Amt seit dem 01.05.2022 aus. Im Verlauf des Verfahrens wurden nachträglich angemeldete Forderungen geprüft, wobei d…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH ist beim Amtsgericht Paderborn unter dem Aktenzeichen 2 IN 34/22 anhängig. Der Insolvenzverwalter Michael Schütte übt sein Amt seit dem 01.05.2022 aus. Im Verlauf des Verfahrens wurden nachträglich angemeldete Forderungen geprüft, wobei der Prüfungsstichtag auf den 28.10.2025 festgelegt wurde. Das Gericht hat der Schlussverteilung zugestimmt. Der derzeit verfügbare Massebestand beträgt EUR 180.422,58, während Insolvenzforderungen in Höhe von EUR 647.512,91 zu berücksichtigen sind. Die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt; hierbei ist ein Abzug für einen Schaden durch ungerechtfertigte Bereicherung erfolgt. Der Schlusstermin wird im schriftlichen Verfahren angeordnet, wobei Beteiligten bis zum 14.09.2026 Gelegenheit zur Stellungnahme zu Schlussrechnung und Vergütungsantrag erhalten.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Depp…
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Deppenhöfen 4, 34439 Willebadessen
wird angeordnet:
Die nachträglich angemeldeten und noch nicht geprüften Forderungen einschließlich der Änderungen früherer Anmeldungen werden im schriftlichen Verfahren geprüft (§ 177 Abs. 1 InsO).
Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin (§ 177 Abs. 1 InsO) entspricht, ist der 28.10.2025. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine zu prüfende Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.
Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen und die zugehörigen Urkunden sind zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn, Zimmer Nr. 233 niedergelegt.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind, erhalten keinen Auszug aus der Tabelle bzw. keine Benachrichtigung (§ 179 Abs. 3 S. 3 InsO).
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch die Entscheidung beeinträchtigt sind. Die Erinnerung ist schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn einzulegen. Die Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts abgegeben werden und soll begründet werden.
Die Erinnerung muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Paderborn eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn die Erinnerung zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgericht abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Rechtsbehelfsfrist ist der frühere Zeitpunkt.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
2 IN 34/22
Amtsgericht Paderborn, 16.09.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Depp…
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Deppenhöfen 4, 34439 Willebadessen
Verfahrensbevollmächtigte:
Rechtsanwälte BRANDI Rechtsanwälte Parnerschaft mdB, Adenauerallee 12, 30175 Hannover
wird der Schlussverteilung zugestimmt.
Die Durchführung des Schlusstermins wird im schriftlichen Verfahren angeordnet (§§ 196, 197, 5 Abs. 2 InsO).
Die Beteiligten erhalten Gelegenheit, bis zum
14.09.2026
im schriftlichen Verfahren zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen:
- zur Schlussrechnung des Verwalters;
- zum Vergütungsantrag des Verwalters;
- zum Schlussverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen;
Das Schlussverzeichnis sowie die Schlussrechnung des Insolvenzverwalters liegen nebst dem gerichtlichen Prüfungsvermerk zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn, Zimmer Nr. 233 aus.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch die Entscheidung beeinträchtigt sind. Die Erinnerung ist schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn einzulegen. Die Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts abgegeben werden und soll begründet werden.
Die Erinnerung muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Paderborn eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn die Erinnerung zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgericht abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Rechtsbehelfsfrist ist der frühere Zeitpunkt.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
2 IN 34/22
Amtsgericht Paderborn, 17.07.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Depp…
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Deppenhöfen 4, 34439 Willebadessen
hat das Gericht der Schlussverteilung zugestimmt.
Der derzeit verfügbare Massebestand beträgt EUR 180.422,58. Davon sind noch Masseverbindlichkeiten zu berichtigen. Zu berücksichtigen sind Insolvenzforderungen nach § 38 InsO in Höhe von EUR 647.512,91.
Das Verteilungsverzeichnis ist auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn, Zimmer Nr. 233 zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
2 IN 34/22
Amtsgericht Paderborn, 27.07.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Depp…
Amtsgericht Paderborn, Aktenzeichen: 2 IN 34/22
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7853 eingetragenen Annenhof Gemeinnützige Betriebs GmbH, Schiederstr. 94, 32839 Steinheim, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Rüdiger Zimmermann, Deppenhöfen 4, 34439 Willebadessen
Verfahrensbevollmächtigte:
Rechtsanwälte BRANDI Rechtsanwälte Parnerschaft mdB, Adenauerallee 12, 30175 Hannover
Insolvenzverwalter: Michael Schütte, Ziethenstr. 13, 33330 Gütersloh
werden die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wie folgt festgesetzt:
Vergütung XXX €
Auslagen, die der regulären Mehrwertsteuer von 19 % unterliegen XXX €
Zwischensumme XXX €
zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer von XXX € XXX €
Endbetrag XXX €
Hiervon in Abzug zu bringen ist der der Masse entstandene Schaden durch den nicht in Abzug gebrachten Mehrbetrag der entstandenen höheren Gerichtskosten und Verwaltervergütung bei der Auskehrung von Beträgen aus ungerechtfertigter Bereicherung (siehe Urteil des BGH vom 5.3.2015 - IX ZR 164/14 (NJW-RR 2105, 677, beck-online), so dass der Verwalter eine Vergütung nebst Auslagen in Höhe von XXX EUR der Insolvenzmasse entnehmen kann.
Gründe:
Der Insolvenzverwalter übt sein Amt seit dem 01.05.2022 aus. Nach § 63 InsO hat er Anspruch auf Vergütung für seine Geschäftsführung und auf Erstattung angemessener Auslagen.
Grundlage für die Berechnung der Vergütung ist der Wert der Insolvenzmasse, auf die sich die Schlussrechnung bezieht. Für den Fall der Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch Bestätigung eines Insolvenzplans oder einer vorzeitigen Beendigung durch eine Verfahrenseinstellung ist die Vergütung nach dem Schätzwert der Masse zurzeit der Beendigung des Verfahrens zu berechnen (§ 1 Abs. 1 InsVV).
Die Vergütung wird nach einem Regelsatz ermittelt, der gestaffelt aufgebaut ist. Der Regelsatz besteht in einem degressiv steigenden Prozentwert der Insolvenzmasse (§ 2 Abs. 1 InsVV).
Der Regelsatz soll mindestens 1.400,00 EUR betragen. Er kann sich in Abhängigkeit von der Anzahl der Gläubiger, die ihre Forderungen angemeldet haben, erhöhen (§ 2 Abs. 2 InsVV).
Je nach Umfang und Schwierigkeit der Geschäftsführung kann die Vergütung den Regelsatz überschreiten oder hinter ihm zurückbleiben (§ 3 InsVV).
Nach der Schlussrechnung des Insolvenzverwalters beträgt die Masse 401.439,41 €.
Der auf der Grundlage der Teilungsmasse berechnete Regelsatz der Vergütung beträgt demnach XXX € (§ 2 Abs. 1 InsVV). Demgegenüber beläuft sich die Mindestvergütung nach § 2 Abs. 2 InsVV unter Berücksichtigung von XXX Gläubigern auf XXX €. Maßgebend für die Festsetzung ist der ermittelte höhere Regelsatz.
Im Hinblick auf Umfang und Schwierigkeit der Geschäftsführung im vorliegenden Verfahren insbesondere auf Grund der erfolgten Unternehmensfortführung, der übertragenden Sanierung, der arbeitsrechtlichen Sachverhalte und der Sonderinsolvenz und dem Umstand, dass der Verwalter bereits während des Eröffnungsverfahrens als vorläufiger Insolvenzverwalter mit der Sache befasst war, ist im Wege der Gesamtschau die Festsetzung einer Erhöhung des Regelsatzes auf XXX % (wie dies zunächst am 10.12.2025 beantragt wurde)und damit auf den Betrag von XXX € gerechtfertigt.
Wegen der näheren Einzelheiten wird auf die bisher erstatteten Tätigkeitsberichte und den Vergütungsantrag vom 09.06.2026 verwiesen.
Neben der Vergütung sind nach § 4 Abs. 2 InsVV besondere Kosten, die im Einzelfall entstanden sind, als Auslagen zu erstatten.
Anstelle der tatsächlich entstandenen Auslagen kann der Insolvenzverwalter nach § 8 Abs. 3 InsVV einen vergütungsabhängigen Pauschsatz fordern. Der Pauschsatz beträgt im ersten Jahr 15 vom Hundert, danach 10 vom Hundert der Regelvergütung, höchstens jedoch 350,00 EUR je angefangenen Monat der Tätigkeit des Verwalters. Er darf 30 vom Hundert der Regelvergütung nicht übersteigen.
Der Pauschbetrag war antragsgemäß festzusetzen.
Neben dem Pauschbetrag waren die dem Verwalter infolge der Übertragung der Zustellungen entstandenen Auslagen festzusetzen.
Der Insolvenzverwalter hat eine Rückzahlung aus ungerechtfertigter Bereicherung an die Nachfolgegesellschaft der Insolvenzschuldnerin in Höhe von 135.273,33 € vorgenommen. Nach dem Urteil des BGH vom 5.3.2015 - IX ZR 164/14 (NJW-RR 2105, 677, beck-online) hätte insoweit unter dem Gesichtspunkt der Entreicherung der Masse gemäß § 818 Abs.3 BGB der Mehrbetrag für die höheren Verfahrenskosten infolge der gestiegenen Berechnungsgrundlagen gemäß § 1 InsVV und § 58 GKG vom Auskehrbetrag einbehalten werden müssen.
Insoweit ist der Insolvenzmasse ein Schaden entstanden, der bei der festzusetzenden Verwaltervergütung in Abzug zu bringen ist.
Der Differenzbetrag der Gerichtskosten beläuft sich auf XXX EUR.
Die Verwaltervergütung nebst Auslagen unter Berücksichtigung eines Zuschlags von 100 % bei einem Wert von XXX EUR beläuft sich auf XXX EUR (Differenz: XXX EUR), so dass insgesamt ein Betrag von XXX EUR bei der Rückzahlung aus ungerechtfertigter Bereicherung hätte einbehalten werden müssen.
Dieser ist bei der Vewaltervergütung in Abzug zu bringen, so dass der Insolvenzverwalter der Masse an Vergütung nebst Auslagen lediglich einen Betrag von XXX EUR entnehmen kann.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen die Vergütungsfestsetzung ist die sofortige Beschwerde gem. § 64 Abs. 3 InsO; § 567 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 11 RPflG an das Amtsgericht Paderborn statthaft, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300,00 EUR übersteigt oder das Amtsgericht die Beschwerde zugelassen hat. Wird der Beschwerdewert von 300,00 EUR nicht erreicht, ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Beide Rechtsmittel stehen, soweit beschwert, dem Verwalter/Treuhänder/Sachwalter und dem Schuldner und jedem Insolvenzgläubiger zu.
Die sofortige Beschwerde als auch die Erinnerung müssen innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Paderborn eingegangen sein. Sie sind schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn einzulegen. Beide Rechtsmittel können auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden.
Das Rechtsmittel muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Paderborn eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn es zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgerichts abgegeben wurde. Die Frist beginnt jeweils mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Beschwerdefrist ist der frühere Zeitpunkt.
Das Rechtsmittel muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
Zusatz zum Veröffentlichungstext (nicht Inhalt der Entscheidung):
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Paderborn, Am Bogen 2 - 4, 33098 Paderborn, Zimmer Nr. 233 eingesehen werden.
2 IN 34/22
Amtsgericht Paderborn, 16.09.2026
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