Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Bären GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Bayern
Adresse
Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Augsburg HRB 22551
EUID
DED2102V.HRB22551
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Augsburg
Aktenzeichen
3 IN 188/24
Phase
Laufendes Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Constantin Salm-Hoogstraeten
Rolle
Sachwalter
Adresse
Schaezlerstraße 13, 86150 Augsburg
Telefon
+49(821)508822-0
Termine & Fristen
Eröffnung
01.05.2024 , 10:00 Uhr
Forderungsanmeldefrist
01.07.2024
Einwendungen gegen schriftliches Verfahren
04.06.2025
Gegenstand des Unternehmens
Handel mit Lebensmitteln, Geschenkartikeln, Baumaterialien, Textilien und Kraftfahrzeugen sowie ähnlichen Gegenständen, außerdem Ein- und Ausfuhr der vorbezeichneten Gegenstände, desweiteren Messebau und Reisevermittlungen.
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bären GmbH mit Sitz in Denklingen ist am 01.05.2024 um 10:00 Uhr wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Es wurde Eigenverwaltung angeordnet, wobei die Schuldnerin berechtigt ist, die Masse unter Aufsicht des Sachwalters zu verwalten. Der Sachwalter ist Rechtsanwalt Constantin Salm-Hoogstraeten. Die Insolvenzgläubiger sind aufgefordert, Forderungen bis zum 01.07.2024 schriftlich anzumelden. Im weiteren Verlauf wird die Zustimmung der Gläubigerversammlung zur Veräußerung der Betriebsimmobilie in der Gewerbestraße 5, 8lag 86920 Denklingen, zu einem Preis von 1.150.000,00 € an Frau Olga Moskaljuk und Herrn Alexander Moskaljuk, im Rahmen eines schriftlichen Verfahrens zur Beschlussfassung behandelt. Einwendungen gegen die Anordnung des schriftlichen Verfahrens oder den Tagespunkt sind bis einschließlich 04.06.2025 vorzulegen.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 188/24
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In dem Verfahren über den Antrag d.
Bären GmbH, Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen, vertreten durch die Geschäftsführer Zaproutcki Dmitri Leonidovic, geb. Zaproutcki und Zaprutski Alexander Leonidovic, geb. Zaprutski
Registergericht: Amtsgericht Augsburg Registergericht Register-Nr.: HRB 22551
- Schuldneri…
3 IN 188/24
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In dem Verfahren über den Antrag d.
Bären GmbH, Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen, vertreten durch die Geschäftsführer Zaproutcki Dmitri Leonidovic, geb. Zaproutcki und Zaprutski Alexander Leonidovic, geb. Zaprutski
Registergericht: Amtsgericht Augsburg Registergericht Register-Nr.: HRB 22551
- Schuldnerin -
Geschäftszweig/Beschäftigung: Messebau und Design, Herstellung und Organisation von Messeständen im nationalen und internationalen Bereich
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen
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1. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 01.05.2024 um 10.00 Uhr eröffnet.
2. Es wird Eigenverwaltung angeordnet.
3. Die Schuldnerin ist berechtigt, unter Aufsicht des Sachwalters die Insolvenzmasse zu verwalten und über sie zu verfügen (§ 270 Abs. 1 Satz 1 InsO).
4. Zum Sachwalter wird bestellt:
Rechtsanwalt Constantin Salm-Hoogstraeten
Schaezlerstraße 13, 86150 Augsburg
Telefon: +49(821)508822-0
Telefax: +49(821)508822-100
5. Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 01.07.2024 bei dem Sachwalter schriftlich anzumelden.
Bei der Anmeldung sind Grund und Betrag der Forderung anzugeben.
6. Das Insolvenzverfahren wird bis auf Weiteres schriftlich durchgeführt, § 5 Abs. 2 InsO.
Die Beteiligten erhalten Gelegenheit, bis 01.09.2024 den Forderungsanmeldungen schriftlich beim Insolvenzgericht zu widersprechen.
Sollten Beschlussfassungen über die eventuelle Wahl eines anderen Sachwalters, über die Einsetzung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 157 (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens), 272 (Aufhebung einer Eigenverwaltung), 276 (besonders bedeutsame Rechtshandlungen) und 277 (Anordnung der Zustimmungsbedürftigkeit durch Sachwalter) InsO bezeichneten Angelegenheiten erforderlich sein, bedarf es der Antragstellung bis 01.09.2024, damit die Anordnung des schriftlichen Verfahrens widerrufen werden kann.
Die Forderungsanmeldungen und die Insolvenztabelle können durch die Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen geprüft; Forderungen, gegen die bis dahin kein Widerspruch erhoben wurde, gelten als festgestellt.
Hinweise:
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.
7. Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Sachwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO).
Der Gegenstand an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).
8. Der Sachwalter wird gem. § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen.
Ausgenommen ist die Zustellung des Eröffnungsbeschlusses an die Schuldnerin; diese erfolgt durch das Insolvenzgericht.
Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem Insolvenzgericht.
9. Hinweis:
Die in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgte Veröffentlichung von Daten aus einem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens wird spätestens 6 Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht, § 3 Abs. 1 Satz 1 InsOBekV.
Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Auszug aus den Gründen:
Der Antrag ist am 27.02.2024 beim Insolvenzgericht Augsburg eingegangen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.
Ebenso können der Schuldner oder die Gläubiger des Schuldners (im Folgenden: Beschwerdeführer) gegen die Entscheidung die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) einlegen, soweit damit das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens nach Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt werden soll (Artikel 102c - § 4 EGInsO).
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Augsburg
Am Alten Einlaß 1
86150 Augsburg
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.
Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen.
Elektronische Dokumente müssen
|mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder
|von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden.
Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden:
|auf einem sicheren Übermittlungsweg oder
|an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts.
Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen.
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Amtsgericht Augsburg - Insolvenzgericht - 06.05.2024
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 188/24
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Bären GmbH, Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen, vertreten durch die Geschäftsführer Zaproutcki Dmitri Leonidovic, geb. Zaproutcki und Zaprutski Alexander Leonidovic, geb. Zaprutski
Registergericht: Amtsgericht Augsburg Registergericht Register-Nr.: HRB 22551
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3 IN 188/24
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Bären GmbH, Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen, vertreten durch die Geschäftsführer Zaproutcki Dmitri Leonidovic, geb. Zaproutcki und Zaprutski Alexander Leonidovic, geb. Zaprutski
Registergericht: Amtsgericht Augsburg Registergericht Register-Nr.: HRB 22551
- Schuldnerin -
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Aufgrund des Antrages der Eigenverwaltung gemäß §§ 276, 160 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Nr. 1, Var. 3 InsO i. V. m. §§ 74, 75 Abs. 1 Nr. 1 InsO wird zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung über die
Zusimmung zur Veräußerung der Betriebsimmobilie der Bären GmbH (Gewerbestraße 5, 86920 Denklingen), eingetragen im Grundbuch des Amtsgerichts Landsberg am Lech, Gemarkung Denklingen, Blatt 1792, Flurstück 1709 zu einem Verkaufspreis in Höhe von 1.150.000,00 € an Frau Olga Moskaljuk und Herrn Alexander Moskaljuk
das schriftliche Verfahren gem. § 5 Abs. 2 InsO durchgeführt.
Die Beteiligten erhalten Gelegenheit bis einschließlich 04.06.2025 Einwendungen gegen die Anordnung des schriftlichen Verfahrens und den dieser Gläubigerversammlung zugrundeliegenden Tagesordnungspunkt schriftlich bei dem Insolvenzgericht vorzulegen.
Anträge und Einwendungen können schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle vor dem Amtsgericht Augsburg, Am Alten Einlaß 1, 86150 Augsburg erhoben werden.
Einwendungen sind glaubhaft zu machen.
Stellungnahmen, die nach dem oben genannten Zeitpunkt eingehen, können als verspätet nicht mehr in die Entscheidung einbezogen werden.
Die Zustimmung gem. § 160 InsO gilt als erteilt, wenn die einberufene Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist, § 160 Abs. 1 S. 3 InsO. Im schriftlichen Verfahren bedeutet dies, werden von keinen Gläubigern wirksame Einwendungen gegen die Beschlussfassung oder die Anordnung des schriftlichen Verfahrens erhoben, gilt die Zustimmung als erteilt.
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Amtsgericht Augsburg - Insolvenzgericht - 14.05.2025
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