Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Central Services Vermögensverwaltung GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Niedersachsen
Adresse
Lange Str. 75, 49610 Quakenbrück
Handelsregister
Amtsgericht Osnabrück HRB 214769
EUID
DEP3313.HRB214769
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Bersenbrück
Aktenzeichen
9 IN 107/25
Phase
Aufhebung des Verfahrens
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Dipl.-Rechtspfl.(FH) Marc Kampfenkel
Termine & Fristen
Beschluss
25.02.2026
Gegenstand des Unternehmens
der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen oder Gesellschaften und sonstiger Vermögenswerte, die Unternehmensberatung sowie die Anmietung, Vermietung und Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien.
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren gegen die Central Services Vermögensverwaltung GmbH ist im Antragsverfahren durch das Amtsgericht Bersenbrück mit Beschluss vom 25.02.2026 unter dem Aktenzeichen 9 IN 107/25 abgewiesen worden. Der Antrag des Finanzamts Quakenbrück auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse abgewiesen worden. Die Ablehnung beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Ermittlungen haben ergeben, dass zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, aber keine Masse vorhanden ist. Dies ergibt sich aus dem Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Marc Kampfenkel vom 09.02.2026. Die Antragstellerin hat es abgelehnt, einen Massekostenvorschuss zu zahlen. Es werden die gemäß § 21 ff InsO angeordneten Sicherungsmaßnahmen aufgehoben. Die Eintragung der Antragsgegnerin in das Schuldnerverzeichnis ist angeordnet worden. Die Kosten des Verfahrens einschließlich derjenigen der vorläufigen Verwaltung trägt die Antragsgegnerin. Der Gegenstandswert wird auf 500,00 EUR festgesetzt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 107/25
25.02.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
Finanzamt Quakenbrück, Lange Straße 37, 49610 Quakenbrück,
- Antragstellerin -
g e g e n
Central Services Vermögensverwaltung GmbH, Friedrichstraße 20, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRB 214769),
vertreten durch:
Ahmad Ali, Wies…
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 107/25
25.02.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
Finanzamt Quakenbrück, Lange Straße 37, 49610 Quakenbrück,
- Antragstellerin -
g e g e n
Central Services Vermögensverwaltung GmbH, Friedrichstraße 20, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRB 214769),
vertreten durch:
Ahmad Ali, Wiesengrund 4 a, 49610 Quakenbrück, (Geschäftsführer),
- Antragsgegnerin -
wird der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens - mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse - a b g e w i e s e n.
Es wird die Eintragung der Antragsgegnerin in das Schuldnerverzeichnis angeordnet.
Die gemäß § 21 ff InsO angeordneten Sicherungsmaßnahmen werden aufgehoben.
Die Kosten des Verfahrens einschließlich derjenigen der vorläufigen Verwaltung trägt die Antragsgegnerin.
Der Gegenstandswert wird auf 500,00 EUR festgesetzt.
G r ü n d e :
Die Ablehnung des Eröffnungsantrages beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Die durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, aber keine Masse vorhanden ist, die die Verfahrenskosten decken würde. Dies ergibt sich aus dem Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Dipl.-Rechtspfl.(FH) Marc Kampfenkel vom 09.02.2026.
Der Maßnahmen nach §§ 21, 22 InsO bedarf es danach nicht mehr.
Die Antragstellerin hat es abgelehnt, einen Massekostenvorschuss zu zahlen.
Die Eintragung in das Schuldnerverzeichnis hat gemäß § 26 Abs. 2 InsO i. V. m. § 882b Abs. 1 Nr. 3 ZPO zu erfolgen.
Die Kostenentscheidung folgt aus §§ 4 InsO, 91 ZPO. Unterlegen ist die Antragsgegnerin, da sich der geltend gemachte Insolvenzgrund als zutreffend erwiesen hat. Der eigentlich begründete Antrag ist nur deshalb zurückzuweisen, weil die Antragsgegnerin so vermögenslos ist, dass nicht einmal mehr eine verfahrenskostendeckende Masse vorhanden ist.
Der Gegenstandswert wird gemäß § 58 GKG nach dem Mindestwert festgesetzt.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann von der Antragstellerin und der Antragsgegnerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Bersenbrück, Stiftshof 8, 49593 Bersenbrück einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Gegen die Festsetzung des Gegenstandswertes kann binnen einer Frist von sechs Monaten, nachdem die Entscheidung in der Hauptsache Rechtskraft erlangt oder das Verfahren sich anderweitig erledigt hat, in der o. g. Form Beschwerde bei dem Amtsgericht Bersenbrück eingelegt werden, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 200,- EUR übersteigt. Für die Einhaltung der Frist kommt es auf den Eingang bei dem Amtsgericht Bersenbrück an.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Ratermann
Richterin am Amtsgericht
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