Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
firma.de Firmenbaukasten AG vertr.d.d.Vorstand Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
AG
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Adresse
Adolfstraße 1, 65185 Wiesbaden
Handelsregister
Amtsgericht Siegen HRB 12307
EUID
DER2909.HRB12307
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Wiesbaden
Aktenzeichen
10 IN 140/26
Phase
Forderungsanmeldung
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Joachim Kühne
Kanzlei
CMS Hasche Sigle Insolvenzberatung und -verwaltung
Adresse
Neue Mainzer Str. 2-4, 60311 Frankfurt am Main
Telefon
069 71701 300
E-Mail
Termine & Fristen
Eröffnung
01.06.2026 , 09:55 Uhr
Berichtstermin
23.06.2026 , 11:00 Uhr
Forderungsanmeldefrist
04.08.2026
Prüfungstermin
25.08.2026
Gegenstand des Unternehmens
1) Die Entwicklung und der Vertrieb webbasierter Dienstleistungen . 2) Die Gesellschaft ist zudem berechtigt, sich in weiteren Geschäftsfeldern zu betätigen u.a. das Halten von Beteiligungen an Unternehmen, sowie die Erbringung von Informations- und Kommunikationsdienstleistungen, sowie Betrieb einer Werbe-, PR, Internet und Mediaagentur.
Zusammenfassung des Verfahrens
Über das Vermögen der firma.de Firmenbaukasten AG ist am 01.06.2026 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Schuldner wird vertr.d.d.Vorstand durch Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum vertreten. Zum Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Joachim Kühne von CMS Hasche Sigle Insolvenzberatung und -verwaltung bestellt worden. Die Gläubiger sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 04.08.2026 beim Insolvenzverwalter anzumelden. Eine Gläubigerversammlung zum Berichtstermin ist für den 23.06.2026 anberaumt, in der über die Bestätigung des Verwalters und die Bildung eines Gläubigerausschusses entschieden wird. Der Prüfungstermin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen findet am 25.08.2026 statt. Das Verfahren wird zunächst mündlich und anschließend schriftlich weitergeführt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
10 IN 140/26 : Über das Vermögen der firma.de Firmenbaukasten AG vertr.d.d.Vorstand Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum, Adolfstraße 1, 65185 Wiesbaden, ist am 01.06.2026 um 09:55 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Joachim Kühne, CMS Hasche Sigle Insolvenzberatung und -verwaltung,…
10 IN 140/26 : Über das Vermögen der firma.de Firmenbaukasten AG vertr.d.d.Vorstand Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum, Adolfstraße 1, 65185 Wiesbaden, ist am 01.06.2026 um 09:55 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Joachim Kühne, CMS Hasche Sigle Insolvenzberatung und -verwaltung, Neue Mainzer Str. 2-4, 60311 Frankfurt am Main, Tel.: 069 71701 300, Fax: 069 71701 367, E-Mail: insolvenz@cms-hs.com.
Die Gläubiger werden aufgefordert:
a) Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem Insolvenzverwalter schriftlich unter Beifügung von Urkunden, Rechnungen und ggf. weiteren über die Forderung bestehenden Unterlagen unter Beachtung des § 174 InsO bis zum 04.08.2026 anzumelden;
b) dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).
Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).
Das Verfahren wird mündlich durchgeführt.
Vor dem Insolvenzgericht werden folgende Termine abgehalten:
1. am: Dienstag, 23.06.2026, 11:00 Uhr, 1.018, Justizzentrum, Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden eine Gläubigerversammlung zur Berichterstattung durch den Insolvenzverwalter (Berichtstermin);
der Termin dient zugleich der Entscheidung der Gläubiger über
- die Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),
- die Einsetzung bzw. Beibehaltung und Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)
sowie gegebenenfalls über:
- die Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger
Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),
- Zwischenrechnungslegungen gegenüber der Gläubigerversammlung
(§ 66 Abs. 3 InsO),
- eine Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),
- den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO); z. B. Unternehmensstilllegung, vorläufige Fortführung oder Insolvenzplan,
- die Verwertung der Insolvenzmasse (§ 159 InsO),
- besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO); insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im Ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,
- eine Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder eine Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 163 InsO),
- eine Beantragung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§ 271 InsO),
- Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO),
- eine Einstellung des Verfahrens durch das Gericht gem. § 207 InsO ohne Einberufung einer besonderen Gläubigerversammlung,
Hinweise:
- Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist.
Das Verfahren wird danach schriftlich weitergeführt:
2. am: 25.08.2026 eine Gläubigerversammlung (Prüfungstermin), in der die angemeldeten Forderungen geprüft werden.
- Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, werden nicht benachrichtigt.
Löschungsfristen:
Die Löschung von Veröffentlichungen in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgt nach § 3 InsoBekV. Die Löschungsfristen sind folgende:
- Veröffentlichungen, die im Antrags- oder Insolvenzverfahren erfolgt sind, werden spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht. Wird das Verfahren nicht eröffnet, beginnt die Frist mit der Aufhebung der veröffentlichten Sicherungsmaßnahmen.
- Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Es wird darauf hingewiesen, dass Gläubiger, die elektronische Dokumente über sichere elektronische Übermittlungswege (§ 130a ZPO) empfangen können und nicht bereits in § 173 Abs. 2 ZPO genannt sind, gemäß § 28 Abs. 4 InsO unter Angabe des über einen solchen Weg erreichbaren Postfachs ihre Zustimmung zu elektronischen Zustellungen erklären können.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Die Entscheidung kann von der Schuldnerin, dem Pensions-Sicherungsverein, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit von jedem Mitglied des Vertretungsorgans bzw. jedem persönlich haftenden Gesellschafter mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Wiesbaden, Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Amtsgericht Wiesbaden, 01.06.2026
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