Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Aktuell
Vorläufige Maßnahmen
3Offen
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH & Co. KG
Bundesland
Niedersachsen
Handelsregister
Amtsgericht Osnabrück HRA 6973
EUID
DEP3313.HRA6973
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Bersenbrück
Aktenzeichen
9 IN 70/26
Phase
Vorläufige Maßnahmen
Termine & Fristen
Anordnung vorläufiger Maßnahmen
26.08.2026 , 13:40 Uhr
Erteilung Einzelermächtigung
18.09.2026 , 10:01 Uhr
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Amtsgericht Bersenbrück hat am 26.08.2026 im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG die Anordnung der vorläufigen Verwaltung des Vermögens angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Stephan Michels bestellt. Der Verwalter ist ermächtigt, das Vermögen zu sichern und den Geschäftsbetrieb bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Abstimmung mit der Antragstellerin fortzuführen. Verfügungen der Schuldnerin bedürfen der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung sind untersagt, bereits eingeleitete Maßnahmen werden einstweilen eingestellt. Die Anordnung erfolgt auf Antrag der Antragstellerin zur Sicherung der Masse und zum Schutz der Gläubiger.
Originalbekanntmachung · Vorläufige Maßnahmen
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG wurde vom Amtsgericht Bersenbrück im Antragsverfahren eingeleitet. Am 26.08.2026 hat das Gericht auf Antrag der Schuldnerin die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet und Rechtsanwalt Stephan Michels zum vorläufigen Insolvenzverw…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG wurde vom Amtsgericht Bersenbrück im Antragsverfahren eingeleitet. Am 26.08.2026 hat das Gericht auf Antrag der Schuldnerin die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet und Rechtsanwalt Stephan Michels zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Mit dieser Maßnahme wurden Verfügungsbeschränkungen verhängt, Zwangsvollstreckungen untersagt und der Verwalter zur Sicherung des Betriebs sowie zur Fortführung des Geschäftsbetriebs ermächtigt. Am 18.09.2026 wurde dem vorläufigen Insolvenzverwalter zusätzlich eine Einzelermächtigung erteilt, um die Geschäftsbeziehung mit der Peter Harms Schiffahrts- und Speditionsgesellschaft mbH fortzuführen. Hierfür dürfen Verbindlichkeiten bis maximal 40.000 Euro begründet sowie Sicherheiten bestellt werden. Eine bestehende Forderung in Höhe von 43.974,32 Euro wird als Masseverbindlichkeit anerkannt. Das Verfahren befindet sich derzeit noch in der Phase der vorläufigen Maßnahmen zur Sicherung und Fortführung des Unternehmens.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 70/26
26.08.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
über das Vermögen der
GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG, Artlandstr. 47, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRA 6973),
- Antragstellerin -
Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Jan-Dirk Winkelhaus, Kirchstr. 36, 48282 Emsd…
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 70/26
26.08.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
über das Vermögen der
GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG, Artlandstr. 47, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRA 6973),
- Antragstellerin -
Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Jan-Dirk Winkelhaus, Kirchstr. 36, 48282 Emsdetten,
wird gemäß §§ 21, 22 InsO zur Sicherung der Masse und zum Schutz der Gläubiger gegen die Antragstellerin am 26.08.2026 um 13.40 Uhr angeordnet:
1. Gemäß § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 InsO wird die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragstellerin angeordnet.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird bestellt:
Rechtsanwalt Stephan Michels, Neumarkt 1, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541-50798235, Fax: 0541-50798522, E-Mail: info@michels-inso.de.
2. Gemäß § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO wird angeordnet, dass Verfügungen der Antragstellerin nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.
3. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung werden gem. § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 lnsO untersagt, bereits eingeleitete Maßnahmen werden einstweilen eingestellt - soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind.
4. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Antragstellerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Den Schuldnern der Antragstellerin wird untersagt, an diese zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, auf den Namen der Antragstellerin oder auf seinen Namen in der Funktion als vorläufiger Insolvenzverwalter für die zukünftige Masse neue Sonderkonten zu eröffnen und über die Konten der Antragstellerin zu verfügen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird dazu ermächtigt, für die Kontoführung Verbindlichkeiten zu begründen, die nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu Masseverbindlichkeiten werden.
5. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird mit der Durchführung der Zustellungen gemäß §§ 23 Abs. 1 S. 2, 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1, 8 Abs. 3 InsO beauftragt.
6. Der vorläufige Insolvenzverwalter soll
a) das Vermögen der Antragstellerin sichern und erhalten
b) ein Unternehmen, das die Antragstellerin betreibt, bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Abstimmung mit der Antragstellerin fortführen; er soll dem Insolvenzgericht anzeigen, wenn eine Einstellung des Geschäftsbetriebs erforderlich erscheint oder die Antragstellerin diesen einstellt.
7. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume der Antragstellerin zu betreten; die Antragstellerin hat dem vorläufigen Insolvenzverwalter Einsicht in ihre Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten.
8. Der Beschluss vom 26.08.2026 (Gutachtenauftrag) bleibt aufrechterhalten.
9. Die Verfügungsbefugnis über bestehende Arbeitsverhältnisse obliegt weiterhin der Antragstellerin; die Begründung, Änderung und Beendigung bestehender Arbeitsverhältnisse bedürfen der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters.
10. Die Anordnung der vorläufigen Verwaltung erfolgt auf Antrag der Antragstellerin.
Die Anordnung ist notwendig, um eine Fortführung und den Erhalt des Betriebs der Antragstellerin zu ermöglichen.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann durch die Antragstellerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Bersenbrück, Stiftshof 8, 49593 Bersenbrück einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Ratermann
Richterin am Amtsgericht
Amtsgericht Bersenbrück, 26.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 70/26
18.09.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
über das Vermögen der
GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG, Artlandstr. 47, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRA 6973),
- Antragstellerin -
Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Jan-Dirk Winkelhaus, Kirchstr. 36, 48282 Emsd…
Amtsgericht
Bersenbrück
Beschluss
9 IN 70/26
18.09.2026
In dem Insolvenzantragsverfahren
über das Vermögen der
GEO-TEX Textilverwertung GmbH & Co KG, Artlandstr. 47, 49610 Quakenbrück (AG Osnabrück, HRA 6973),
- Antragstellerin -
Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Jan-Dirk Winkelhaus, Kirchstr. 36, 48282 Emsdetten,
vorläufiger Insolvenzverwalter:
Rechtsanwalt Stephan Michels, Neumarkt 1, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541-50798235, Fax: 0541-50798522, E-Mail: info@michels-inso.de,
wird gemäß §§ 21, 22 InsO zur Sicherung der Masse und zum Schutz der Gläubiger gegen die Antragstellerin zusätzlich zu der am 26.08.2026 um 13:40 Uhr angeordneten vorläufigen Verwaltung dem vorläufigen Insolvenzverwalter am 18.09.2026 um 10:01 Uhr die Ermächtigung zur Vornahme folgender einzelner Geschäfte mit Wirkung für die Insolvenzmasse erteilt:
* Zur Sicherstellung der Fortführung der Geschäftsbeziehung mit der Peter Harms Schiffahrts. u. Speditionsges. mbH aus Bremen wird dem vorläufigen Insolvenzverwalter in Form einer Einzelermächtigung gestattet, Verbindlichkeiten bis zu einer maximalen Höhe von € 40.000,zu begründen, die im eröffneten Verfahren entsprechend § 55 InsO den Rang einer Masseverbindlichkeit erhalten und hierfür Sicherheiten in Form einer Globalzession zu bestellen. Zugleich wird eine durch Speditionspfandrecht gesicherte Forderung in Höhe von € 43.974,32 im eröffneten Verfahren entsprechend § 55 InsO in den Rang einer Masseverbindlichkeit erstarkt. Auch hierfür darf eine Sicherheit in Form einer Globalzession bestellt werden.
Im Übrigen bleibt der Beschluss vom 26.08.2026 bestehen.
G r ü n d e :
Ohne die beantragte Einzelermächtigung wäre die Peter Harms Schiffahrts. u. Speditionsges. mbH nicht bereit, die Geschäftsbeziehung mit der Schuldnerin fortzuführen.
Allein durch die Fortführung des Geschäftsbetriebes wird die Werthaltigkeit des Unternehmens gesichert und zugleich liquide Mittel für die Gläubiger generiert. Insbesondere kann so die nötige Zeit gewonnen werden, den Verkaufsprozess zu fördern, durch den die Gläubigergesamtheit bessergestellt würde als im Falle einer Abwicklung. Die Zahlungen der Forderungen an die Peter Harms Schiffahrts. u. Speditionsges. mbH sind auch sichergestellt.
Ratermann
Richterin am Amtsgericht
Amtsgericht Bersenbrück, 21.09.2026
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