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Insolvenzprofil
GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Adresse
Billerbecker Straße 28, 48341 Altenberge
Handelsregister
Amtsgericht Steinfurt HRB 14019
Stammkapital
26.000,00 EUR
EUID
DER2706.HRB14019
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Münster
Aktenzeichen
80 IN 10/25
Phase
Laufendes Insolvenzverfahren
Termine & Fristen
Anordnung vorläufiger Maßnahmen
18.02.2025 , 10:30 Uhr
Eröffnung
01.05.2025 , 08:15 Uhr
Forderungsanmeldefrist
17.06.2025
Berichtstermin
08.07.2025 , 10:00 Uhr
Prüfungstermin
08.07.2025 , 10:00 Uhr
Schriftliche Abstimmung
22.10.2025
Prüfungsstichtag
01.09.2026
Gegenstand des Unternehmens
Der Betrieb einer Einrichtung zur Pflege von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, insb. durch Demenzerkrankungen.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Pflege & Soziales
Subbranche
Stationäre Pflege
Geschäftstätigkeit
Betrieb einer Einrichtung zur Pflege von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, insbesondere durch Demenzerkrankungen
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GerontoCare GmbH ist am 01.05.2025 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet worden. Vorläufige Maßnahmen waren bereits am 18.02.2025 angeordnet worden, wobei Rechtsanwalt Eric Coordes zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Mit dem Eröffnungsbeschluss ist derselbe Rechtsanwalt als endgültiger Insolvenzverwalter ernannt worden. Die Frist zur Anmeldung von Forderungen der Insolvenzgläubiger endet am 17.06.2025. Ein gemeinsamer Termin für die Gläubigerversammlung (Berichtstermin) und den Prüfungstermin der angemeldeten Forderungen ist am 08.07.2025 angesetzt worden. Zudem ist eine besondere Gläubigerversammlung zur Beschlussfassung über die Veräußerung des Anlage- und Umlaufvermögens des Standortes in Altenberge für den 22.10.2025 vorgesehen, wobei ein Kaufpreis von 5.500,00 EUR genannt wird. Parallel dazu werden nachträglich angemeldete Forderungen im schriftlichen Verfahren geprüft, wobei der Prüfungsstichtag der 07.03.2026 ist.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GerontoCare GmbH ist am 01.05.2025 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet worden. Vorläufige Maßnahmen waren bereits am 18.02.2025 angeordnet worden, wobei Rechtsanwalt Eric Coordes zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Im Eröffnungsbeschluss ist d…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GerontoCare GmbH ist am 01.05.2025 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet worden. Vorläufige Maßnahmen waren bereits am 18.02.2025 angeordnet worden, wobei Rechtsanwalt Eric Coordes zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Im Eröffnungsbeschluss ist derselbe Rechtsanwalt als endgültiger Insolvenzverwalter ernannt worden. Die Forderungen der Insolvenzgläubiger waren bis zum 17.06.2025 anzumelden. Ein gemeinsamer Termin zur Gläubigerversammlung und Prüfung der Forderungen war für den 08.07.2025 angesetzt. Im weiteren Verfahrensverlauf wurde eine besondere Gläubigerversammlung für den 22.10.2025 einberufen, um über die Veräußerung des Anlage- und Umlaufvermögens des Standortes Altenberge zu beschließen. Aktuell sind nachträglich angemeldete Forderungen im schriftlichen Verfahren geprüft worden, wobei der Prüfungsstichtag auf den 01.09.2026 festgelegt ist.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GerontoCare GmbH ist am 01.05.2025 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet worden. Vorläufiger Insolvenzverwalter war Rechtsanwalt Eric Coordes, der ab dem 18.02.2025 bestellt wurde. Das Verfahren mit den verbundenen Aktenzeichen 80 IN 4/25 und 80 IN 23/25 wird …
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GerontoCare GmbH ist am 01.05.2025 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet worden. Vorläufiger Insolvenzverwalter war Rechtsanwalt Eric Coordes, der ab dem 18.02.2025 bestellt wurde. Das Verfahren mit den verbundenen Aktenzeichen 80 IN 4/25 und 80 IN 23/25 wird fortgeführt. Forderungen der Insolvenzgläubiger waren bis zum 17.06.2025 anzumelden. Ein Berichtstermin und Prüfungstermin war für den 08.07.2025 angesetzt. Im weiteren Verlauf wurde die Veräußerung des Anlage- und Umlaufvermögens des Standortes Altenberge zum Kaufpreis von 5.500,00 EUR beschlossen. Der Prüfungsstichtag für nachträglich angemeldete Forderungen ist der 01.09.2026.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 26 , 48282 Emsdetten
Die nachträglich angemeldeten und noch nicht geprüften Forderungen einschließlich der Änderungen früherer Anmeldungen werden im schriftlichen Verfahren geprüft (§ 177 Abs. 1 InsO).
Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin (§ 177 Abs. 1 InsO) entspricht, ist der 07.03.2026. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine zu prüfende Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.
Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen und die zugehörigen Urkunden sind zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Münster, Gebäudeteil Eingang B, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, Zimmer Nr. 217 B niedergelegt.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind, erhalten keinen Auszug aus der Tabelle bzw. keine Benachrichtigung (§ 179 Abs. 3 S. 3 InsO).
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch die Entscheidung beeinträchtigt sind. Die Erinnerung ist schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Münster, Gerichtsstr. 2 - 6, 48149 Münster einzulegen. Die Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts abgegeben werden und soll begründet werden.
Die Erinnerung muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Münster eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn die Erinnerung zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgericht abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Rechtsbehelfsfrist ist der frühere Zeitpunkt.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 19.01.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
Über das Vermögen
der GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 13, 48282 Emsdetten
wird wegen Zahlungs…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
Über das Vermögen
der GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 13, 48282 Emsdetten
wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung heute, am 01.05.2025, um 08:15 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.
Die Eröffnung erfolgt aufgrund des am 14.02.2025 bei Gericht eingegangenen Antrags der Schuldnerin sowie der am 24.01.2025 und am 24.04.2025 eingegangenen Gläubigeranträge.
Zugleich werden die Verfahren 80 IN 10/25 und 80 IN 4/25 und 80 IN 23/25 unter Führung des zuerst genannten miteinander verbunden (§ 4 InsO, § 147 ZPO).
Zum Insolvenzverwalter wird ernannt Rechtsanwalt Eric Coordes, Schorlemerstraße 26, 48143 Münster, Telefon: 0251/384 84 333, Fax: 025138484300.
Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 17.06.2025 unter Beachtung des § 174 InsO beim Insolvenzverwalter anzumelden.
Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer diese Mitteilungen schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).
Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an diese zu leisten, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter.
Gläubiger, die elektronische Dokumente über sichere elektronische Übermittlungswege (§ 130a der Zivilprozessordnung) empfangen können, können unter Angabe des über einen solchen Weg erreichbaren Postfachs ihre Zustimmung zu elektronischen Zustellungen erklären.
Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin) und Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin) ist am
Dienstag, 08.07.2025, 10:00 Uhr,
im Gebäude des Amtsgerichts Münster, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, 1. Etage, Sitzungssaal 101 B.
Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger über
- die Person des Insolvenzverwalters,
- die Einsetzung, Besetzung und Beibehaltung des Gläubigerausschusses (§ 68 InsO),
- die Entscheidung über die Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),
- die Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung (§ 66 Abs. 3 InsO),
- die Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),
- die Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO),
- besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO):
- die Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin,
- die Veräußerung des Warenlagers im Ganzen,
- die Veräußerung eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand,
- die Veräußerung einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll,
- die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde,
- die Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,
- die Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 163 InsO),
- die Beantragung der Anordnung oder der Aufhebung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§§ 271 und 272 InsO),
- die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO)
- und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO).
Nimmt an der Gläubigerversammlung kein stimmberechtigter Gläubiger teil (Beschlussunfähigkeit), so gilt die Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalter als erteilt (§ 160 Abs. 1 Satz 3 InsO).
Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldungsunterlagen werden spätestens ab dem 24.06.2025 zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Münster, Gebäudeteil Eingang B, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, Zimmer Nr. 217 B niedergelegt.
Der Insolvenzverwalter wird beauftragt, die nach § 30 Abs. 2 InsO zu bewirkenden Zustellungen an die Schuldner der Schuldnerin (Drittschuldner) sowie an die Gläubiger durchzuführen (§ 8 Abs. 3 InsO).
Die im elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgten Veröffentlichungen von Daten aus diesem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens werden spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht.
Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss steht der Schuldnerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gem. § 34 Abs. 2 InsO zu. Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Münster, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes erklärt werden.
Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Münster eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Beschwerdefrist ist der frühere Zeitpunkt.
Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. I, S.3803) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 01.05.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 13, 48282 Emsdetten
Stichtag, der der Abhaltung einer besonderen Gläubigerversammlung (§§ 5 Abs. 2, 74, 75 InsO) entspricht, ist der 22.10.2025.
Bis zu diesem Zeitpunkt können die Gläubiger schriftliche Stellungnahmen zu dem nachfolgenden Tagesordnungspunkt bei Gericht einreichen:
zur Beschlussfassung über folgende Rechtshandlung des Insolvenzverwalters (§§ 160, 161 InsO), hier:
Veräußerung und Übernahme des Anlage- und Umlaufvermögens des Standortes in Altenberge gemäß Kauf- und Übernahmevertrag vom 30.09.2025 zum Kaufpreis von 5.500,00 EUR(5.000,00 EUR Anlagevermögen + 500,00 EUR Firmenwert),
Wegen der näheren Einzelheiten wird auf den Antrag auf Einberufungen der Gläubigerversammlung vom 30.09.2025 nebst Beschlussantrag verwiesen.
Der Antrag mit den ausführlichen Gründen zur Beschlussvorlage kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Münster, Gebäudeteil Eingang B, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, Zimmer Nr. 217 B eingesehen werden.
Die Stellungnahme sollte einen Beschlussvorschlag enthalten.
Nimmt an der schriftlichen Abstimmung kein stimmberechtigter Gläubiger teil, ist von einer Beschlussunfähigkeit auszugehen. Somit gilt die Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters als erteilt (§§ 5 Abs. 2 ; 160 Abs. 1 Satz 3 InsO).
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch die Entscheidung beeinträchtigt sind. Die Erinnerung ist schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Münster, Gerichtsstr. 2 - 6, 48149 Münster einzulegen. Die Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts abgegeben werden und soll begründet werden.
Die Erinnerung muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Münster eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn die Erinnerung zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgericht abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Rechtsbehelfsfrist ist der frühere Zeitpunkt.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 01.10.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 13,…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 13, 48282 Emsdetten
ist am 18.02.2025, um 10:30 Uhr angeordnet worden (§§ 21, 22 InsO):
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Eric Coordes, Schorlemerstraße 26, 48143 Münster bestellt.
Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO).
Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).
Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 18.02.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 26 , 48282 Emsdetten
wird angeordnet:
Die nachträglich angemeldeten und noch nicht geprüften Forderungen der Tabelle werden im schriftlichen Verfahren geprüft (§ 177 Abs. 1 InsO).
Der Prüfungsstichtag, der dem besonderen Prüfungstermin (§ 177 Abs. 1 InsO) entspricht, ist der 01.09.2026. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine zu prüfende Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.
Die Tabelle mit den zu prüfenden Forderungen und die zugehörigen Urkunden sind zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Münster, Gebäudeteil Eingang B, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, Zimmer Nr. 217 B niedergelegt.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind, erhalten keinen Auszug aus der Tabelle bzw. keine Benachrichtigung (§ 179 Abs. 3 S. 3 InsO).
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch die Entscheidung beeinträchtigt sind. Die Erinnerung ist schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Münster, Gerichtsstr. 2 - 6, 48149 Münster einzulegen. Die Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts abgegeben werden und soll begründet werden.
Die Erinnerung muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Münster eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn die Erinnerung zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgericht abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Rechtsbehelfsfrist ist der frühere Zeitpunkt.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 22.07.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den…
Amtsgericht Münster, Aktenzeichen: 80 IN 10/25
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14019 eingetragenen GerontoCare GmbH Fachpflege für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Billerbecker Str. 28, 48341 Altenberge, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Damian Otto Heinrich Stampa, Lindenstr. 26 , 48282 Emsdetten
werden die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Eric Coordes, Schorlemerstraße 26, 48143 Münster wie folgt festgesetzt:
Vergütung X EUR
Auslagen, die der regulären Mehrwertsteuer von 19 % unterliegen X EUR
Zwischensumme X EUR
zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer von X EUR X EUR
X EUR
Der Endbetrag kann der Insolvenzmasse entnommen werden.
Im Übrigen wird der Vergütungsfestsetzungsantrag vom 18.12.2025 zurückgewiesen.
Gründe:
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat sein Amt vom 18.02.2025 bis zum 30.04.2025 ausgeübt. Er hat Anspruch auf gesonderte Vergütung für seine Geschäftsführung und auf Erstattung angemessener Auslagen (§§ 21, 63 InsO).
Grundlage für die Berechnung der Vergütung ist das Vermögen, auf das sich seine Tätigkeit während des Eröffnungsverfahren erstreckt hat. Maßgebend für die Wertermittlung ist der Zeitpunkt der Beendigung der vorläufigen Verwaltung oder der Zeitpunkt, ab dem der Gegenstand nicht mehr der vorläufigen Verwaltung unterliegt.
Vermögensgegenstände, an denen bei Verfahrenseröffnung Aus- oder Absonderungsrechte bestehen, werden dem Vermögen hinzugerechnet, sofern sich der vorläufige Insolvenzverwalter in erheblichem Umfang mit ihnen befasst. Sie bleiben unberücksichtigt, sofern die Schuldnerin, die Gegenstände lediglich auf Grund eines Besitzüberlassungsvertrages in Besitz hat. Die Vergütung beträgt in der Regel 25 Prozent der Vergütung des Insolvenzverwalters (§ 63 Abs. 3 InsO). Der Regelsatz soll mindestens 1.400,00 EUR betragen (§§ 10, 2 Abs. 2 InsVV; BGH, Beschl. v. 13.07.2006 - IX ZB 104/05).
Je nach Art, Dauer und Umfang der Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters kann der Regelsatz überschritten oder ein geringerer Satz zugrunde gelegt werden (§§ 11, 10, 3 InsVV).
Das verwaltete Vermögen betrug X EUR. Die Staffelvergütung des § 2 Abs. 1 InsVV beträgt demnach X EUR. Davon stehen dem vorläufigen Insolvenzverwalter als Regelvergütung 25 % in Höhe von X EUR zu. Die Regelmindestvergütung nach diesem Wert beträgt X EUR. Im Hinblick auf Art, Dauer und Umfang der Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters im vorliegenden Verfahren ist die Festsetzung einer Erhöhung des Regelsatzes geboten und auf den Betrag von X EUR gerechtfertigt.
Dabei ist festzuhalten, dass es sich bei dem schuldnerischen Unternehmen um einen Betrieb mit dem Gegenstand Ambulanter und stationärer Pflegedienst handelt, dessen Personalbestand 80 Mitarbeiter an den beiden Standorten in Ahlen und Altenberge betrug ausschließlich des Geschäftsführers, wobei 24 Mitarbeiter auf den Standort Altenberge entfallen.
Die Schuldnerin hat in Altenberge Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen und eine Pflegeeinrichtung in Ahlen betrieben.
Im Rahmen der Betriebsfortführung im Eröffnungsverfahren wurde schließlich der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Eric Coordes durch gerichtlichen Beschluss vom 17.04.2025 ermächtigt, einzelne Verbindlichkeiten zu begründen, die im Falle der Eröffnung des Verfahrens als Masseverbindlichkeiten gemäß § 55 Ab. 2 InsO gelten und zwar im Rahmen der folgenden Einzelermächtigungen:
- Verbindlichkeiten für Material (u. a. Lebensmittel) in Höhe von bis zu X €
- Verbindlichkeiten für Versicherungen und Beiträge in Höhe von bis zu X €
- Verbindlichkeiten für Reparaturen/Instandhaltungen in Höhe von bis zu X €
- Verbindlichkeiten für sonstige betriebliche Kosten in Höhe von bis zu X €
Nach den Angaben des Insolvenzverwalters in seinem Eröffnungsgutachten vom 28.04.2024 konnte er sich einen Überblick über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Schuldnerin durch den anwesenden Geschäftsführer verschaffen. Dabei hat er unter anderem das Prozedere der Betriebsfortführung im Insolvenzantragsverfahren und die Besonderheiten der Anordnung der Sicherungsmaßnahmen mit diesem erörtert(s. Blatt 121 der Hauptakte).
Er sichtete die vorgelegten Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre und die aktuellen Summen- und Saldenlisten sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen und stellte die kurzfristigen liquidierbaren Vermögenswerte fest.
Weiter heißt es im Eröffnungsgutachten(s. Blatt 122ff der Hauptakte):
"Im weiteren Verlauf des Verfahrens fanden zahlreiche Besprechungen mit der Geschäftsführung sowie dem Leitungskreis der Schuldnerin statt, unter anderem auch zur Zusammenstellung und Übergabe der für das Sachverständigengutachten notwendigen Unterlagen.
Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen sowie mit dem Geschäftsführer und Steuerberater gestaltete sich kooperativ und zielführend.
In den ersten Tagen meiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter sind die zur Entscheidung einer Fortführung im vorläufigen Insolvenzverfahren notwendigen Planzahlen erstellt und mit der Geschäftsführung der Schuldnerin besprochen worden...
Sämtliche Maßnahmen zur Betriebsfortführung und die hierzu notwendig Kommunikation erfolgen in enger Abstimmung zwischen der Geschäftsführung, den leitenden Mitarbeitern der Schuldnerin und dem vorläufigen Insolvenzverwalter...
Mit der Erstellung von Liquiditäts- und Ertragsplanungen sowie dem entsprechenden Controlling ist die Firma X beauftragt worden...
Mit der Betreuung der Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes sowie den Lohnbuchhaltungsarbeiten im Insolvenzeröffnungsverfahren habe ich das
Lohnbuchhaltungsbüro X beauftragt, um eine zeitnahe Auszahlung der vorfinanzierten Insolvenzgelder zu gewährleisten.
Unter dem 24.02.2025 fanden Personalversammlungen am Standort in Ahlen und am Standort in Altenberge statt. Im Rahmen der Personalversammlungen wurden zahlreiche Fragen der Mitarbeiter durch den Unterzeichner beantwortet. Weitere Fragen werden gesammelt und sukzessive durch den Unterzeichner beantwortet. Anhand der Auskünfte der Mitarbeiter konnte festgestellt werden, dass Löhne und Gehälter in den vergangenen Monaten nur unregelmäßig gezahlt wurden.
Alle Mitarbeiter haben sich jedoch bereit erklärt, weiterhin dem Unternehmen zur Verfügung zu stehen. Weitere Personalversammlungen fanden statt am Standort Ahlen am 09.04.2025 und am Standort Altenberge am 23.04.2025."
An den Personalversammlungen am 24.02.2025 haben der Mitarbeiter der X teilgenommen (jeweils 1:30 h) - s. Tätigkeitsnachweis Bl. 935 der Hauptakte -.
Die Planung der X nebst Gewinn- und Verlustrechnung erstellt durch X ist zur Akte gelangt (s. Bl. 143 bis 145). Die X wurde mit Honorarvereinbarung vom 19.02.2026 durch die Schuldnerin mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wie folgt beauftragt - s. Bl. 931ff - :
"Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Auftragnehmer den Auftrag ihn bei interimistischen Aufgaben im kaufmännischen Bereich insbesondere hinsichtlich des Controllings im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens zu unterstützen.
Nicht Gegenstand dieser Vereinbarung sind Tätigkeiten für die steuerliche und rechtliche Beratung des Auftraggebers. Zur Erbringung solcher Tätigkeiten ist der Auftragnehmer nicht berechtigt."
Im Übrigen wurde die tatkräftige Mit-/Zuarbeit des organschaftlichen Vertreters, des Herrn Damian Stampa, entsprechend vergütet - mit X EUR - brutto - für den vollen Monat März 2025 und Mai 2025 bzw. mit X EUR - brutto - für den Monat Februar 2025 - s. Gegenkonto 4100 20 - Blatt 673 der Hauptakte -).
Die Betriebsfortführung im Eröffnungsverfahren endete schließlich mit einem Betriebsüberschuss in Höhe von X EUR und macht damit bereits mehr als die Hälfte der Berechnungsgrundlage von X EUR aus.
Der Insolvenzverwalter macht mit seinem Vergütungsfestsetzungsantrag vom 18.12.2025 - Blatt 597ff - schließlich folgende Zuschläge geltend:
1.)
Betriebsfortführung 26 % mit Betriebsüberschuss
beziehungsweise 70 % ohne Betriebsüberschuss
2.)
Personal/Insolvenzgeld 20 %
3.)
Sanierungsbemühungen 30 %
Hinsichtlich der geltend gemachten Zuschläge wurde dem Insolvenzverwalter mit gerichtlichem Schreiben vom 23.03.2026 mitgeteilt, dass diese für zu hoch bzw. für nicht gerechtfertigt erachtet werden.
Hierzu im Einzelnen:
1.)
Betriebsfortführung 26 % mit Betriebsüberschuss
beziehungsweise 70 % ohne Betriebsüberschuss
Der geltend gemachte Zuschlag für die Betriebsfortführung in Höhe von 70 % - ohne Betriebsüberschuss - wird angesichts der umfangreichen Beauftragung der X mit "Interim-Management Controlling" sowie Planung des vorläufigen Insolvenzverfahrens - s. Planung der X vom 03.03.2025 - s. Blatt 143 der Hauptakte - verbunden mit einem Gesamthonorar für die X in Höhe von X EUR für nicht angemessen erachtet.
Die von dem Insolvenzverwalter und seinen Mitarbeitern daneben erbrachte Mehrarbeit wird mangels anderer Anhaltspunkte allenfalls mit einer Zuschlagsgewährung in Höhe von 25 % - ohne Betriebsüberschuss - und damit in Höhe von X EUR (25 % von fiktiver Vergütung des Insolvenzverwalters gemäß § 2 InsVV - ohne Betriebsüberschuss - in Höhe von X EUR) für hinreichend vergütet erachtet. (vgl. LG Münster, Beschluss vom 18.02.2013 - Az. 5 T 490/12 -
"Im vorliegenden Fall scheint der vom Amtsgericht gewährte Zuschlag von 30% unter Berücksichtigung aller Umstände angemessen, weil die vorläufige Verwaltung knapp 2 Monate andauerte, das schuldnerische Unternehmen als mittelgroßes einzustufen ist und der Beteiligte zu 2) durchaus umfangreiche und schwierige Tätigkeiten entfaltet hat, er aber gerade die besonders umfangreichen und schwierigen Aufgaben auf Kosten der Masse auf dritte Personen übertragen hat, die er dann nur noch anweisen und überwachen musste. Dieses gilt zum einen für die Inventarisierung des Schuldnervermögens, was generell Aufgabe des Verwalters selbst ist (vgl. Haarmeyer/Wutzke/Förster, Insolvenzrechtliche Vergütung (InsVV), § 11 Rn. 16), ebenso wie für die Beauftragung der Firma T. mit der Installierung eines Controllings etc. Von einer solchen Fremdvergabe war i. Ü. in keinem der vorstehend zitierten Beschlüsse die Rede mit Ausnahme der Entscheidung des LG Potsdam, das die Beauftragung eines externen Bausachverständigen ebenfalls mindernd berücksichtigt hat. Wenn im Rahmen der Betriebsfortführung wegen besonderer Erschwernisse ein Teil der Tätigkeiten auf Dritte delegiert wird, was grundsätzlich möglich ist (vgl. Kübler/Prütting, Insolvenzordnung, § 4 InsVV Rn. 31), so kann der Verwalter auf diese besonderen Erschwernisse keinen erhöhten Zuschlag stützen, der Zuschlag kann vielmehr gekürzt oder versagt werden (BGH Beschluss vom 11.03.2010, Az. IX ZB 122/08) (BeckRS 2013, 5906, beck-online)."
Von dem gewährten Zuschlag in Höhe von X EUR ist schließlich die mit dem Betriebsüberschuss in Höhe von X EUR verbundene Erhöhung der Regelvergütung in Höhe von X EUR (X EUR - X EUR) in Abzug zu bringen, so dass ein Zuschlag für die Betriebsfortführung in Höhe von X EUR (X EUR - X EUR) verbleibt.
Dabei macht sich das Insolvenzgericht die vom Insolvenzverwalter vorgenommene Vergleichsrechnung auf Seite 13 seines Vergütungsfestsetzungsantrages vom 18.12.2025 - Bl. 609 der Hauptakte - zu eigen.
Soweit der Insolvenzverwalter mit Schreiben vom 23.06.2026 - Blatt 927ff - der beabsichtigten Kürzung der Vergütung entgegengetreten ist, ist festzuhalten, dass die Notwendigkeit der Beauftragung der X bejaht wird. Dies ändert jedoch nichts daran, dass diese umfangreiche Delegation zuschlagsmindernd zu berücksichtigen ist(s. BGH Beschluss vom 11.03.2010, Az. IX ZB 122/0).
So haben haben regelmäßig durch den Mitarbeiter der X, Herrn X, Vor-Ort-Termine sowohl in Ahlen als auch in Altenberge stattgefunden - so am 24.02.2025(1:30 h - jeweils Mitarbeiterversammlung in Ahlen und Altenberge), am 26.02.2025(1:15 h - Mitarbeiterbesprechung in Ahlen), am 04.03.2025 Besprechungstermin in Altenberge(0:45 h -Abstimmung mit Frau X in Altenberge) und in Emsdetten(1:15 h Abstimmung mit Frau X in Emsdetten), am 05.03.2205 in Ahlen(0:45 h - Besprechung mit Herrn X in Ahlen), am 18.03.2025(0:30 h - Besprechung in Altenberge mit Frau X), am 02.04.2025(1:00 h - Gespräch mit Herrn X und X in Ahlen), am 07.04.2025(0:30 h - Gespräch mit Frau X in Altenberge), am 09.04.2025(jeweils 1:00 h - Besprechungstermin/Besichtigung SMMP in Ahlen und Altenberge), am 15.04.2025(0:45 h - Gespräch mit Herrn X in Ahlen -), am 25.04.2025(0:45 h - Termin mit den Herren X und X in Altenberge). Ob darüber hinaus im Zeitraum vom 01.03.2025 bis 16.03.2025 Vor-Ort-Termine durch diesen Mitarbeiter wahrgenommen worden sind, ist nicht aktenkundig. Ein Tätigkeitsnachweis für diesen Zeitraum liegt jedenfalls nicht vor.
Ebenso haben regelmäßig durch die Mitarbeiterin der X, Frau X, Vor-Ort-Termine sowohl in Ahlen als auch in Altenberge stattgefunden - so am 26.02.2025 in Ahlen(1:30 h - Mitarbeiterinformation, Abstimmung operative Themen), am 04.03.2025 in Altenberge(2 x 0:45 h - Abstimmung mit Frau X und Abstimmung mit Frau X), am 05.03.2025 in Ahlen(0:45 h - Besprechung mit Herrn X in Ahlen), am 24.03.2025 in Altenberge(1:00 h - Besprechungstermin Vor Ort Termin -), am 02.04.2025 in Ahlen(0:45 h - Gespräch mit Herrn X und Herrn X -), am 09.04.2025 in Ahlen und Altenberge(jeweils 1:00 h - Besichtigung SMMP in Ahlen, Besichtigung SMMP in Altenberge), 15.04.2025 in Ahlen(0:30 h - Gespräch mit Herrn X -), am 23.04.2025 in Altenberge (Betriebsversammlung und Beantwortung von Mitarbeiterfragen).
Der weitere Mitarbeiter der X, Herr X hat nachweislich einen Besprechungstermin in Altenberge am 07.04.2025 wahrgenommen(0:30 h).
In dieser Zeit der vorläufigen Insolvenzverwaltung haben zwischen dem Insolvenzverwalter und Herrn X und Frau X von der X aktenkundig am 19.02.2025(1:30 h), am 21.02.2025(1:00 h- Videokonferenz), am 26.02.2025(0:30 h), am 06.03.2025(0:30 h - tel. Abstimmung mit Herrn Coordes) und schließlich am 24.04.2025(1:00h - "Abstimmung mit den Herren X und X diverse Mails und Telefonate"- Frau X -) und am 25.04.2025(0:45 h - Termin mit den Herren X und X in Altenberge") Besprechungen/Abstimmungen stattgefunden.
Die weiteren abgerechneten Tätigkeiten der X umfassen ferner "Abstimmung mimt Lieferanten und Mitarbeitern" im Rahmen der Prüfung der Bestellungen und Rechnungen, die "Prüfung der Ausgangsrechnungen: Leistungsdatum kontrolliert(vor I.A nach I.A)" im Rahmen des Controllings, der "Abgleich Debitorenstammdaten, Rechnungen und Bestellungen div. E-Mails und Telefonate" im Rahmen der Aufarbeitung der Unterlagen, "Vorbereitung Einzelermächtigung/div. E-Mails und Telefonate" im Rahmen der Aufarbeitung von Unterlagen.
Die Controlling-Tätigkeiten des Herrn X der X sind lediglich für den Zeitraum vom 01.04.2025 bis 15.04.2025 nachgewiesen - s. Bl. 943 der Hauptakte -.
Ebenso existiert eine Vorschussrechnung der X vom 22.04.2025 für Interim-Management-Controlling - Re.-Nr. 2025-04-008 über X EUR.
Angesichts dieser weitreichenden Beauftragung der X durch die Schuldnerin wird auch nicht unter Berücksichtigung der Verwaltung von zwei Standorten, an denen mangels anderer Anhaltspunkte vornehmlich die Mitarbeiter der X vorstellig wurden, allenfalls ein Zuschlag auf die Regelvergütung - ohne Betriebsüberschuss - in Höhe von 25 % für angemessen erachtet.
Zuschlag für Personal/Insolvenzgeld 10 % statt 20 %
Der geltend gemachte Zuschlag für Personal/Insolvenzgeld in Höhe von 20 % wird für zu hoch erachtet. Angesichts der Beauftragung des Dienstleistungsbüros Jürriens mit der Vorbereitung der Insolvenzgeldvorfinanzierung sowie Lohnbuchhaltungsarbeiten für die 80 Arbeitnehmer mit einem Honorar in Höhe von X EUR (80 x X EUR) wird der geltend gemachte Zuschlag allenfalls in Höhe von 10 % für angemessen erachtet. Ein weitergehende Mehrarbeit, die einen höheren Zuschlag rechtfertigt, ist schließlich nicht dargelegt(s. LG Münster, Beschluss vom 07.11.2018 - Az. 5 T 496/18 - : "Es ist daher nach Ansicht der Kammer stets zu prüfen, inwieweit der Verwalter durch das Vorhandensein einer größeren Anzahl von Arbeitnehmern und besonderen arbeitsrechtlichen Fragestellungen zusätzlich gegenüber einem Regelverfahren in Anspruch genommen worden ist (Lorenz/Klanke, § 3 InsVV Rn. 30)." (NZI 2019, 439, beck-online). Soweit der Insolvenzverwalter auf die Personalversammlungen an zwei Standorten zu Verfahrensbeginn und im weiteren Verlauf des Eröffnungsverfahrens im April 2025 verweist, wird in dem Zusammenhang davon ausgegangen, dass diese am 24.02.2025 in Ahlen und Altenberge stattfanden mit einer Dauer von gut 1,5 h, am 09.04.2025 in Ahlen mit einer Dauer von gut 1 h und in Altenberge mit einer Dauer von gut 0:45 h - s. a. Abrechnungen X -.
Im Übrigen ist der Vortrag zur Überdurchschnittlichkeit von an den Insolvenzverwalter gerichteten Fragen nicht sonderlich konkret.
Zuschlag Sanierungsbemühungen 5 % statt 30 %
Der geltend gemachte Zuschlag für die Sanierungsbemühungen in Höhe von 30 % wird ebenfalls für zu hoch erachtet. Zu Umfang und Schwierigkeit der Verhandlungen mit den drei Interessenten ist nichts Konkretes vorgetragen, wobei festzuhalten gilt, dass letztlich nur die von Anfang weiterhin interessierte und von Anfang an mit entsprechendem Vorwissen zum schuldnerischen Unternehmen ausgestattete X ein Kaufangebot für den Standort Ahlen abgegeben hat. Dass die Einholung der Versicherung, dass Herr X grundsätzlich bereit ist, die Räumlichkeiten an eine Erwerbergesellschaft weiterzuvermieten, mit Schwierigkeit verbunden war, ist ebenfalls nicht vorgetragen. Zuschlagswürdige Mehrarbeit bzg. des Standortes Altenberge für den Zeitraum des Eröffnungsverfahrens wird darüber hinaus auch nicht vorgetragen. Nach alledem wird der geltend gemachte Zuschlag in Höhe von 5 % für angemessen erachtet(vgl. LG Münster, Beschluss vom 07.11.2013 - Az. 5 T 568/13 - "Hinsichtlich des Zuschlages für die Sanierungsbemühungen ist zu berücksichtigen, dass der vorläufige Insolvenzverwalter insgesamt mit drei Interesssenten Gespräche geführt hat, wobei im Fall des Interessenten Üding konkrete Übernahmepläne erörtert wurden. Andererseits hat der vorläufige Insolvenzverwalter nicht dargelegt, dass die Gespräche mit den beiden anderen Interessenten rechtlich schwierig oder aus anderen Gründen zeitintensiv gewesen sind. Insofern kann zu seinen Gunsten allenfalls berücksichtigt werden, dass er einem der beiden weiteren Interessenten den Betrieb gezeigt hat. Dennoch kann nach Auffassung der Kammer bei Berücksichtigung der zuvor genannten Gesichtspunkte lediglich ein Zuschlag am unteren Ende des vorgesehenen Rahmens bewilligt werden, sodass der durch das Amtsgericht festgesetzte Zuschlag von 5% nicht zu beanstanden ist. Andernfalls wäre eine sachgerechte Abstufung im Vergleich mit Verfahren, in denen die übertragende Sanierung mit deutlich größerem Arbeitsaufwand verbunden ist, nicht möglich.").
Es ergibt sich somit eine Gesamtvergütung in Höhe von:
Regelvergütung 25 % X EUR
Zuschlag Betriebsfortführung nach Abzug
Mehrvergütung infolge Betriebsüberschuss X EUR
Zuschlag Personal 10 % X EUR
Zuschlag Sanierungsbemühungen 5 % X EUR
insgesamt X EUR
Im Rahmen der Gesamtbetrachtung des Verfahrens und damit verbundener Überschneidungen zuschlagsfähiger Mehrarbeiten bei der Gewährung der einzelnen Zuschläge, hier insbesondere im Hinblick auf die gegenüber den Mitarbeitern erbrachten Tätigkeiten/erteilten Auskünfte sowohl die in Bezug auf die Betriebsfortführung und die sonstigen Personalangelegenheiten/Insolvenzgeld wird schlussendlich ein Gesamtzuschlag in Höhe von 25 % in Höhe von X EUR für angemessen erachtet.
Wegen der Einzelheiten wird auf die bisher erstatteten Tätigkeitsberichte und den Vergütungsantrag vom 18.01.2025 verwiesen.
Neben der Vergütung sind nach §§ 10, 4 Abs. 2 InsVV besondere Kosten, die im Einzelfall entstanden sind, als Auslagen zu erstatten.
Anstelle der tatsächlich entstandenen Auslagen kann der vorläufige Insolvenzverwalter nach §§ 10, 8 Abs. 3 InsVV einen vergütungsabhängigen Pauschsatz fordern. Der Pauschsatz beträgt im ersten Jahr 15 vom Hundert, danach 10 vom Hundert der Regelvergütung, höchstens jedoch 350,00 EUR je angefangenen Monat der Tätigkeit. Er darf 30 vom Hundert der Regelvergütung nicht übersteigen.
Der Pauschbetrag war antragsgemäß festzusetzen.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen die Vergütungsfestsetzung ist die sofortige Beschwerde gem. § 64 Abs. 3 InsO; § 567 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 11 RPflG an das Amtsgericht Münster statthaft, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300,00 EUR übersteigt oder das Amtsgericht die Beschwerde zugelassen hat. Wird der Beschwerdewert von 300,00 EUR nicht erreicht, ist der Rechtsbehelf der Erinnerung gem. § 11 Abs. 2 RPflG gegeben. Beide Rechtsmittel stehen, soweit beschwert, dem Verwalter/Treuhänder/Sachwalter und dem Schuldner und jedem Insolvenzgläubiger zu.
Die sofortige Beschwerde als auch die Erinnerung müssen innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Münster eingegangen sein. Sie sind schriftlich in deutscher Sprache bei dem Amtsgericht Münster, Gerichtsstr. 2 - 6, 48149 Münster einzulegen. Beide Rechtsmittel können auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden.
Das Rechtsmittel muss binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem zuständigen Amtsgericht Münster eingegangen sein. Das gilt auch dann, wenn es zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen als dem nach dieser Belehrung zuständigen Amtsgerichts abgegeben wurde. Die Frist beginnt jeweils mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Beschwerdefrist ist der frühere Zeitpunkt.
Das Rechtsmittel muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
Zusatz zum Veröffentlichungstext (nicht Inhalt der Entscheidung):
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Münster, Gebäudeteil Eingang B, Gerichtsstr. 2-6, 48149 Münster, Zimmer Nr. 217 B eingesehen werden.
80 IN 10/25
Amtsgericht Münster, 03.09.2026
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