Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
GL Montageservice GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Aktuell
Vorläufige Maßnahmen
3Offen
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Adresse
Gutenbergstraße 3, 47443 Moers
Handelsregister
Amtsgericht Kleve HRB 18216
EUID
DER1304.HRB18216
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Kleve
Aktenzeichen
33 IN 21/25
Phase
Vorläufiges Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
André Dobiey
Adresse
Borsigstraße 2, 47574 Goch
Termine & Fristen
Anordnung vorläufiger Maßnahmen
12.11.2025
Aufhebung
17.12.2025
Ende vorläufige Verwaltung
08.01.2026
Gegenstand des Unternehmens
Tür- und Fensterbau, Einbau von Garagentoren, Geländern und sonstigen Konstruktionen sowie Trockenbau und die damit in Zusammenhang stehenden Gewerke
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GL Montageservice GmbH ist anhängig. Das Amtsgericht Kleve hat am 12.11.2025 vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und den vorläufigen Insolvenzverwalter André Dobiey bestellt. Die Vergütung und die Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters sind von der Schuldnerin zu tragen. Am 17.12.2025 hat das Gericht die am 12.11.2025 angeordneten Sicherungsmaßnahmen aufgehoben. Im Rahmen der Festsetzung der Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters für den Zeitraum vom 12.11.2025 bis zum 08.01.2026 wurde das verwaltete Vermögen mit 37.746,88 EUR ermittelt. Die Festsetzung der Vergütung erfolgte auf Basis der Regelmindestvergütung. Gegen die Vergütungsfestsetzung kann innerhalb von zwei Wochen sofortige Beschwerde eingelegt werden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Kleve, Aktenzeichen: 33 IN 21/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren
Techniker Krankenkasse, Habichtstraße 28, 22305 Hamburg
- Gläubigerin -
gegen
die im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 18216 eingetragene GL Montageservice GmbH, Uerdinger Straße 133, 47441 Moers, gesetzlich vertreten durch …
Amtsgericht Kleve, Aktenzeichen: 33 IN 21/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren
Techniker Krankenkasse, Habichtstraße 28, 22305 Hamburg
- Gläubigerin -
gegen
die im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 18216 eingetragene GL Montageservice GmbH, Uerdinger Straße 133, 47441 Moers, gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Natasha Grujovska, Heinrichstraße 2 b, 47441 Moers
- Schuldnerin -
I.
sind die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters von der Schuldnerin zu tragen.
II.
werden die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters André Dobiey, Borsigstraße 2, 47574 Goch wie folgt festgesetzt:
Vergütung EUR
Auslagen, die der regulären Mehrwertsteuer von 19 % unterliegen EUR
Zwischensumme EUR
zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer von EUR EUR
Endbetrag EUR
Nach Rechtskraft des Beschlusses kann der Endbetrag der vorläufig verwalteten Masse entnommen werden.
Gründe:
Zu Ziffer I.
Die festgesetzte Vergütung trägt die Schuldnerin, da keine Gründe vorliegen, ausnahmsweise der antragstellenden Gläubigerin ganz oder teilweise die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen aufzuerlegen.
Zu Ziffer II.
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat sein Amt vom 12.11.2025 bis zum 08.01.2026 ausgeübt. Er hat Anspruch auf gesonderte Vergütung für seine Geschäftsführung und auf Erstattung angemessener Auslagen (§§ 21, 26a, 63 InsO).
Grundlage für die Berechnung der Vergütung ist das Vermögen, auf das sich seine Tätigkeit während des Eröffnungsverfahren erstreckt hat. Maßgebend für die Wertermittlung ist der Zeitpunkt der Beendigung der vorläufigen Verwaltung oder der Zeitpunkt, ab dem der Gegenstand nicht mehr der vorläufigen Verwaltung unterliegt.
Vermögensgegenstände, an denen bei Verfahrenseröffnung Aus- oder Absonderungsrechte bestehen, werden dem Vermögen hinzugerechnet, sofern sich der vorläufige Insolvenzverwalter in erheblichem Umfang mit ihnen befasst. Sie bleiben unberücksichtigt, sofern die Schuldnerin, die Gegenstände lediglich auf Grund eines Besitzüberlassungsvertrages in Besitz hat. Die Vergütung beträgt in der Regel 25 Prozent der Vergütung des Insolvenzverwalters (§ 63 Abs. 3 InsO).Der Regelsatz soll mindestens 1.400,00 EUR betragen (§§ 10, 2 Abs. 2 InsVV; BGH, Beschl. v. 13.07.2006 - IX ZB 104/05).
Je nach Art, Dauer und Umfang der Tätigkeit des vorläufigen Insolvenzverwalters kann der Regelsatz überschritten oder ein geringerer Satz zugrunde gelegt werden (§§ 11, 10, 3 InsVV).
Das verwaltete Vermögen betrug 37.746,88 EUR. Die Staffelvergütung des § 2 Abs. 1 InsVV beträgt demnach 14.714,19 EUR. Davon stehen dem vorläufigen Insolvenzverwalter als Regelvergütung 25 % in Höhe von EUR zu. Die Regelmindestvergütung nach diesem Wert beträgt EUR. Maßgebend für die Festsetzung ist die Regelmindestvergütung, da nur diese beantragt worden ist.
Wegen der Einzelheiten wird auf die bisher erstatteten Tätigkeitsberichte und den Vergütungsantrag vom 18.12.2025 verwiesen.
Neben der Vergütung sind nach §§ 10, 4 Abs. 2 InsVV besondere Kosten, die im Einzelfall entstanden sind, als Auslagen zu erstatten.
Anstelle der tatsächlich entstandenen Auslagen kann der vorläufige Insolvenzverwalter nach §§ 10, 8 Abs. 3 InsVV einen vergütungsabhängigen Pauschsatz fordern. Der Pauschsatz beträgt im ersten Jahr 15 vom Hundert, danach 10 vom Hundert der Regelvergütung, höchstens jedoch 350,00 EUR je angefangenen Monat der Tätigkeit. Er darf 30 vom Hundert der Regelvergütung nicht übersteigen.
Der Pauschbetrag war antragsgemäß festzusetzen.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen die Vergütungsfestsetzung ist die sofortige Beschwerde gem. § 64 Abs. 3 InsO; § 567 Abs. 2 ZPO an das Amtsgericht Kleve statthaft, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300,00 EUR übersteigt oder das Amtsgericht die Beschwerde zugelassen hat. Sie steht, soweit beschwert, der Verwalterin/dem Verwalter, der Schuldnerin/dem Schuldner und jedem Insolvenzgläubiger zu.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Kleve, Schloßberg 1 (Schwanenburg), 47533 Kleve oder dem Landgericht Kleve, Schloßberg 1 (Schwanenburg), 47533 Kleve schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes abgegeben werden.
Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Kleve eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Beschwerdefrist ist der frühere Zeitpunkt.
Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.Zusatz zum Veröffentlichungstext (nicht Inhalt der Entscheidung):
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Kleve, Schloßberg 1 (Schwanenburg), 47533 Kleve, Zimmer Nr. D 105 eingesehen werden.
33 IN 21/25
Amtsgericht Kleve, 02.03.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Kleve, Aktenzeichen: 33 IN 21/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 18216 eingetragenen GL Montageservice GmbH, Uerdinger Straße 133, 47441 Moers, gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Natasha Grujovska, Heinrichstraß…
Amtsgericht Kleve, Aktenzeichen: 33 IN 21/25
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 18216 eingetragenen GL Montageservice GmbH, Uerdinger Straße 133, 47441 Moers, gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Natasha Grujovska, Heinrichstraße 2 b, 47441 Moers
Geschäftszweig: Tür- und Fensterbau, Einbau von Garagentoren, Geländern und sonstigen Konstruktionen sowie Trockenbau und die damit in Zusammenhang stehenden Gewerke
sind die am 12.11.2025 angeordneten Sicherungsmaßnahmen durch Beschluss vom 17.12.2025 aufgehoben worden.
33 IN 21/25
Amtsgericht Kleve, 17.12.2025
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