Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Koch Gourmet Catering UG (haftungsbeschränkt)
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
UG (haftungsbeschränkt)
Bundesland
Baden-Württemberg
Adresse
Wiechertstr. 5, 75031 Eppingen
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Stuttgart HRB 756061
Stammkapital
1.000,00 EUR
EUID
DEB8534.HRB756061
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Stuttgart / Amtsgericht Heilbronn
Aktenzeichen
4 IN 369/24
Phase
Laufendes Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch
Adresse
O3 11+12, 68161 Mannheim
Termine & Fristen
Festsetzung Vergütung/Auslagen Antrag
16.02.2026
Entscheidung Festsetzung
26.08.2026
Gegenstand des Unternehmens
Der Betrieb eines Betriebs-Restaurants.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Gastronomie
Subbranche
Gemeinschaftsverpflegung
Geschäftstätigkeit
Betrieb eines Betriebs-Restaurants
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Koch Gourmet Catering UG (haftungsbeschränkt) ist anhängig. Das Registergericht ist das Amtsgericht Stuttgart, zuständig für die Festsetzung der Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters. Der Schuldnerin steht der Geschäftsführer Sebastian Koch vor. Im Rahmen des Verfahrens hat der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch seine Vergütung und Auslagen gemäß Antrag vom 16.02.2026 festsetzen lassen. Dabei wurde ein Vermögenswert von 60.361,96 EUR zugrunde gelegt, woraus eine Regelvergütung von 5.148,53 EUR resultierte. Zudem wurde ein Fortführungsüberschuss von 45.710,91 EUR ermittelt. Der Verwalter beantragte und erhielt einen Zuschlag zur Regelvergütung um 5 % aufgrund von Sanierungsbemühungen. Die festgesetzten Beträge sind gemäß § 64 Abs. 2 InsO nicht zu veröffentlichen. Gegen die Entscheidung des Amtsgerichts Heilbronn vom 26.08.2026 kann innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen Beschwerde oder Erinnerung eingelegt werden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 369/24
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Koch Gourmet Catering UG (haftungsbeschränkt), GF d. Koch Gourmet Catering UG, Dammhof 17, 75031 Eppingen, vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Koch
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart Registergericht Register-Nr.: HRB 756061
- Schuldnerin -
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Die…
4 IN 369/24
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In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Koch Gourmet Catering UG (haftungsbeschränkt), GF d. Koch Gourmet Catering UG, Dammhof 17, 75031 Eppingen, vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Koch
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart Registergericht Register-Nr.: HRB 756061
- Schuldnerin -
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Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch, O3 11+12, 68161 Mannheim, wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gemäß § 64 Absatz 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen.
Festgesetzt wurden:
Vergütung
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
zu erstattende Auslagen
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
Endbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag in Höhe von BETRAG Euro der Insolvenzmasse zu entnehmen.
Gründe:
Die Festsetzung der Vergütung und der Auslagen, einschließlich Umsatzsteuer, erfolgt gemäß Antrag des Insolvenzverwalters vom 16.02.2026.
Bei der Festsetzung der Vergütung war von dem der unterliegenden Vermögenswert in Höhe von 60.361,96 EUR auszugehen.
Die Regelvergütung hieraus beträgt gemäß §§ 63 Abs. 3 InsO, 10, 11, 2 Abs. 1 der Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) 5.148,53 EUR .Der vorläufige Verwalter hat Anspruch auf gesonderte Vergütung für seine Geschäftsführung und auf Erstattung angemessener Auslagen. Er erhält in der Regel 25% der Vergütung des Insolvenzverwalters bezogen auf das Vermögen, auf das sich seine Tätigkeit während des Eröffnungsverfahrens erstreckt. Maßgebend für die Wertermittlung ist der Zeitpunkt der Beendigung der vorläufigen Verwaltung oder der Zeitpunkt, ab dem der Gegenstand nicht mehr der vorläufigen Verwaltung unterliegt, § 63 Abs.3 InsO. Vermögensgegenstände, an denen bei Verfahrenseröffnung Aus- oder Absonderungsrechte bestehen, werden dem Vermögen hinzugerechnet, sofern sich der vorläufige Verwalter in erheblichem Umfang mit ihnen befasst hat. Sie bleiben unberücksichtigt, sofern die Schuldnerin die Gegenstände lediglich aufgrund eines Besitzüberlassungsvertrages in Besitz hat, § 11 Abs.1 InsVV.
Wird das Unternehmen vom vorläufigen Verwalter fortgeführt, kann in die Berechnungsgrundlage gem. § 10 InsVV in entsprechender Anwendung des § 1 Abs.2 Nr. 4 Satz 2 Buchst. b InsVV nur der Überschuss eingestellt werden.
Im vorliegenden Verfahren wurde der Fortführungsüberschuss mit 45.710,91 EUR ermittelt und vom Insolvenzverwalter in die Berechnungsgrundlage eingerechnet.
Hat die Betriebsfortführung durch den vorläufigen Insolvenzverwalter zu einer Vermehrung der Masse und damit zu einer höheren Regelvergütung des Verwalters geführt, so ist der Wert, um den sich die Masse durch die Unternehmensfortführung vergrößert hat, und die dadurch bedingte Zunahme der Regelvergütung mit der Höhe der Vergütung zu vergleichen, die ohne die Massemehrung über den dann allein zu gewährenden Zuschlag erreicht würde .
Nach Durchführung der Vergleichsberechnung nach § 1 Abs. 1 Buchst. b InsVV hat der vorläufige Insolvenzverwalter keinen Zuschlag für die Betriebsfortführung beantragt.
Der Insolvenzverwalter beantragt eine Erhöhung des Regelsatzes um 5 %.
Auf die ausführliche Begründung in seinem Antrag vom 16.02.2026 wird Bezug genommen.
Als Erhöhungsgründe waren in diesem Verfahren zu berücksichtigen:
- Sanierungsbemühungen sind allgemein als Zuschlagskriterium anerkannt.
Unmittelbar nach seiner Bestellung hat er die Möglichkeit einer Fortführung und Veräußerung des Geschäftsbetriebes im Wege einer übertragenden Sanierung geprüft und hierzu frühzeitig Gespräche mit dem Geschäftsführer und einem eventuellen Interessenten aufgenommen. Auf dieser Grundlage hat er ein Fortführungs- und Übernahmekonzept erarbeitet und dieses mit den Beteiligten erörtert. Auch wenn die Sanierung nicht erfolgte, kann bei dem Zuschlag für Sanierungsbemühungen nicht darauf abgestellt werden, ob diese letztendlich sich als erfolgreich erwiesen haben, weil die Zu- und Abschläge des § 3 InsVV tätigkeitsbezogen sind.(MüKoInsO/Stephan, 5. Aufl. 2025, InsVV § 11 Rn. 77, beck-online).
Im Rahmen einer Gesamtschau war ein Übersteigen des Regelsatzes um 5 % gerechtfertigt.
Die Umsatzsteuer war gem. §§ 10, 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Der Berechnung der Auslagenpauschale gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde eine Regelvergütung in Höhe von BETRAG EUR zugrunde gelegt.
Die Auslagenpauschale von 15 % der Regelvergütung für das erste Jahr der Tätigkeit sowie von 10 % für jedes weitere Jahr gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde - unter Beachtung der maximalen Monatspauschale in Höhe von 350,00 EUR und der Höchstgrenze des § 8 Abs. 3 Satz 2 InsVV - festgesetzt.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann entweder das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) oder der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Beschwerde:
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300 Euro übersteigt.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Heilbronn
Knorrstraße 1
74074 Heilbronn
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Erinnerung:
Wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300 Euro nicht übersteigt, kann der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Die Erinnerung ist binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Heilbronn
Knorrstraße 1
74074 Heilbronn
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.
Schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument zu übermitteln. Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig. Die vorübergehende Unmöglichkeit ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.
Amtsgericht Heilbronn - Insolvenzgericht - 26.08.2026
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