Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
LEUNA - Polyamid GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Aktuell
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Adresse
Am Haupttor Bau 4310, 06237 Leuna
Handelsregister
Amtsgericht Stendal HRB 37254
Stammkapital
25.000,00 EUR
EUID
DEW1215.HRB37254
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Halle (Saale)
Aktenzeichen
59 IN 265/26
Phase
Laufendes Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther
Adresse
Franzosenweg 20, 06112 Halle (Saale)
Telefon
0345/212220
E-Mail
Termine & Fristen
Anordnung vorläufiger Maßnahmen
22.06.2026
Eröffnung
01.10.2026 , 10:00 Uhr
Forderungsanmeldefrist
16.11.2026
Berichtstermin
14.12.2026 , 10:30 Uhr
Prüfungstermin
14.12.2026 , 10:30 Uhr
Gegenstand des Unternehmens
Die Herstellung, die Verarbeitung und der Vertrieb von chemischen Produkten und Nebenprodukten sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung von dazu notwendigen Vermögensgegenständen.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Chemie & Kunststoffe
Subbranche
Chemische Spezialprodukte
Geschäftstätigkeit
Herstellung, Verarbeitung und Vertrieb von chemischen Produkten sowie Verwaltung notwendiger Vermögensgegenstände
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH ist am 22.06.2026 durch das Amtsgericht Halle (Saale) im Antragsverfahren angeordnet worden. Gemäß § 270a Abs. 1 InsO wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Die Antragstellerin ist berechtigt, unter der Aufsicht des vorläufigen Sachwalters ihr Vermögen weiter zu verwalten und darüber zu verfügen. Gegen die Entscheidung kann innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen ab Zustellung oder Verkündung sofortige Beschwerde eingelegt werden.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH ist am 01.10.2026 um 10:00 Uhr eröffnet worden. Zuvor war am 22.06.2026 im Antragsverfahren ein vorläufiger Sachwalter bestellt und die Selbstverwaltung der Antragstellerin unter Aufsicht angeordnet worden. Mit Beschluss vom 01.10.2026 wurde ein Gläubig…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH ist am 01.10.2026 um 10:00 Uhr eröffnet worden. Zuvor war am 22.06.2026 im Antragsverfahren ein vorläufiger Sachwalter bestellt und die Selbstverwaltung der Antragstellerin unter Aufsicht angeordnet worden. Mit Beschluss vom 01.10.2026 wurde ein Gläubigerausschuss eingesetzt, der aus Vertretern der Bundesagentur für Arbeit, des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Betriebsvorsitzenden Alexander Busch besteht. Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther ist zum Insolvenzverwalter bestellt. Die Gläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 16.11.2026 anzumelden. Ein Berichts- und Prüfungstermin ist für den 14.12.2026 um 10:30 Uhr angesetzt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
59 IN 265/26 : In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), ist am 22.06.2026 folgendes angeordnet worden:
Gemäß § 270a Abs. 1 InsO wird zum vorläufigen Sachwalter bestellt: Rechts…
59 IN 265/26 : In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), ist am 22.06.2026 folgendes angeordnet worden:
Gemäß § 270a Abs. 1 InsO wird zum vorläufigen Sachwalter bestellt: Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther, Franzosenweg 20, D 06112 Halle (Saale), Tel.: 0345/212220, Fax: 0345/2122222, E-Mail: inso@floether-wissing.de.
Die Antragstellerin ist berechtigt, unter der Aufsicht des vorläufigen Sachwalters ihr Vermögen weiter zu verwalten und darüber zu verfügen.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen die Entscheidung kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde von der Antragstellerin und von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Halle (Saale), Thüringer Straße 16, 06112 Halle (Saale) einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Amtsgericht Halle (Saale), 22.06.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
59 IN 265/26 : In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), wird gem. § 67 Abs. 1 InsO ein Gläubigerausschuss eingesetzt, der aus folgenden Mitgliedern besteht:
Bundesagentur für Arbeit, …
59 IN 265/26 : In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), wird gem. § 67 Abs. 1 InsO ein Gläubigerausschuss eingesetzt, der aus folgenden Mitgliedern besteht:
Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch die Bundesagendtur für Arbeit Sachsen-Anhalt Süd, Halle (Saale), hier vertreten durch Herrn Alexander Gloy,
Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, dieses vertreten durch Herrn Kay Mückenheim, Editharing 40, 39108 Magdeburg,
Herr Alexander Busch, Vorsitzender des Betriebsrats der LEUNA-Polyamid GmbH.
Amtsgericht Halle (Saale), 01.10.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
59 IN 265/26 : Über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), ist am 01.10.2026 um 10:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther, Franzosenweg 20, …
59 IN 265/26 : Über das Vermögen der LEUNA - Polyamid GmbH, Bau 4310, Am Haupttor, 06237 Leuna (AG Stendal, HRB 37254), vertr. d.: Martin Naundorf, (Geschäftsführer), ist am 01.10.2026 um 10:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther, Franzosenweg 20, D 06112 Halle (Saale), Tel.: 0345/212220, Fax: 0345/2122222, E-Mail: inso@floether-wissing.de.
Die Gläubiger werden aufgefordert:
a) Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem Insolvenzverwalter unter Beachtung des § 174 InsO bis zum 16.11.2026 anzumelden;
b) dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).
Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).
Das Verfahren wird mündlich durchgeführt.
Vor dem Insolvenzgericht wird am Montag, 14.12.2026, 10:30 Uhr, Saal 2.034, Justizzentrum, Thüringer Straße 16, 06112 Halle (Saale) eine Gläubigerversammlung zur Berichterstattung durch den Insolvenzverwalter und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Berichts- und Prüfungstermin) abgehalten.
Der Termin dient zugleich der Entscheidung der Gläubiger über
- die Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),
- die Einsetzung bzw. Beibehaltung und Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)
sowie gegebenenfalls über:
- die Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger
Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),
- Zwischenrechnungslegungen gegenüber der Gläubigerversammlung
(§ 66 Abs. 3 InsO),
- eine Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),
- den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO); z. B. Unternehmensstilllegung, vorläufige Fortführung oder Insolvenzplan,
- die Verwertung der Insolvenzmasse (§ 159 InsO),
- besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO); insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im Ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,
- eine Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder eine Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 163 InsO),
- eine Beantragung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§ 271 InsO),
- Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO),
- eine Einstellung des Verfahrens durch das Gericht gem. § 207 InsO ohne Einberufung einer besonderen Gläubigerversammlung.
Hinweise:
- Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist.
- Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, werden nicht benachrichtigt.
- Gläubiger, die elektronische Dokumente über sichere elektronische Übermittlungswege (§ 130a ZPO) empfangen können, können unter Angabe des über einen solchen Weg erreichbaren Postfachs ihre Zustimmung zu elektronischen Zustellungen erklären. Die Möglichkeit der elektronischen Zustellung an die in § 173 Abs. 2 ZPO Genannten bleibt unberührt.
- Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, werden nicht benachrichtigt.
- Gläubiger, die elektronische Dokumente über sichere elektronische Übermittlungswege (§ 130a ZPO) empfangen können, können unter Angabe des über einen solchen Weg erreichbaren Postfachs ihre Zustimmung zu elektronischen Zustellungen erklären. Die Möglichkeit der elektronischen Zustellung an die in § 173 Abs. 2 ZPO Genannten bleibt unberührt.
Löschungsfristen:
Die Löschung von Veröffentlichungen in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgt nach § 3 InsoBekV. Die Löschungsfristen sind folgende:
- Veröffentlichungen, die im Antrags- oder Insolvenzverfahren erfolgt sind, werden spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht. Wird das Verfahren nicht eröffnet, beginnt die Frist mit der Aufhebung der veröffentlichten Sicherungsmaßnahmen.
- Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Die Entscheidung kann von der Schuldnerin, dem Pensions-Sicherungsverein, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit von jedem Mitglied des Vertretungsorgans bzw. jedem persönlich haftenden Gesellschafter mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Halle (Saale), Thüringer Straße 16, 06112 Halle (Saale) einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Amtsgericht Halle (Saale), 01.10.2026
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