Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
McNerd GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Hessen
Handelsregister
Amtsgericht Fulda HRB 8577
EUID
DEM1301.HRB8577
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Fulda
Aktenzeichen
91 IN 78/24
Phase
Einstellung des Verfahrens
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Torsten Nagel
Rolle
Sachverständiger
Termine & Fristen
Beschlussfassung
06.08.2026
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Amtsgericht Fulda hat den Antrag der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Minijob-Zentrale auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die McNerd GmbH abgewiesen. Die Ablehnung beruht auf § 26 Abs. 1 InsO, da zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, jedoch keine Masse vorhanden ist, die die Verfahrenskosten decken würde. Dies ergibt sich aus einem Gutachten des Sachverständigen Rechtsanwalt Torsten Nagel. Weder die Antragstellerin noch die Antragsgegnerin konnten den erforderlichen Massekostenvorschuss leisten, und eine Stundung wurde nicht gewährt. Das Gericht hat angeordnet, die Antragsgegnerin in das Schuldnerverzeichnis einzutragen. Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin. Der Gegenstandswert wurde auf 1.000,00 EUR festgesetzt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Fulda
06.08.2026
Insolvenzgericht
91 IN 78/24
B e s c h l u s s
In dem Insolvenzantragsverfahren
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Minijob-Zentrale, Hollestr. 7 b, 45127 Essen,
- Antragstellerin -
g e g e n
McNerd GmbH, Washingtonallee 16a, 36041 Fulda (AG Fulda, HRB 8577),
vertreten durch:
1…
Amtsgericht Fulda
06.08.2026
Insolvenzgericht
91 IN 78/24
B e s c h l u s s
In dem Insolvenzantragsverfahren
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Minijob-Zentrale, Hollestr. 7 b, 45127 Essen,
- Antragstellerin -
g e g e n
McNerd GmbH, Washingtonallee 16a, 36041 Fulda (AG Fulda, HRB 8577),
vertreten durch:
1. Patric-John Holmes, als GF der McNerd GmbH, Schloßberg 1, 36419 Geisa, (Geschäftsführer),
2. Mike Patric Kiefer, als GF der McNerd GmbH, Monnetstr. 3, 36039 Fulda, (Geschäftsführer),
- Antragsgegnerin -
wird der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens - mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse - a b g e w i e s e n .
Es wird die Eintragung der Antragsgegnerin in das Schuldnerverzeichnis angeordnet.
Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.
Der Gegenstandswert wird auf 1.000,00 EUR festgesetzt.
G r ü n d e :
Die Ablehnung des Eröffnungsantrages beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Die durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, aber keine Masse vorhanden ist, die die Verfahrenskosten decken würde. Dies ergibt sich aus dem Gutachten des Sachverständigen Rechtsanwalt Torsten Nagel.
Die Antragstellerin hat den ihr aufgegebenen Massekostenvorschuss nicht gezahlt.
Auch die Antragsgegnerin kann einen Kostenvorschuss nicht leisten. Stundung der Kosten des Insolvenzverfahrens wurde nicht gewährt.
Die Eintragung in das Schuldnerverzeichnis hat gemäß § 26 Abs. 2 InsO i. V. m. § 882b ZPO zu erfolgen.
Die Kostenentscheidung folgt aus §§ 4 InsO, 91 ZPO.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann von der Antragstellerin und der Antragsgegnerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Fulda, Königstraße 38, 36037 Fulda einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend. Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Gegen die Festsetzung des Gegenstandswertes kann binnen einer Frist von sechs Monaten, nachdem die Entscheidung in der Hauptsache Rechtskraft erlangt oder das Verfahren sich anderweitig erledigt hat, in der o. g. Form Beschwerde bei dem Amtsgericht Fulda eingelegt werden, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 200,- EUR übersteigt. Für die Einhaltung der Frist kommt es auf den Eingang bei dem Amtsgericht Fulda an.
Die Beschwerde soll begründet werden.
Dr. Wagner
Direktor des Amtsgerichts
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