Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Taucher Frey GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Aktuell
Vorläufige Maßnahmen
3Offen
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Schleswig-Holstein
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Lübeck HRB 27342
EUID
DEX1721R.HRB27342
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Hamburg
Aktenzeichen
67h IN 128/26
Phase
Vorläufige Maßnahmen
Termine & Fristen
Anordnung vorläufiger Maßnahmen
07.04.2026 , 13:34 Uhr
Festsetzung Vergütung und Auslagen
15.09.2026
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Amtsgericht Hamburg hat am 7. April 2026 im Antragsverfahren über das Vermögen der Taucher Frey GmbH, einer Gesellschaft mit Sitz in Hamburg, die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Die Antragstellerin ist durch Geschäftsführer Stefan Frey vertreten. Mit dieser Maßnahme sind Verfügungen der Schuldnerin nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingmar Jarchow bestellt. Die Schuldner der Taucher Frey GmbH werden aufgefordert, Leistungen nur unter Beachtung des Beschlusses zu erbringen. Gegen die Entscheidung kann die Antragstellerin sowie gegebenenfalls Gläubiger innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen ab Zustellung oder Verkündung sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Hamburg einlegen.
Originalbekanntmachung · Vorläufige Maßnahmen
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Taucher Frey GmbH ist Gegenstand der vorliegenden Bekanntmachungen des Amtsgerichts Hamburg. Am 7. April 2026 wurde im Antragsverfahren die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet und Rechtsanwalt Ingmar Jarchow zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die Antrags…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Taucher Frey GmbH ist Gegenstand der vorliegenden Bekanntmachungen des Amtsgerichts Hamburg. Am 7. April 2026 wurde im Antragsverfahren die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet und Rechtsanwalt Ingmar Jarchow zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die Antragstellerin konnte gegen diese Entscheidung innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen sofortige Beschwerde einlegen. Später, am 15. September 2026, hat das Gericht die Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt. Dabei wurde eine Berechnungsmasse von 789.159,82 EUR zugrunde gelegt. Der vorläufige Verwalter hatte einen laufenden Betrieb fortgeführt und einen Investorenprozess eingeleitet, wofür ein Zuschlag zur Regelvergütung gewährt wurde. Die festgesetzten Beträge sind gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO nicht zu veröffentlichen. Das Verfahren befindet sich weiterhin in der Phase der vorläufigen Maßnahmen bzw. des vorläufigen Insolvenzverfahrens, da keine Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens bekannt gegeben wurde.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Hamburg, Aktenzeichen: 67h IN 128/26
In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen
der Taucher Frey GmbH, Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Unter- und Überwasserarbeiten aller Art, Köhlbranddeich 24, 20457 Hamburg (AG Lübeck, HRB 27342 HL), vertr. d.: Stefan Frey (Geschäftsführer),
ist…
Amtsgericht Hamburg, Aktenzeichen: 67h IN 128/26
In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen
der Taucher Frey GmbH, Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Unter- und Überwasserarbeiten aller Art, Köhlbranddeich 24, 20457 Hamburg (AG Lübeck, HRB 27342 HL), vertr. d.: Stefan Frey (Geschäftsführer),
ist am 7.4.2026 um 13:34 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragstellerin angeordnet worden. Verfügungen der Antragstellerin sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Ingmar Jarchow, Drehbahn 9, 20354 Hamburg, Tel.: 040 - 350 169 0 bestellt worden.
Die Schuldner der Antragstellerin werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung des Beschlusses zu leisten (§ 23 Abs. 1 S. 3 InsO).
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann durch die Antragstellerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Hamburg, Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde soll begründet werden.
67h IN 128/26
Amtsgericht Hamburg, 07.04.2026
Datenschutzhinweise:
Informationen zum Schutz personenbezogener Daten bei deren Verarbeitung durch die Justiz nach Artikel 13 und Artikel 14 der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung finden sich auf der Internetseite des Hanseatischen Oberlandesgerichts unter
https://www.justiz.hamburg.de/rechtsprechung-senate/datenschutzhinweise
Auf Wunsch übersenden wir diese Informationen auch an Verfahrensbeteiligte in Papierform.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
67h IN 128/26 :
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der Taucher Frey GmbH, Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Unter- und Überwasserarbeiten aller Art, Köhlbranddeich 24, 20457 Hamburg (AG Lübeck, HRB 27342 HL), vertr. d.: Stefan Frey, (Geschäftsführer),
sind Vergütung und Auslagen des vorläufige…
67h IN 128/26 :
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen
der Taucher Frey GmbH, Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Unter- und Überwasserarbeiten aller Art, Köhlbranddeich 24, 20457 Hamburg (AG Lübeck, HRB 27342 HL), vertr. d.: Stefan Frey, (Geschäftsführer),
sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Ingmar Jarchow festgesetzt worden. Gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Hamburg eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Bruchteilsvergütung gemäß § 63 Abs. 3 InsO
EUR
um 50 % erhöht zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
Dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e :
I.
Bei der Berechnung der Vergütung wird eine Berechnungsmasse in Höhe von 789.159,82 EUR zugrunde gelegt. Gemäß §§ 1, 2 InsVV ergibt sich daraus eine Vergütung für einen Insolvenzverwalter in Höhe von EUR. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter steht nach § 63 Abs. 3 InsO daraus ein Bruchteil zu, der auf 25 % festgesetzt wird. Die Bruchteilsvergütung beträgt danach EUR.
II.
Den besonderen Erschwernissen für den vorläufigen Insolvenzverwalter im vorläufigen Verfahren war durch die Festsetzung eines Zuschlages zur Regelvergütung Rechnung zu tragen. Insbesondere hat der vorläufige Verwalter einen laufenden Betrieb vorgefunden, den er bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens für über sechs Wochen fortzuführen hatte. Für die Mitarbeiter hat er mehrer Betriebsversammlungen abzuhalten. Außerdem hat er parallel zur Organisation und Sicherstellung der Betriebsfortführung einen Investorenprozess eingeleitet und geführt, wobei er den Erwerbsinteressenten die Möglichkeit zu geben hatte, sich und die Unternehmensgruppe den Mitarbeitern und Kunden vorzustellen, wozu er anwesend zu sein hatte. Außerdem hatte er die Insolvenzgeldvorfinanzierung für die Arbeitnehmer zu regeln und die Arbeitgeberverantwortung zu übernehmen. Zwar hat die Betriebsfortführung zu einem Überschuss geführt. Die sich hieraus ergebende Mehrvergütung ist jedoch nicht ausreichend, um die mit der Fortführung und den übrigen Schwierigkeiten verbundenen Erschwernisse angemessen zu vergüten. Es erscheint daher angemessen, aber auch ausreichend, zur Regelvergütung des vorläufigen Insolvenzverwalter noch einen Zuschlag in Höhe von 50 % der Regelvergütung des endgültigen Insolvenzverwalters festzusetzen. Insgesamt sind daher 75 % der Regelvergütung des endgültigen Insolvenzverwalters in die Festsetzung eingeflossen.
III.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 8 Abs. 3 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus § 7 InsVV.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 200,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Hamburg, Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Hamburg, Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Hamburg, 15.09.2026
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