Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Victor Rehm GmbH & Co. KG
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Aktuell
Vorläufige Maßnahmen
3Offen
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH & Co. KG
Bundesland
Baden-Württemberg
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Mannheim HRA 500074
EUID
DEB8535.HRA500074
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Pforzheim - Insolvenzgericht
Aktenzeichen
4 IN 62/19
Phase
Vorläufiges Insolvenzverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme
Adresse
Soldnerstraße 2, 68219 Mannheim
Termine & Fristen
Beschluss Vergütung
09.04.2026
Beschluss Vergütung Festsetzung
18.05.2026
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Victor Rehm GmbH & Co. KG ist anhängig. Das Registergericht ist das Amtsgericht Mannheim, zuständig für das Insolvenzgericht ist das Amtsgericht Pforzheim. Am 09.04.2026 hat das Insolvenzgericht über den Antrag des vorläufigen Insolvenzverwalters auf Festsetzung der Vergütung entschieden. Die Berechnungsgrundlage für die Vergütung betrug 2.485.198,65 EUR. Am 18.05.2026 hat das Gericht die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme festgesetzt. Bei der Festsetzung wurde von einem Vermögenswert in Höhe von 2.485.198,65 EUR ausgegangen. Der vorläufige Insolvenzverwalter beantragte eine Erhöhung des Regelsatzes um 260 %, was aufgrund von Gründen wie starker vorläufiger Insolvenzverwaltung, Unternehmensfortführung, besonderen rechtlichen Problemen und arbeitsrechtlichen Fragen als gerechtfertigt angesehen wurde. Die festgesetzten Beträge sind gemäß § 64 Absatz 2 InsO nicht zu veröffentlichen. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag aus der Insolvenzmasse zu entnehmen. Rechtsbehelfe gegen die Entscheidung können innerhalb von zwei Wochen eingelegt werden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 62/19
|
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Victor Rehm GmbH & Co. KG, Jörg-Ratgeb-Straße 6, 75173 Pforzheim, vertreten durch die Komplementärin J. Beckmann Beteiligungs GmbH, Dillsteiner Straße 17, 75173 Pforzheim, diese vertreten durch den Geschäftsführer Christian Beckmann
Registergericht: Amtsgerich…
4 IN 62/19
|
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Victor Rehm GmbH & Co. KG, Jörg-Ratgeb-Straße 6, 75173 Pforzheim, vertreten durch die Komplementärin J. Beckmann Beteiligungs GmbH, Dillsteiner Straße 17, 75173 Pforzheim, diese vertreten durch den Geschäftsführer Christian Beckmann
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRA 500074
- Schuldnerin -
|
Beschluss:
|
Der Insolvenzverwalter hat die Festsetzung der Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters beantragt.
Die Berechnungsgrundlage für die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters beträgt 2.485.198,65 EUR. Zuschläge werden geltend gemacht.
Die Verfahrensbeteiligten erhalten Gelegenheit, binnen 3 Wochen zu dem Antrag Stellung zu nehmen.
Der vollständige Antrag kann auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichtes eingesehen werden.
|
Amtsgericht Pforzheim - Insolvenzgericht - 09.04.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 62/19
|
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Victor Rehm GmbH & Co. KG, Jörg-Ratgeb-Straße 6, 75173 Pforzheim, vertreten durch die Komplementärin J. Beckmann Beteiligungs GmbH, Dillsteiner Straße 17, 75173 Pforzheim, diese vertreten durch den Geschäftsführer Christian Beckmann
Registergericht: Amtsgerich…
4 IN 62/19
|
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Victor Rehm GmbH & Co. KG, Jörg-Ratgeb-Straße 6, 75173 Pforzheim, vertreten durch die Komplementärin J. Beckmann Beteiligungs GmbH, Dillsteiner Straße 17, 75173 Pforzheim, diese vertreten durch den Geschäftsführer Christian Beckmann
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRA 500074
- Schuldnerin -
|
Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme, Soldnerstraße 2, 68219 Mannheim, wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gemäß § 64 Absatz 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen.
Festgesetzt wurden:
Vergütung
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
zu erstattende Auslagen
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
Endbetrag
Dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag in Höhe von BETRAG Euro der Insolvenzmasse zu entnehmen.
Gründe:
Die Festsetzung der Vergütung und der Auslagen, einschließlich Umsatzsteuer, erfolgt gemäß Antrag des vorläufigen Insolvenzverwalters vom 10.02.2026.
Bei der Festsetzung der Vergütung war von dem der vorläufigen Insolvenzverwaltung unterliegenden Vermögenswert in Höhe von 2.485.198,65 EUR auszugehen.
Der vorläufige Insolvenzverwalter beantragt eine Erhöhung des Regelsatzes um 260 %.
Auf die ausführliche Begründung in seinem Antrag vom 10.02.2026 wird Bezug genommen.
Als Erhöhungsgründe waren in diesem Verfahren zu berücksichtigen:
- Bestellung starker vorläufiger Insolvenzverwalter
- Unternehmensfortführung
- besondere rechtliche Probleme/Verhandlungen mit Kunden etc.
- außergewöhnliche Schwierigkeiten Buchhaltung
- besondere Probleme/Immobilie
- Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten
- Sanierungsbemühungen
- arbeitsrechtliche Fragen/Insolvenzgeldvorfinanzierung und Abschluss eines Kreditvertrags mit der VR Bank Rhein-Neckar eG
- Gläubigerzahl
Die Regelvergütung war gemäß §§ 63 Abs. 3 InsO, 10, 11, 2 Abs. 1 der Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) in Höhe von BETRAG EUR festzusetzen.
Es war im Rahmen einer Gesamtschau ein Übersteigen des Regelsatzes um 260 % gerechtfertigt.
Die Umsatzsteuer war gem. §§ 10, 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Der Berechnung der Auslagenpauschale gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde eine Regelvergütung in Höhe von BETRAG EUR zugrunde gelegt.
Die Auslagenpauschale von 15 % der Regelvergütung für das erste Jahr der Tätigkeit sowie von 10 % für jedes weitere Jahr gem. § 8 Abs. 3 InsVV wurde - unter Beachtung der maximalen Monatspauschale in Höhe von 250,00 EUR und der Höchstgrenze des § 8 Abs. 3 Satz 2 InsVV - festgesetzt.
Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann entweder das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) oder der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Beschwerde:
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300 Euro übersteigt.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Pforzheim
Lindenstraße 8
75175 Pforzheim
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Erinnerung:
Wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300 Euro nicht übersteigt, kann der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.
Die Erinnerung ist binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Pforzheim
Lindenstraße 8
75175 Pforzheim
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
|
Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.
Schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument zu übermitteln. Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig. Die vorübergehende Unmöglichkeit ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.
Amtsgericht Pforzheim - Insolvenzgericht - 18.05.2026
Monitoring für dieses Unternehmen aktivieren
Erhalte Benachrichtigungen bei neuen Bekanntmachungen, Terminänderungen oder neuen gerichtlichen Dokumenten.
Wir respektieren Ihre Privatsphäre. Wir verwenden derzeit keine Cookies, die Ihrer Einwilligung bedürfen. Diese Einstellungen ermöglichen es uns jedoch, Ihre Präferenz für künftige Funktionen zu speichern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.