Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Energiebau Ramstein GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Adresse
Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach
Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Zweibrücken HRB 31367
Stammkapital
25.200,00 EUR
EUID
DET3403V.HRB31367
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Zweibrücken
Aktenzeichen
1 IN 72/19
Phase
Schlussverteilung
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Paul Wieschemann
Adresse
Flickerstal 2, 67657 Kaiserslautern
Telefon
0631/341950
Termine & Fristen
Besondere Gläubigerversammlung
26.08.2026 , 10:00 Uhr
Stichtag für Forderungen und Einwendungen
20.11.2026
Gegenstand des Unternehmens
Planung, Entwicklung, Projektierung und Veräußerung von Immobilienprojekten und intelligenten Energielösungen (ohne Ausführung von Gewerken), insbesondere Quartierslösungen mit Energiespeichern.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Immobilien
Subbranche
Projektentwicklung & Bauträger
Geschäftstätigkeit
Planung, Entwicklung und Veräußerung von Immobilienprojekten und intelligenten Energielösungen
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH ist anhängig. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Hans Kennel, hat am 11.02.2025 die Festsetzung seiner Vergütung und Auslagen beantragt. Das Amtsgericht Zweibrücken hat mit Beschluss vom 18.02.2025 die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt. Die Berechnungsmasse wurde zugrunde gelegt, wobei eine Bruchteilsvergütung in Höhe von 25 % gemäß § 63 Abs. 3 InsO ermittelt wurde. Zudem wurden Zuschläge für fehlerhaftes Rechnungswesen, schwierige Beteiligungsverhältnisse, obstruierendes Verhalten des Gesellschafters und erhöhten Aufwand bei Immobilienangelegenheiten gewährt. Die festgesetzten Beträge sind gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO nicht zu veröffentlichen. Der vorläufige Insolvenzverwalter erhält die Erlaubnis, den Betrag nach Rechtskraft der Masse zu entnehmen. Gegen die Entscheidung kann innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen ab Zustellung oder Verkündung sofortige Beschwerde eingelegt werden.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH ist anhängig. Im Rahmen des Verfahrens wurde die Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt, wobei die Beträge gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO nicht veröffentlicht wurden. Der vorläufige Insolvenzverwalter beantragte die Fests…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH ist anhängig. Im Rahmen des Verfahrens wurde die Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt, wobei die Beträge gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO nicht veröffentlicht wurden. Der vorläufige Insolvenzverwalter beantragte die Festsetzung seiner Vergütung basierend auf einer Berechnungsmasse und erhielt einen Zuschlag von 100 %, der sich aus fehlerhaftem Rechnungswesen, schwierigen Beteiligungsverhältnissen, obstruierendem Verhalten des Gesellschafters und erhöhtem Aufwand bei Immobilienangelegenheiten zusammensetzte. Das Amtsgericht Zweibrücken hat zudem eine besondere Gläubigerversammlung angesetzt, um über besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters gemäß § 160 InsO zu beschließen. Die Gläubiger können ihren Zustimmungen auch dann gelten als erteilt, wenn die Versammlung nicht beschlussfähig ist.
Originalbekanntmachung · Schlussverteilung
Bekanntmachung
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH ist eröffnet. Zunächst wurde die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters Hans Kennel festgesetzt. Später wurde Rechtsanwalt Paul Wieschemann als Insolvenzverwalter bestellt. Am 26.08.2026 findet eine besondere Gläubigerversammlung zur Beschluss…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH ist eröffnet. Zunächst wurde die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters Hans Kennel festgesetzt. Später wurde Rechtsanwalt Paul Wieschemann als Insolvenzverwalter bestellt. Am 26.08.2026 findet eine besondere Gläubigerversammlung zur Beschlussfassung über besonders bedeutsame Rechtshandlungen statt. Das Gericht hat der Schlussverteilung zugestimmt. Der Stichtag für nachträglich angemeldete Forderungen und Einwendungen ist der 20.11.2026. Die verfügbare Masse beträgt 633.770,34 €, was einer Quote von 40,06 % auf die Forderungen in Höhe von 1.582.047,13 € entspricht. Die Vergütung des endgültigen Insolvenzverwalters wurde ebenfalls festgesetzt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt worden…
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt worden. Gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Zweibrücken eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Bruchteilsvergütung gemäß § 63 Abs. 3 InsO
EUR
um 100 % erhöht zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
Dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag nach Rechtskraft des Beschlusses der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 11.02.2025 beantragte der vorläufige Insolvenzverwalter die Festsetzung seine Vergütung und Auslagen.
I.
Bei der Berechnung der Vergütung wird eine Berechnungsmasse in Höhe von EUR zugrunde gelegt. Gemäß §§ 1, 2 InsVV (a.F.) ergibt sich daraus eine Vergütung für einen Insolvenzverwalter in Höhe von EUR. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter steht nach § 63 Abs. 3 InsO daraus ein Bruchteil zu, der auf 25 % festgesetzt wird. Die Bruchteilsvergütung beträgt danach EUR.
II.
Der Insolvenzverwalter hat einen Zuschlag in Höhe von 100% beantragt. Der Insolvenzverwalter gibt folgende Gründe für die Höhe des Zuschlages an:
- Das fehlerhafte bzw. das fehlende Rechnungswesen (Zuschlag 25%)
- Die schwierigen Beteiligungsverhältnisse (Zuschlag in Höhe von 15%)
- der obstruierende Gesellschafter und vormaliger Geschäftsführer (Zuschlag in Höhe von 10%)
- Erhöhter Aufwand in Immobilienangelegenheiten (Zuschlag in Höhe von 50%).
Die Zuschlagstatbestände führen zu einer erheblichen Mehrbelastung, sodass die Zuschläge für angemessen erachtet werden. Eine aufwändiger Buchführung aufgrund der Aufarbeitung der Buchführung des Insolvenzschuldners, ein aufwändiges Rechnungswesen, obstruktives Schuldnerverhalten, die Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten und die Verwaltung von Immobilien durch den Insolvenzverwalter begründen die Zuschlagstatbestände gemäß § 3 InsVV (Vgl.: Fridgen/Geiwitz/Göpfert: BeckOK: Insolvenzrecht . 37. Edition. Stand: 01.11.2024. Rd. Nr. 38.).
III.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 8 Abs. 3 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus § 7 InsVV.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 200,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Zweibrücken, 18.02.2025
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), wurde beschlossen:
Termin zur besonderen Gläubigerversammlung wird bestimmt auf
Mi…
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), wurde beschlossen:
Termin zur besonderen Gläubigerversammlung wird bestimmt auf
Mittwoch, 26.08.2026, 10:00 Uhr, Raum 205.
Der Termin dient der Beschlussfassung der Gläubiger über
" besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO), und zwar:
- Die Tagesordnungspunkte sind folgende: Auskunft über aktueller Stand des Verfahrens, die noch offenen Maßnahmen, Gründe der weiteren Verzögerung, voraussichtlicher Zeitplan bis zur Schlussrechnung und Schlussverteilung.
Hinweis:
Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsbehelfsbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der befristeten Erinnerung angefochten werden. Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung.
Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen.
Die Erinnerung kann durch Einreichung einer Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen. Die Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Zweibrücken, 22.07.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), soll die Schlussverteilung erfolgen.
Das Verteilungsverzeichnis ist auf der Geschä…
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), soll die Schlussverteilung erfolgen.
Das Verteilungsverzeichnis ist auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Zweibrücken zur Einsichtnahme für die Beteiligten niedergelegt.
Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Paul Wieschemann, Flickerstal 2, 67657 Kaiserslautern, Tel.: 0631/341950, Fax: 0631/470269 hat dem Gericht folgendes gem. § 188 InsO angezeigt:
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach AZ.: 1 IN 72/19 ZW soll mit Genehmigung des Amtsgerichts die Schlussverteilung nach § 196 InsO vorgenommen und gemäß § 188 S. 3 InsO veröffentlicht werden.
Der verfügbare Massebestand beläuft sich nach Abzug aller Masseschulden und Massekosten auf 633.770,34 €
Bei der Verteilung sind zu berücksichtigen: Forderungen gemäß § 38 InsO mit 1.582.047,13 €
die mit 633.770,34 €
bedient werden sollen, was einer Quote von 40,06 %
entspricht.
Inhaber dieser Forderungen sind 19 Gläubiger. Das Schlussverzeichnis, das diese Gläubiger und damit die zu berücksichtigenden Forderungen ausweist, ist auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Zweibrücken zur Einsichtnahme aller Beteiligten niedergelegt.
Kaiserslautern, im August 2026
Der Insolvenzverwalter
Paul Wieschemann
Rechtsanwalt
Amtsgericht Zweibrücken, 21.09.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), wurde beschlossen:
Die Zustimmung zur Schlussverteilung wird erteilt (§ 196 InsO).…
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), wurde beschlossen:
Die Zustimmung zur Schlussverteilung wird erteilt (§ 196 InsO).
Stichtag, der dem Schlusstermin und dem Termin zur Prüfung nachträglich angemeldeter Forderungen entspricht, ist der 20.11.2026.
Bis zu diesem Datum müssen schriftlich bei Gericht eingegangen sein:
a) Widersprüche gegen nachträglich angemeldete Forderungen
b) Einwendungen gegen die Schlussrechnung des Insolvenzverwalters
c) Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis
d) Anträge der Gläubiger auf Versagung der Restschuldbefreiung nach § 290 InsO, ggf. Anträge zur Beauftragung des Treuhänders, die Erfüllung der Obliegenheiten der Schuldnerin zu überwachen (§ 292 Abs. 2 InsO)
Die ergänzte Insolvenztabelle und die Anmeldungen nebst Urkunden werden eine Woche vor dem oben genannten Stichtag auf der Geschäftsstelle zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsbehelfsbelehrung
Die Entscheidung über die Zustimmung zur Schlussverteilung kann mit der befristeten Erinnerung angefochten werden. Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Die Erinnerung kann durch Einreichung einer Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. ankommt. Sie ist von dem Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen. Die Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Zweibrücken, 21.09.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), sind die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Paul Wieschem…
1 IN 72/19: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Energiebau Ramstein GmbH, Am Neuen Markt 2, 66877 Ramstein-Miesenbach (AG Zweibrücken, HRB 31367), vertr. d.: Hans Kennel, Hauptstr. 2c, 66882 Hütschenhausen, (Geschäftsführer), sind die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Paul Wieschemann festgesetzt worden. Gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Zweibrücken eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Nettovergütung gemäß InsVV
EUR
um 210 % erhöht zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Zustellungskosten gemäß § 8 Abs. 3 InsO zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag nach Rechtskraft des Beschlusses der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 21.08.2026 beantragte der Insolvenzverwalter die Festsetzung seiner Vergütung und Auslagen.
I.
Die Vergütung ist gemäß § 1 Abs. 1 InsVV nach dem Wert der Insolvenzmasse zu berechnen, auf die sich die Schlussrechnung bezieht.
Diese beträgt 1.234.281,73 EUR.
II.
Ausgehend von dieser Berechnungsmasse ergibt sich gemäß § 2 Abs. 1 InsVV eine Regelvergütung in Höhe von EUR.
III.
Es wird ein Zuschlag in Höhe von 210% gemäß § 3 InsVV geltend gemacht.
1. Es wird aufgrund der extrem erschwerten Immobilienverwertung ein Zuschlag in Höhe von 100,00% geltend gemacht.
2. Es wird aufgrund der erschwerten Ermittlung von Haftungstatbeständen ein Zuschlag in Höhe von 30% geltend gemacht.
3. Es wird aufgrund der Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten ein Zuschlag in Höhe von 30% geltend gemacht.
4. Es wird aufgrund der Konzernverflechtungen bzw. Betriebsverflechtung ein Zuschlag in Höhe von 20% geltend gemacht.
5. Es wird aufgrund der unvollständigen Buchhaltung ein Zuschlag in Höhe von 25% geltend gemacht.
6. Es wird aufgrund von Rechtsfragen bzw. schwieriges Crowdfunding ein Zuschlag in Höhe von 30% geltend gemacht.
7. Es wird ein Abschlag aufgrund der Entlastung durch die Tätigkeit als vorläufiger Verwalter in Höhe von 10% vorgenommen.
8. Es wird ein Abschlag aufgrund des Einsatzes von Dientsleistern in Höhe von 15% vorgenommen.
Damit wird vom Insolvenzverwalter eine Zuschlag in Höhe von insgesamt 210% geltend gemacht.
Die geltend gemachten Zuschlagstatbestände werden einzeln im folgenden überprüft:
Verwertet der Insolvenzverwalter das unbewegliche Vermögen im Wege freihändiger Verwertung, können schwierige Verhandlungen eine Erhöhung der Vergütung rechtfertigen (Vgl.: Frege/Keller/Riedel, Handbuch Insolvenzrecht. 9. Auflage 2022. Rd. Nr. 35.). Der Insolvenzverwalter hat in seinem Schlußbericht ausgeführt, dass sich die Verwertung der sich in der Insolvenzmasse beindlichen Immobilien als sehr aufwändig und schwierig gestaltet hat. Es wurden zwei Grundstücke der Gemarkung Hütchenhausen, drei Grundstücke der Gemarkung Waldmohr, ein Grundstück der Gemarkung Altenglan und ein Grundstück der Gemarkung Homburg verwertet. Mit der Verwertung waren aufwändige Verhandlungen mit den Kaufinteressenten verbunden.
Die Prüfung gesellschaftsrechtlicher Beteiligungen und Geltendmachung gesellschaftsrechtlicher Haftungsansprüche kann ein Zuschlagstatbestand sein, wenn die Tätigkeit des Insolvenzverwalters die Tätigkeit in einem sogenannten Normalverfahren erheblich übersteigt (Vgl.: Frege/Keller/Riedel, Handbuch Insolvenzrecht. 9. Auflage 2022. Rd. Nr. 39.). Darunter fiel die Befasssung mit Haftungsansprüchen gegenüber von zwei Gesellschaftern. Dies gestaltete sich laut den Ausführungen des Schlußberichts jedoch als sehr schwierig. Einer der Gesellschafter ist abgetaucht, eine Durchsetzung der Haftungsansprüche konnte trotz mehrfacher Versuche nicht mehr erfolgen. Die Haftungsansprüche gegenüber dem anderen Gesellschafter wurde zwar geltend gemacht, aber diese waren nicht mehr einbringbar, da der Gesellschafter selbst in Privatinsolvenz war. Die Informationsbeschaffung war deshalb erschwert.
Die Abwicklung von Aus- und Absonderunsrechten stellt einen Grund für eine Zuschlag gemäß § 3 Abs. 1 Buschtabe a) InsVV dar, wenn die Bearbeitung von Aus- und Absonderungsrechten den Verwalter in erheblichem Maße beschäftigt hat und dieser Mehraufwand mit der erhöhte Vergütung nicht angemessen entlohnt wird (Vgl.: Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung. 5. Auflage 2025. Rd. Nr. 20.). Die Erfassung und die Verwertung der Aus- und Absonderungsrechte war erheblich erschwert. Gemäß den Angaben im Schlußbericht war es schwierig, die tatsächliche Valuteriung der Grundschulden festzustellen. Dadurch kam es zu einem erheblichen Arbeitsaufwand und Zeitaufwand wegen der Abwicklung von Aus- und Absonderungsrechten.
Die konzernrechtliche Verflechtungen stellen auch einen Grund für einen Zuschlag dar, wenn aufgrund der Prüfung von Konzernstrukturen ein erheblicher Mehraufwand angefallen ist (Vgl.: LG Passau, Beschluss vom 17.12.2009 - 2 T 167/09.). Die Energiebau Pirmasens GmbH war eine 100%-ige Tochtergeselslchaft der hiesigen Insolvenzvschuldnerin. Es war zu prüfen, wie die Geschäftsanteile verwertet werden konnten und was die Werte der Gesellschaft darstellen. Es konnte als Wert ein Grundstück festgestellt werden. Es kam in der Folge zu einer Rückabwicklung eines Kaufvertrages dieses Grundstücks mit der Stadt Pirmasens und zu einer Liquidierung der Tochtergesellschaft. Da dies sich als sehr zeitaufwändig gestaltete, wurde ein Zschlag geltend gemacht.
Eine unvollständige oder mangelhafte Finanzbuchhaltung rechtfertigen einen Zuschlag, wenn nicht nur geringe Mängel bestehen, gleiches gilt bei mangelhafter bzw. nicht aktueller Lohnbuchführung (Vgl.: Vgl.: Fridgen/Geiwitz/Göpfert: BeckOK. Insolvenzrecht. § 3 InsVV. 37. Edition. Rd. Nr. 38.). Die Buchhaltung musste zu Beginn der Verfahrens sehr arbeitsaufwändig und zeitaufwändige aufgearbeitet werden, um die Höhe der Darlehen, ausstehende Forderungen bzw. Kaufverträge, usw. festzustellen.
Eine bestimmte Branchenbesonderheit kann auch als Zuschlagsfaktor angesehen werden, wenn der Insolvenzverwalter mehr als in vergelichbaren Verfahren beansprucht wird (Vgl.: Riedel: Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung
5. Auflage 2025. Rd. Nr. 48.). Der Insolvenzverwalter hat ausgeführt, dass die Schuldnerin ihre Bauprojekte über Darlehen im Rahmen von Crowdfunding finanziert hat. Die rechtliche Einordnung und Prüfung dieser Darlehen gestaltete sich als schwierig, sodass ein Zuschlag geltend gemacht wird.
Wenn im Verfahren ein vorläufiger Verwalter tätig war, rechtsfertigt dies regelmäßig einen Abschlag vom Regelsatz (Vgl.: Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung. Riedel. § 3 InsVV. 5. Auflage 2025. Rd. Nr. 50.).
Wenn der Insolvenzverwalter auf Kosten der Masse einzelne Aufgabe auf Dritte überträgt und damit eine Auslagerung von Aufgaben stattfindet, kommt ein Vergütungsabschlag in Betracht (Vgl.: Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung. Riedel. § 3 InsVV. 5. Auflage 2025. Rd. Nr. 67.).
Das Gericht erachtet die Höhe der Zuschläge für angemessen.
IV.
Die geltend gemachten Zustellungskosten für die gemäß § 8 Abs. 3 InsO übertragenen Zustellungen sind in Höhe von 170,40 EUR nebst Umsatzsteuer in Höhe von 19 % festzusetzen. Für die erfolgten Zustellungen sind je Zustellung EUR zu erstatten.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 8 Abs. 3 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus § 7 InsVV.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Zweibrücken, Herzogstraße 2, 66482 Zweibrücken, Elektronisches Gerichts u. Verwaltungspostfach: safe-sp1-1436525828231-015869791 einzulegen. einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Zweibrücken, 21.09.2026
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