Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Infinity UG (haftungsbeschränkt)
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
UG (haftungsbeschränkt)
Bundesland
Brandenburg
Handelsregister
Amtsgericht Frankfurt (Oder) HRB 19734
EUID
DEG1207.HRB19734
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Frankfurt (Oder) - Insolvenzgericht
Aktenzeichen
3 IN 414/25
Phase
Einstellung des Verfahrens
Insolvenzverwalter
Name
André Binder
Rolle
Sachverständiger
Termine & Fristen
Fristende Vorschusszahlung
Beschluss Masseunzulänglichkeit
17.06.2026
Beschluss Antrag abgewiesen
02.08.2026
Zusammenfassung des Verfahrens
Im Verfahren über den Antrag der AOK Nordost gegen die Infinity UG (haftungsbeschränkt) hat das Amtsgericht Frankfurt (Oder) am 17.06.2026 beschlossen, das Insolvenzverfahren nicht zu eröffnen. Zwar liegt ein Eröffnungsgrund vor, jedoch reicht das schuldnerische Vermögen voraussichtlich nicht aus, um die Kosten des Verfahrens zu decken. Dies begründet sich insbesondere durch ein Gutachten des Sachverständigen André Binder vom 08.06.2026. Die Verfahrensbeteiligten haben die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Beschlusses die Bereitschaft zur Zahlung eines Insolvenzgerichtsvorschusses in Höhe von 3.559,50 € anzuzeigen. Erfolgt keine Zahlung innerhalb dieser Frist, wird der Antrag mangels Masse gemäß § 26 Abs. 1 InsO abgewiesen.
Originalbekanntmachung · Einstellung des Verfahrens
Bekanntmachung
Das Amtsgericht Frankfurt (Oder) hat über den Antrag der AOK Nordost auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Infinity UG (haftungsbeschränkt) entschieden. Zunächst wurde am 17.06.2026 ein Beschluss erlassen, wonach zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, das schuldnerische Vermögen jedoch voraussichtlich…
Das Amtsgericht Frankfurt (Oder) hat über den Antrag der AOK Nordost auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Infinity UG (haftungsbeschränkt) entschieden. Zunächst wurde am 17.06.2026 ein Beschluss erlassen, wonach zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, das schuldnerische Vermögen jedoch voraussichtlich nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken. Den Beteiligten wurde eine Frist von zwei Wochen zur Zahlung eines Vorschusses in Höhe von 3.559,50 € eingeräumt. Da dieser Vorschuss nicht geleistet wurde, hat das Gericht den Antrag mangels Masse gemäß § 26 Abs. 1 InsO abgewiesen. Die Ablehnung des Antrags erfolgte mit Beschluss vom 02.08.2026. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen sofortige Beschwerde eingelegt werden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Az.: 3 IN 414/25
Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Insolvenzgericht
Beschluss
In dem Verfahren über den Antrag
der AOK Nordost, vertreten durch d. Vorstand, Forderungseinzug, 14456 Potsdam
- antragstellende Gläubigerin -
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen d.
Infinity UG (haftungsbeschränkt), Hauptstraße…
Az.: 3 IN 414/25
Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Insolvenzgericht
Beschluss
In dem Verfahren über den Antrag
der AOK Nordost, vertreten durch d. Vorstand, Forderungseinzug, 14456 Potsdam
- antragstellende Gläubigerin -
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen d.
Infinity UG (haftungsbeschränkt), Hauptstraße 61 a, 16348 Wandlitz, vertreten durch die Geschäftsführerin Alba Onodi, wohnhaft Louny/Tschechien, konkrete Anschrift nicht bekannt
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt (Oder) Register-Nr.: HRB 19734 FF
- Schuldnerin -
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hat das Amtsgericht Frankfurt (Oder) am 17.06.2026 beschlossen:
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Nach den Feststellungen des Gerichts liegt zwar ein Eröffnungsgrund vor, doch wird das schuldnerische Vermögen voraussichtlich nicht ausreichen, um nach der Eröffnung die Kosten des Insolvenzverfahrens (§ 54 InsO) zu decken.
Die Verfahrensbeteiligten erhalten hiermit die Möglichkeit, innerhalb von
zwei Wochen
ab Zustellung dieses Beschlusses die Bereitschaft zur Zahlung eines Vorschusses zur Deckung der Verfahrenskosten in Höhe von
3.559,50 €
anzuzeigen.
Nach Eingang der Zahlungsbereitschaft erfolgt Rechnungsstellung über die Landeshauptkasse -Zentrales Forderungsmanagement-.
Wird der Vorschuss nicht innerhalb der Frist geleistet, wird der Antrag mangels Masse abgewiesen, § 26 Abs. 1 InsO.
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Gründe:
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Dass das schuldnerische Vermögen voraussichtlich nicht ausreichen wird, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken, ergibt sich insbesondere aus dem schriftlichen Gutachten d. vom Gericht beauftragten Sachverständigen André Binder vom 08.06.2026.
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Rechtsbehelfsbelehrung:
Der Beschluss ist mit Rechtsmitteln nicht anfechtbar.
Saße
Richterin am Amtsgericht
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
3 IN 414/25
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In dem Verfahren über den Antrag
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen d.
Infinity UG (haftungsbeschränkt), Hauptstraße 61 a, 16348 Wandlitz, vertreten durch die Geschäftsführerin Alba Onodi, wohnhaft Louny/Tschechien, konkrete Anschrift nicht bekannt
Registergericht: Amtsgericht Frankfu…
3 IN 414/25
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In dem Verfahren über den Antrag
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen d.
Infinity UG (haftungsbeschränkt), Hauptstraße 61 a, 16348 Wandlitz, vertreten durch die Geschäftsführerin Alba Onodi, wohnhaft Louny/Tschechien, konkrete Anschrift nicht bekannt
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt (Oder) Register-Nr.: HRB 19734 FF
- Schuldnerin -
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Beschluss:
Der Antrag der antragstellenden Gläubigerin auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Schuldnerin wird mangels Masse abgewiesen.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Müllroser Chaussee 55
15236 Frankfurt (Oder)
einzulegen.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
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Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.
Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen.
Elektronische Dokumente müssen
|mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder
|von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden.
Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden:
|auf einem sicheren Übermittlungsweg oder
|an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts.
Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen.
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Amtsgericht Frankfurt (Oder) - Insolvenzgericht - 02.08.2026
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