Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Infinus PR & Marketing GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Erfasst
Antrag / Prüfung
2Erfasst
Vorläufige Maßnahmen
3Erfasst
Insolvenzeröffnung
4Aktuell
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Sachsen
Handelsregister
Amtsgericht Dresden HRB 26692
EUID
DEU1104.HRB26692
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Dresden - Insolvenzgericht
Aktenzeichen
541 IN 2301/13
Phase
Schlussverteilung
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwalt Dr. Werner Roderfeld
Termine & Fristen
Eröffnung
01.04.2014
Bestellung Insolvenzverwalter
11.12.2023
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Infinus PR & Marketing GmbH ist am 01.04.2014 eröffnet worden. Der Rechtsanwalt Dr. Werner Roderfeld ist am 11.12.2023 zum Insolvenzverwalter bestellt worden, nachdem er sich in das über 10 Jahre andauernde Verfahren einarbeiten musste. Die Vergütung des Verwalters wird auf Basis einer Teilungsmasse von 209.924,08 EUR festgesetzt. Ein Abschlag ist gerechtfertigt, da der Verwalter erst nach Eingang des Schlussberichtes bestellt wurde, sich jedoch umfangreich einarbeiten musste und die Verteilung an über 40 Insolvenzgläubiger vornehmen wird. Einnahmen in Höhe von 2.333,93 EUR konnten mangels Kontobelege nicht berücksichtigt werden. Auslagen werden pauschal sowie für Zustellungen gewährt. Gegen die Entscheidung kann innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen Beschwerde oder Erinnerung eingelegt werden.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Dresden - Insolvenzgericht
Aktenzeichen: 541 IN 2301/13
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Infinus PR & Marketing GmbH, Loschwitzer Straße 38, 01309 Dresden, Amtsgericht Dresden , HRB 26692
vertreten durch die Geschäftsführerin Denise Voigtsberger
wird dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. We…
Amtsgericht Dresden - Insolvenzgericht
Aktenzeichen: 541 IN 2301/13
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Infinus PR & Marketing GmbH, Loschwitzer Straße 38, 01309 Dresden, Amtsgericht Dresden , HRB 26692
vertreten durch die Geschäftsführerin Denise Voigtsberger
wird dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Werner Roderfeld für die Tätigkeit folgende Vergütung Auslagen zzgl. 19% Umsatzsteuer antragsgemäß festgesetzt.
Gründe:
Das Verfahren wurde am 01.04.2014 eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Werner Roderfeld wurde erst am 11.12.2023 zum Insolvenzverwalter bestellt.
Der Festsetzung liegt der Antrag vom 27.08.2025 zugrunde. Es besteht ein Anspruch auf Erstattung von Vergütung nebst Auslagen für die Tätigkeit gemäß § 63 InsO.
Die der Berechnung zugrundeliegende Teilungsmasse gemäß § 1 InsVV beträgt 209.924,08 EUR. Hieraus errechnet sich eine Regelvergütung nach § 2 Abs. 1 InsVV.
Die Einnahmen in Höhe von 2.333,93 € konnte mangels Vorlage der Kontobelege nicht der Vergütung zugrunde gelegt werden.
Der Insolvenzverwalter beantragt hierzu einen Abschlag. Bezüglich der Begründung wird auf den Antrag vom 27.08.2025 verwiesen.
Nach § 3 InsVV ist hinter der Regelvergütung zurückzubleiben, wenn die verwalterliche Geschäftsführung dies rechtfertigt. Dieser Fall ist vorliegend gegeben. Rechtsanwalt Dr. Werner Roderfeld wurde erst am 11.12.2023 nach Eingang des Schlussberichtes und der Schlussrechnung zum Insolvenzverwalter bestellt. Er musste sich jedoch umfangreich in das über 10 Jahre andauernde Verfahren einarbeiten und wird die Verteilung an über 40 Insolvenzgläubiger vornehmen. Aus den vorgenannten Gründen ist daher lediglich ein Abschlag von xxx % gerechtfertigt.
An Auslagen wurde der Pauschbetrag nach § 8 Abs. 3 InsVV festgesetzt.
Weiterhin wurde für die übertragenen Zustellungen im Sinne des § 8 Absatz 3 der Insolvenzordnung ein Auslagenersatz in Höhe von 2,80 EUR pro Zustellung gewährt, § 4 Abs. 2 S. 2 InsVV i.V.m. Nr. 9002 des KV zum GKG.
Zusätzlich ist die von dem Insolvenzverwalter zu zahlende Umsatzsteuer zu berücksichtigen, § 7 InsVV.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Entscheidung findet die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) statt, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 300 EUR übersteigt. Ansonsten findet die Erinnerung statt.
Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem
Amtsgericht Dresden
Olbrichtplatz 1
01099 Dresden
einzulegen. Die Erinnerung ist innerhalb der gleichen Frist bei dem Gericht einzulegen, das die Entscheidung erlassen hat.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.
Die Zustellung kann sowohl durch Aufgabe zur Post mittels einfachen Briefs als auch durch öffentliche Bekanntmachung im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgen.
Im Falle der Zustellung durch Aufgabe zur Post im Inland gilt diese am vierten Tag nach Aufgabe zur Post als zugestellt. Das Datum der Aufgabe zur Post kann dem Frankierungsaufdruck entnommen werden.
Wurde die Entscheidung öffentlich bekanntgemacht, so gilt diese zwei Tage nach dem Tag der Veröffentlichung als zugestellt.
Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
Die Beschwerde oder Erinnerung wird durch Einreichung einer Beschwerde- bzw. Erinnerungsschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle eingelegt. Die Beschwerde oder Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichts erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn die Niederschrift rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht.
Die Beschwerde oder Erinnerung muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde oder Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt wird. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
Die Beschwerde oder Erinnerung soll begründet werden.
Die Beschwerde oder Erinnerung kann auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht gemäß §§ 2 und 5 der Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung (ERVV) geeignet sein.
Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Rechtsbehelfe, die durch einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen. Das elektronische Dokument muss
1. mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein und gemäß § 4 ERVV übermittelt werden, wobei mehrere elektronische Dokumente nicht mit einer gemeinsamen qualifizierten elektronischen Signatur übermittelt werden dürfen, oder
2. von der verantwortenden Person signiert und auf einem der sicheren Übermittlungswege, die in § 130a Abs. 4 der Zivilprozessordnung abschließend aufgeführt sind, eingereicht werden.
Informationen hierzu können über das Internetportal https://justiz.de/laender-bund-europa/elektronische_kommunikation/index.php aufgerufen werden.
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