Profilseite · Insolvenz- und Registerinformationen
Insolvenzprofil
Rado Trans GmbH
Verfahrensfortschritt
Aktuelle Phase schnell einordnen
1Aktuell
Antrag / Prüfung
2Offen
Vorläufige Maßnahmen
3Offen
Insolvenzeröffnung
4Offen
Berichte & Termine
Stammdaten
Rechtsform
GmbH
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Adresse
Am Ellernbusch 18-20, 52355 Düren
Handelsregister
Amtsgericht Düren HRB 8910
EUID
DER3103.HRB8910
Insolvenzgericht
Gericht
Amtsgericht Aachen
Aktenzeichen
93 IN 6/26
Phase
Antragsverfahren
Insolvenzverwalter
Name
Rechtsanwältin Caroline Schmitz
Rolle
Sachverständige
Adresse
Waisenhausstr. 3, 52349 Düren
Termine & Fristen
Antragstellung
12.01.2026
Gutachtenerstellung
17.04.2026
Beschluss
28.05.2026
Gegenstand des Unternehmens
der Transport von Gütern, Handel mit Transportgütern und Vermittlung von Touren sowie die Überführung von Sattelmaschinen.
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Amtsgericht Aachen hat den am 12.01.2026 von der Rado Trans GmbH eingereichten Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen. Das Gericht stellte fest, dass zwar ein Eröffnungsgrund vorliegt, das Vermögen der Schuldnerin jedoch voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken. Dies ergab sich aus einem schriftlichen Gutachten der Sachverständigen Rechtsanwältin Caroline Schmitz vom 17.04.2026. Ein ausreichender Kostenvorschuss wurde nicht gezahlt und eine Stundung der Kosten erfolgte nicht. Die Kosten des Verfahrens trägt die Schuldnerin. Gegen den Beschluss steht der Schuldnerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zu.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
Amtsgericht Aachen, Aktenzeichen: 93 IN 6/26
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter HRB 8910 eingetragenen Rado Trans GmbH, Am Ellernbusch 18-20, 52355 Düren, gesetzlich vertreten durch den Liquidator Herrn Radu Valentin Patrulescu,
Verfahrensbevollmäch…
Amtsgericht Aachen, Aktenzeichen: 93 IN 6/26
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter HRB 8910 eingetragenen Rado Trans GmbH, Am Ellernbusch 18-20, 52355 Düren, gesetzlich vertreten durch den Liquidator Herrn Radu Valentin Patrulescu,
Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Thomas Banse, Goethestr. 18, 52349 Düren
wird der am 12.01.2026 eingegangene Antrag der Schuldnerin auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen mangels Masse abgewiesen.
Die Kosten des Verfahrens trägt die Schuldnerin.
Gründe:
Die Entscheidung beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Nach den Feststellungen des Gerichts liegt bei der Schuldnerin zwar ein Eröffnungsgrund vor, doch wird das schuldnerische Vermögen voraussichtlich nicht ausreichen, um nach der Eröffnung die Kosten des Insolvenzverfahrens (§ 54 InsO) zu decken.
Dies ergibt sich insbesondere aus dem schriftlichen Gutachten der vom Gericht beauftragten Sachverständigen Rechtsanwältin Caroline Schmitz, Waisenhausstr. 3, 52349 Düren vom 17.04.2026.
Ein ausreichender Kostenvorschuss ist nicht gezahlt worden.
Auch sind der Schuldnerin die Kosten des Insolvenzverfahrens nicht gestundet worden.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 4 InsO, § 91 ZPO sowie auf § 58, §§ 23, 29 GKG.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss steht der Antragstellerin/dem Antragsteller und, wenn die Abweisung des Antrags nach § 26 InsO erfolgt, der Schuldnerin/dem Schuldner das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gem. § 34 Abs. 1 InsO zu. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch den Beschluss beeinträchtigt sind. Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes erklärt werden.
Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Aachen eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.
Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.
Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:
Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.
Aachen, 28.05.2026
Amtsgericht
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