Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Bauaggregaten aller Art und der Handel und die Produktion von Maschinen für die Betonsteinindustrie, die technische Planung von Spannbetonwerken einschl.Lieferung und Entwicklung der im einzelnen erforderlichen Maschinen und Einrichtungen sowie der agentur- und kommissionsmäßige Vertrieb der vorgenannten Maschinen, Einrichtungen und Projektierungen.
Wirtschaftszweig
Hauptbranche
Handel
Subbranche
Großhandel
Nebenbranche
Maschinen- & Anlagenbau
Geschäftstätigkeit
Handel und Produktion von Maschinen für die Betonsteinindustrie sowie technische Planung und Vertrieb
Zusammenfassung des Verfahrens
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist anhängig. Im Rahmen des laufenden Verfahrens sind die Vergütung und Auslagen der Gläubigerausschussmitglieder Michael Fuchs, Norbert Stamann sowie der Bundesagentur für Arbeit (vertreten durch Herrn Laub) festgesetzt worden. Die Festsetzungen erfolgten auf Antrag der jeweiligen Mitglieder bzw. der Agentur. Für Michael Fuchs wurde ein Stundensatz zugrunde gelegt, wobei der erhöhte Zeitaufwand im Verhältnis zu anderen Mitgliedern begründet war. Für die Bundesagentur für Arbeit wurden 11 Stunden und 22 Minuten beantragt. Die festgesetzten Beträge sind gemäß §§ 73 Abs. 2, 64 Abs. 2 InsO nicht zu veröffentlichen. Gegen die Beschlüsse kann innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen Beschwerde oder Erinnerung eingelegt werden.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist eröffnet. Der Rechtsanwalt Jens Lieser ist als vorläufiger sowie späterer endgültiger Insolvenzverwalter bestellt. Die Vergütung des Gläubigerausschussmitglieds Michael Fuchs wurde festgesetzt. Norbert Stamann beantragte ebenfalls di…
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist eröffnet. Der Rechtsanwalt Jens Lieser ist als vorläufiger sowie späterer endgültiger Insolvenzverwalter bestellt. Die Vergütung des Gläubigerausschussmitglieds Michael Fuchs wurde festgesetzt. Norbert Stamann beantragte ebenfalls die Festsetzung seiner Vergütung und Auslagen. Das Gläubigerausschussmitglied, vertreten durch die Bundesagentur für Arbeit (Herr Laub), hat seine Vergütung für 11 Stunden und 22 Minuten geltend gemacht. Der vorläufige Insolvenzverwalter erhielt einen Zuschlag von 104 % auf seine Bruchteilsvergütung. Der endgültige Insolvenzverwalter erhielt einen Zuschlag von insgesamt 385 %, begründet unter anderem durch die Betriebsfortführung über 9 Monate, eine übertragende Sanierung, die Verwertung von Immobilien und die hohe Gläubigervielzahl von 175 Gläubigern. Die Festsetzungen der Vergütungen und Auslagen für alle genannten Personen sind rechtskräftig oder nicht zur Veröffentlichung bestimmt.
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des Gläubigerausschussmitglieds Michael Fuchs, Im Rhei…
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des Gläubigerausschussmitglieds Michael Fuchs, Im Rheinblick 14, 55411 Bingen am Rhein festgesetzt worden. Gemäß §§ 73 Abs. 2, 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bingen am Rhein eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Vergütung gemäß § 17 Abs. 1, 2 S. 2 InsVV
EUR
Vergütung gemäß § 17 Abs. 2 S. 1 InsVV
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 12.02.2026 beantragte das Gläubigerausschussmitglied Michael Fuchs, Im Rheinblick 14, 55411 Bingen am Rhein die Festsetzung der Vergütung und Auslagen.
Der Berechnung der Vergütung liegt gemäß § 17 InsVV a. F. ein Stundensatz in Höhe von EUR zugrunde. Bei der Festsetzung des Stundensatzes wurde insbesondere der Umfang der Tätigkeit berücksichtigt.
Im Rahmen der erfolgten Anhörung wurden keine Einwendungen erhoben. Der Insolvenzverwalter stimmte dem Festsetzungsantrag ausdrücklich zu und erläuterte den zusätzlich geleisteten Aufwand von Herrn Fuchs im Verhältnis zum Zeitaufwand der anderen Gläubigerausschussmitglieder. Der erhöhte Zeitaufwand ist hiernach nachvollziehbar begründet.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 18 Abs. 1 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus §§ 18 Abs. 2, 7 InsVV.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Bingen am Rhein, 21.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des Gläubigerausschussmitglieds Norbert Stamann, Leipz…
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des Gläubigerausschussmitglieds Norbert Stamann, Leipzigerstr. 12, 55218 Ingelheim festgesetzt worden. Gemäß §§ 73 Abs. 2, 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bingen am Rhein eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Vergütung gemäß § 17 Abs. 1, 2 S. 2 InsVV
EUR
Vergütung gemäß § 17 Abs. 2 S. 1 InsVV
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 14.05.2026 beantragte das Gläubigerausschussmitglied Norbert Stamann, Leipzigerstr. 12, 55218 Ingelheim die Festsetzung der Vergütung und Auslagen.
Der Berechnung der Vergütung liegt gemäß § 17 InsVV a. F. ein Stundensatz in Höhe von EUR zugrunde. Bei der Festsetzung des Stundensatzes wurde insbesondere der Umfang der Tätigkeit berücksichtigt.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 18 Abs. 1 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus §§ 18 Abs. 2, 7 InsVV.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Bingen am Rhein, 21.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), ist die Vergütung des Gläubigerausschussmitglieds Bundesagentur für Arbeit, vertre…
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), ist die Vergütung des Gläubigerausschussmitglieds Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch die Agentur für Arbeit , vetreten durch Herrn Laub, Untere Zahlbacher Str. 27, 55131 Mainz festgesetzt worden. Gemäß §§ 73 Abs. 2, 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bingen am Rhein eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Vergütung gemäß § 17 Abs. 1, 2 S. 2 InsVV
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 15.01.2026 beantragte das Gläubigerausschussmitglied Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch die Agentur für Arbeit , vetreten durch Herrn Laub, Untere Zahlbacher Str. 27, 55131 Mainz die Festsetzung der Vergütung und Auslagen.
Der Berechnung der Vergütung liegt gemäß § 17 InsVV a. F. ein Stundensatz in Höhe von EUR zugrunde. Bei der Festsetzung des Stundensatzes wurde insbesondere der Umfang der Tätigkeit berücksichtigt.
Die Vergütung wurde für 11 Stunden und 22 Minuten beantragt.
Der Insolvenzverwalter wurde gehört und stimmte dem Antrag zu.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 18 Abs. 1 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus §§ 18 Abs. 2, 7 InsVV.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Bingen am Rhein, 21.08.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Jens Lieser f…
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Jens Lieser festgesetzt worden. Gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bingen am Rhein eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Nettovergütung gemäß InsVV
zuzüglich Zuschlägen von insgesamt 385 %
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag der Insolvenzmasse zu entnehmen.
Der weitergehende Antrag wird zurückgewiesen.
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 27.02.2026 beantragte der Insolvenzverwalter die Festsetzung seiner Vergütung und Auslagen.
I.
Die Vergütung ist gemäß § 1 Abs. 1 InsVV nach dem Wert der Insolvenzmasse zu berechnen, auf die sich die Schlussrechnung bezieht. Erst Ende August wurden sämtliche erforderlichen Belege eingereicht.
Der Wert der Insolvenzmasse beträgt EUR.
Hinzuzurechnen ist die Vorsteuer, die aus der Vergütungsfestsetzung zur Masse erstattet wird, und zwar in der Höhe, die sich aus der ohne Vorsteuererstattung berechneten Vergütung und der Vergütung des vorläufigen Verwalters ergibt (BGH, Beschluss vom 26. Februar 2015, Az. IX ZB 9/13). Diese beträgt gemäß der nachvollziehbaren Berechnung des Insolvenzverwalters EUR. Somit ergibt sich eine Berechnungsgrundlage in Höhe von EUR. Ferner ist die
Umsatzsteuererstattung aus der zweiten Berichtigung nach § 17 UstG in Höhe von € hinzuzurechnen.
Insgesamt ist von einer Berechnungsgrundlage von Euro auszugehen.
I.
Ausgehend von dieser Berechnungsmasse ergibt sich gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 InsVV a. F. eine Regelvergütung in Höhe von EUR.
II.
1.
Diese Regelvergütung kann nach den ganz besonderen Umständen des Einzelfalls mit Zu- oder Abschlägen festgesetzt werden.
Ein Zuschlag ist nur gerechtfertigt, soweit die Tätigkeit des Verwalters die Regelaufgaben übersteigen und die Regelvergütung den erhöhten Arbeitsaufwand des Verwalters nicht abbildet.
Maßgeblich für den gewährten Zuschlag von insgesamt 385 % war hier in der Gesamtschau des vorliegenden Einzelfalls insbesondere:
Die Betriebsfortführung über 9 Monate ( %).
Es handelt sich vorliegen um einen mittleren Betrieb mit 55 Arbeitnehmern. In der Literatur (u.a. Wutzke/ Förster; Lorenz Klanke zu § 3 InsVV, Haarmeyer) werden bei Betriebsfortführungen von Betrieben in dieser Größe über bis zu 1 Jahr Zuschläge bis 100 % angenommen, diese Erhöhung und erscheint im vorliegenden Einzelfall neben den weiter beantragten Zuschlägen angemessen, ein Zuschlag von % erscheint zu hoch.
Liquiditätsplanungen, Controlling, das erhöhte Haftungsrisiko bringt eine Betriebsfortführung regelmäßig mit und begründet keinen Zuschlag über die festgesetzten % hinaus.
Die übertragende Sanierung nebst MA Prozess ( %)
Der erhöhte Arbeitsaufwand des Verwalters rechtfertigt den beantragten Zuschlag von %.
Vielzahl von Arbeitnehmern ( %)
Im schuldnerischen Betrieb arbeiteten 55 Arbeitnehmern, die Bearbeitung der Arbeitnehmerangelegenheiten übersteigt die Regeltätigkeit des Verwalters. Es wurden im vorliegenden Einzelfall Insolvenzgeldbescheinigungen erstellt, Auslauflöhne mit Urlaubsabgeltung berechnet, Differenzlöhne ermittelt werde, Zeugnisse erstellt und Kündigungen mit Massenentlassungsanzeige gefertigt werden.
Immobilienverwertung ( %)
Grundsätzlich stellt die Verwertung der Immobilien eine Regelaufgabe des Verwalters dar. Hier ist jedoch nach Auffassung des Gerichts im Hinblick auf die Schwierigkeit im Rahmen der Rückabwicklung der Immobilie und des Untermietverhältnisses der angemieteten Betriebsimmobilie ein Zuschlag in der festgesetzten Höhe im Hinblick auf die Masse angemessen.
Sekundäransprüche ( %)
Prüfung und gerichtliche Geltendmachung der Ansprüche gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer aus dem freiwerden einer Bürgschaft und der Rückzahlung eines Darlehns einschließlich der umfangreichen Recherche und Information des Anwalts sowie des Vergleichsabschlusses. Ein beantragter Zuschlag von % ist nach Auffassung des Gerichts nicht angezeigt, ein Zuschlag ist jedoch dem Grunde nach angezeigt und erschein in Höhe von % im Hinblick auf den Umfang und die Mehrung der Masse angemessen.
Aus- und Absonderungsrechte ( %)
Auch hier wurden die Regelaufgaben des Verwalters überschritten, zur Begründung wird auf den Festsetzungsantrag des Verwalters Bezug genommen.
Forderungseinzug unter Berücksichtigung des Auslandsgeschäfts ( %)
Grundsätzlich gehört der Forderungseinzug zu den Regelaufgaben des Verwalters.
Vorliegend überstieg der Arbeitsaufwand im Hinblick auf die starke Auslandsberührung in Europa und außerhalb Europas jedoch wesentlich diese Regelaufgabe. Es musste zT mit Akkreditiven gearbeitet werden, die komplexe Abwicklung erfolgte in Englisch, fast zu 90 % wurde keine Massemehrung erreicht.
Gläubigervielzahl ( %)
175 Gläubiger nahmen am Verfahren teil, der Zuschlag wir in der Rechtsprechung anerkannt.
Gläubigerausschuss ( %)
Der Mehraufwand wurde durch den Insolvenzverwalter dargelegt.
Bei der Höhe der zugebilligten Zuschläge war auch zu berücksichtigen, dass der Insolvenzverwalter gesondert vergütete Dienstleister, Rechtsanwälte, Steuerberater und die Mentor AG eingeschaltet hat und sich sein eigener Arbeitsaufwand reduzierte.
Die Arbeitserleichterung des Insolvenzverwalters
durch seine gesondert vergütete Tätigkeit als vorläufiger Verwalter war mit einem Abschlag von - % zu berücksichtigen.
In der Gesamtbetrachtung ist ein Zuschlag von 385 % angemessen aber auch ausreichend.
Die vom Insolvenzverwalter beantragten Kosten entsprechen in der festgesetzten Höhe der Sach- und Rechtslage sowie der Literaturmeinung; sie waren der Höhe der Festsetzung nicht zu beanstanden und sind angemessen.
III.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 8 Abs. 3 InsVV. Diese wurden antragsgemäß festgesetzt.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus § 7 InsVV.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Bingen am Rhein, 11.09.2026
Originalbekanntmachung
Bekanntmachung
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Verwalters Rechtsanwalt Jens Lieser fe…
4 IN 56/16: In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Weiler Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Rheinstraße 40, 55435 Gau-Algesheim (AG Mainz, HRB 21969), vertr. d.: Matthias Holzberger, Schächtchen 6, 55413 Weiler, (Geschäftsführer), sind Vergütung und Auslagen des vorläufigen Verwalters Rechtsanwalt Jens Lieser festgesetzt worden. Gemäß § 64 Abs. 2 S. 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bingen am Rhein eingesehen werden. Die Festsetzung wird wie folgt bekannt gemacht:
EUR
Bruchteilsvergütung gemäß § 63 Abs. 3 InsO
EUR
um 104 % erhöht zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Auslagen zuzüglich
EUR
Umsatzsteuer darauf in Höhe von 19 %
EUR
Gesamtbetrag
Dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird gestattet, den festgesetzten Betrag der Insolvenzmasse zu entnehmen.
G r ü n d e :
Mit Schriftsatz vom 27.01.2026 beantragte der vorläufige Insolvenzverwalter die Festsetzung seine Vergütung und Auslagen.
I.
Bei der Berechnung der Vergütung wird eine Berechnungsmasse in Höhe von EUR zugrunde gelegt. Gemäß §§ 1, 2 InsVV ergibt sich daraus eine Vergütung für einen Insolvenzverwalter in Höhe von EUR. steht nach § 63 Abs. 3 InsO daraus ein Bruchteil zu, der auf 25 % festgesetzt wird. Die Bruchteilsvergütung beträgt danach EUR.
II.
Unter Berücksichtigung der ganz besonderen Umständen des hier vorliegenden Einzelfalls kann die regelmäßige Bruchteilsvergütung mit Zuschlägen nach § 3 InsVV festgesetzt werden.
Der Zuschlag soll den erhöhten Arbeitsaufwand des vorläufigen Verwalters honorieren, soweit dieser erheblich über seine Regelaufgaben hinausgeht.
Zuschlagserhöhend wirkten sich hier insbesondere aus:
1. Die Vorbereitung der übertragende Sanierung mit Investorensuche ( %)
Grundsätzlich rechtfertigt die arbeitsintensive Tätigkeit einen Zuschlag von ca. 40 %, da die Tätigkeit die Regelaufgaben in erheblichem Umfang übersteigt. Da hier jedoch zur Unterstützung des M&A-Prozesses die Mentor AG in Trier beauftragt wurde, ist allenfalls ein gekürzter Zuschlag von % festsetzbar.
2. Die schwierige Betriebsfortführung über ca. 2 Monate ( %)
Da die Betriebsfortführung nachlaufend zu einem Überschuss geführt hat, ist der Zuschlag gemäß § 3 Abs. 1 lit. b) InsVV nur gerechtfertigt, sofern die Masse nicht entsprechend größer geworden ist. Der Verwalter darf nicht von der Erhöhung der Masse und des Zuschlags doppelt für seine Vergütung profitieren. Daher ist eine Vergleichsrechnung vorzunehmen. Dazu ist der Wert, um den sich die Masse durch die Zuschlagstätigkeit vergrößert hat, und die dadurch bedingte Zunahme der Regelvergütung mit der Höhe der Vergütung zu vergleichen, die ohne die Massemehrung über den dann zu gewährenden Zuschlag erreicht würde (vgl. BGH, Beschluss vom 12.05.2011, Az.: IX ZB 143/08). Abstrakt wäre für die Betriebsfortführung ein Zuschlag von 25 % angemessen gewesen, unter Anrechnung der Erhöhung der Masse durch die Fortführung um € ergibt sich der reduzierte Zuschlag von 24 %.
3. Die Zusammenarbeit mit dem Gläubigerausschuss ( %)
4. Der problematische Forderungseinzug mit Auslandsberührung ( %)
Es bestanden Forderungen der Schuldnerin u.a. in Kasachstan, Mongolei, Iran,Irak, Marokko, Saudi-Arabien, Katar, VAE und dem europäischen Ausland. Die Verhandlungen waren schwierig und arbeitsintensiv.
5. Die Anzahl von 55 Arbeitnehmern ( %)
einschließlich der Organisation der Insolvenzgeldvorfinanzierung
In der Gesamtschau hält das Insolvenzgericht im vorliegenden Einzelfall einen Zuschlag von 104 % zum Regelbruchteil von 25 % für angemessen.
Insgesamt war dem vorläufigen Verwalter eine Vergütung von 129 % der Vergütung des Verwalters im eröffneten Verfahren
zuzubilligen.
I.
Die Festsetzung der Auslagen ergibt sich aus § 10 InsVV i. V. m. § 8 Abs. 3 InsVV.
Die Erstattung der Umsatzsteuer auf die Vergütung und Auslagen ergibt sich aus § 10 InsVV i. V. m. § 7 InsVV.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 300,00 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Bingen am Rhein, Mainzer Str. 52, 55411 Bingen einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
Amtsgericht Bingen am Rhein, 04.09.2026
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